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Herkunft, Verwendung und Rezepte des Fenchel
Beim Fenchel handelt es sich um eine ein- bis mehrjährige, bis zu über zwei Meter hohe Pflanze mit fleischig verdicktem Stängel, der im oberen Bereich verästelt ist. Die kleinen, gelben Blüten sitzen in großen Dolden. Der Gemüsefenchel ist meist einjährig und wird nur bis zu 50 cm hoch.
Der Gemüsefenchel ist ein typisch mediterranes Gewächs und wird vorallem in der italienischen Küche häufig verwendet. Früher wurde er vor allem wegen seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften als Arzneipflanze geschätzt. Die würzigen Knollen gehören botanisch gesehen zur Familie der Doldenblütler, ebenso wie Anis, Kümmel und Dill. Sie enthalten einiges an gesunden Vitalstoffen: So ist der Vitamin C-Gehalt im Fenchel rund doppelt so hoch wie der von Orangen! Dieses antioxidative, wasserlösliche Vitamin, kann vor Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Weitere Vorzüge sind: er ist kalorienarm und soll entschlackend wie auch straffend wirken.
Ätherische Öle und Mentholanteile verleihen dem Fenchel seinen angenehm herzhaften Geschmack. Und auch sonst ist dieses feinwürzige Gemüse voller guter Inhaltsstoffe. Bereits ein frischer Fenchel liefert beispielsweise die Hälfte des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Eisen. Weitere Wirkstoffe sind: Calcium, Kalium, Phosphor sowie Provitamin A, Vitamin E und einige B-Vitamine.
Wer bisher noch keine Erfahrungen mit Fenchel gemacht hat, kann dies auf durchaus einfache Weise nachholen. Als knackig-frischer Salat, als Gemüse zu zartem Schweinefilet oder in Kombination mit italienischer Pasta – sein unvergleichliches Aroma, das bis in die Blattspitzen reicht, ist immer ein wahrer Genuss. Er harmoniert hervorragend mit z.B. Roter Bete, Karotten, Tomaten und mit Apfel, Birne, Orange oder Kiwi.
Fenchel sollte so frisch wie möglich gegessen oder zubereitet werden. Ist das mal nicht möglich, so lagern Sie ihn am besten in Papier eingepackt, für ca. 3-5 Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. Fenchel ist richtig gegart, wenn er noch Biss hat – oder wie man in Italien sagt „al dente“ ist.
Für die Zubereitung Fenchel waschen, Wurzelansatz, harte Stängel und Außenblätter abschneiden, Fenchelgrün fein hacken und als Würze verwenden. Da der Fenchel bereits sehr viel Aroma mitbringt, braucht er kaum Gewürze – am besten eignen sich: Zitrone, Pfeffer, Muskat und Knoblauch.
Als Tee oder als Fenchelhonig findet er wegen des angenehmen Geschmacks und seiner verdauungsfördernden Wirkung besonders in der Kinderheilkunde Anwendung. Fenchel ist zudem Bestandteil von Milchbildungstees, welche die Milchbildung stillender Mütter fördern sollen.
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In der Obst- und Gemüseabteilung erhalten Sie Bio-Fenchel und diesen überwiegend in demeter-Qualität.
Köstliche Rezepte mit Fenchel haben wir Ihnen in der nebenstehenden Rezeptsammlung zusammengestellt.
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