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Bio-Kiwis: Herkunft, Rezepte und Tipps zum Verzehr
Die Kiwi ist ein echtes Multitalent: Einfach zuzubereiten, reich an Vitamin C und eine Bereicherung für süße wie auch deftige Speisen. Wie man die Früchte am besten zubereitet, lagert und warum sie in roher Form bei Milchprodukten für einen bitteren Beigeschmack sorgen, lesen Sie hier bei tegut...
Die ursprünglich aus China stammenden Früchte der lianenartig wachsenden, sommergrünen Schlingpflanze „Actinidia deliciosa“, zu Deutsch „chinesische Stachelbeere“, „chinesischer Strahlengriffel“ oder einfach „Kiwi“, gedeihen seit über hundert Jahren ebenso erfolgreich in den milden Klimazonen Europas. So auch in den italienischen Regionen Piemont und Latium, wo die großen und besonders aromatischen Bio-Kiwis der Sorte „Hayward“ für die tegut… Märkte kultiviert werden.
Kiwis sind klimakterische Früchte. Das bedeutet, dass sie nach der Ernte (zum Zeitpunkt der Pflückreife) weiterreifen bis zur Genussreife. Sind Kiwis beim Einkauf also noch etwas hart, reifen sie – bei Zimmertemperatur in der Obstschale liegend – in wenigen Tagen nach. Äpfel, die in ihrer Nähe liegen, können helfen, diesen Prozess zu beschleunigen, weil sie den Reifestoff Ethylen abgeben. Sobald das Fruchtfleisch einer Kiwi auf leichten Fingerdruck nachgibt, hat die Frucht ihre optimale Genussreife erreicht.
Kiwis mit einem Messer quer oder längs halbieren, das süß-säuerliche Fruchtfleisch einfach auslöffeln und direkt genießen. Ansonsten Früchte wie einen Apfel schälen, dann in Scheiben oder in Stücke schneiden und entsprechend weiterverarbeiten.
Salate, belegte Brote – herrlich in Kombination mit gebratenem Geflügel, gekochtem Schinken oder Käse zu bunten Blattsalaten oder einfach pur, scheibchenweise aufs Butterbrot gelegt.
Vegetarische Gerichte – als fruchtige Komponente zu Currys oder Bratlingen. Fisch, Fleisch und Geflügel – in kleine Stücke geschnitten, vermischt mit würzig abgeschmecktem Reis, Couscous, Bulgur oder püriert zu einer fruchtigen Sauce. Als Gewürze passen besonders gut Currypulver, Ingwer und Knoblauch.
Frucht-Deko für Kreative – Kiwi schälen, in Scheiben schneiden und mit entsprechenden Förmchen Blüten, Sterne etc. ausstechen, oder die geschälte Frucht um den „Äquator“ herum zackenförmig einschneiden, sodass beim Teilen zwei „Krönchen“ entstehen – schöne Blickfänge z.B. fürs Partybuffet!
Getränke – herrlich erfrischend schmecken Kiwis in Smoothies und Bowlen.
Obstkuchen, Torten und Desserts – in Obstsalaten harmonieren sie besonders gut mit Ananas, Bananen, Mangos und Papayas. Vorteilhaft ist, dass Kiwis ihre leuchtende Fruchtfarbe nach dem Anschnitt lange behalten.
1) Kiwi-Eis am Stiel: Das lieben Kinder auch im Winter! 4 Bio-Kiwis schälen, klein schneiden, 1 Limette auspressen, mit 200 ml Ananassaft und 50 g Zucker pürieren, in sechs Stieleisformen füllen, im Tiefkühlfach gefrieren lassen.
Tipp: Bei Frost zum Festwerden einfach draußen auf die Fensterbank oder denBalkon stellen!
2) Kiwi-Smoothie: 4 Kiwis, 1 Banane schälen, 1 Orange, 1 Limette auspressen, alles mit 2-3 El Akazienhonig pürieren – ergibt ca. 3 Gläser à 200 ml.
3) Kiwi-Fruchtspieße: Kiwi-, Bananenstücke und kernlose Weintrauben im Wechsel auf Holzspieße stecken. Etwas Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen, Früchte damit überziehen und mit Kokosraspeln oder gehackten Nüssen verzieren.
Bereits zwei Kiwis decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C und tragen damit zur Stärkung des Immunsystems und des Bindegewebes bei. Das in Kiwis enthaltene Enzym Actinidin hat die Fähigkeit, Nahrungseiweiße aufzuspalten und damit die Verdauung zu unterstützen. Dies bewirkt bei ihrer Zubereitung aber auch, dass Milchprodukte (Joghurt, Quark, Frischkäse etc.) bereits nach wenigen Minuten bitter werden, sodass die Kombination rohe Kiwi/Milchprodukt nicht so ideal ist.
Tipp: Vorheriges kurzes Erhitzen der Früchte inaktiviert hingegen die Enzymaktivität.
Genussreife Früchte können bei Zimmertemperatur zwei bis drei Tage aufbewahrt werden.
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