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Frisches Obst oder Gemüse eignet sich bestens als "Fingerfood".








Eine leckere Rezeptidee für Muffins, wie sie auch Kinder gerne mögen, gibt es hier...


SALUTOGENESE
Ab ins Grüne

Nach der langen kahlen, grauen Winterzeit freut sich das Gemüt, wenn im Frühling nach und nach die Pflanzenwelt erblüht.

Nicht nur die Pflanzen drängt es nach draußen, auch der Mensch hungert nach der Natur.
Was eignet sich besser, diese Kraft der Natur mit einem Erlebnisessen im Grünen zu belohnen? Unter freiem Himmel schmeckt' s prinzipiell einfach besser, da sowohl die Natur, als auch lukullische Speisen genossen werden können. Regeln für ein Picknick gibt es eigentlich nicht; erlaubt ist, was gefällt.

Damit sie es schaffen, das Picknick in ein kulinarisches Erlebnis zu verwandeln, finden Sie hier einige Tipps für die kalte Küche:

Frische Luft und Bewegung regen den Kreislauf an, deswegen sollte das Essen sättigend aber trotzdem leicht sein. Viele Speisen, die gewöhnlich warm gegessen werden, schmecken prinzipiell auch kalt. Gerichte aus einer Kombination aus gekochten Kartoffeln, Reis, Hirse, Bulgur oder Nudeln mit Soßen auf Basis von Essig, Obst- oder Gemüsesaft, Öl und Sauermilchprodukten lassen sich ideal mit frischem Obst und Gemüse oder Kräutern ergänzen. Gewürze und Kräuter entfalten ihr Aroma kalt allerdings weniger intensiv. Deswegen würzen Sie die Speisen ruhig etwas kräftiger als gewohnt.

Essen zu Hause = Essen in der Natur?
Allgemein gilt: alles, was matscht, tropft und schmilzt, wirkt auf das menschliche Auge unappetitlich und vergrößert die Angriffsoberfläche für Verderbniserreger. Packen Sie deshalb möglichst stabile Speisen ein, die auch nach dem Transport noch ansehnlich sind. Lebensmittel, die ihre Verpackung gleich mitliefern, zum Beispiel Äpfel, Bananen, gekochte Eier, Gurken „erleichtern“ zudem den Rücktransport und schonen die Umwelt. Für Lebensmittel, denen diese Funktion natürlich nicht gegeben ist, bewähren sich traditionell stapelbare Frischhalte-Boxen, die eine geschmacklich als auch geruchliche Trennung ermöglichen und vor Außeneinflüssen schützen. Damit das Essen im Grünen ausschließlich ein Fest für die Sinne und nicht für Mikroorganismen wird, verzichten Sie insbesondere an heißen Tagen auf Mayonnaise und Sahnesoßen. Empfindliche Lebensmittel wie Wurst, gebratenes Fleisch, Käse, Joghurt und Salate gehören in die Kühlbox!

Bei der Planung der Speisen gilt es deswegen auch praktische Transportkapazitäten zu berücksichtigen. Wird der Transport zu Fuß oder auf dem Fahrrad organisiert, kann anstelle der schweren Kühlbox auch eine gefrorene Wasser-/Saftflasche in die Tasche/den Rucksack gepackt werden. Während des Transports gibt diese Kälte an die Umgebung ab. Damit werden gleich zwei Ziele erreicht: die Frischhaltung der Lebensmittel während des Transports und eine kalte Erfrischung des Transportierenden am Ziel, an dem das Getränk idealerweise wieder aufgetaut ist. Damit wird auch der Rückweg dann „leichter“ und jeder Weg auch selbst zum Ziel.

Wie kommen auch die Kleinen geschmacklich auf Ihre Kosten?
Nehmen Sie eine bunte Mischung aus Herzhaftem und Süßem mit ins Grüne. Mozzarella-Cocktailtomaten- Spieße, Gemüsefrikadellen oder Käse-Trauben-Spieße sind nicht nur für Kinder der Hit. Auch Erwachsene haben Spaß am „Fingerfood“. Praktisch sind Muffins, da sie prima in Kinderhände passen und portionsgerecht aus dem Papier gegessen werden können. Pikant zubereitet nach o.g. Kriterien stehen diese Kleinigkeiten einer ausgewogenen Mahlzeit in nichts nach!

Nützliche Dinge, die häufig vergessen werden:
  • Sonnencreme, ein Mückenschutzmittel und eine Notapotheke mit Pflaster und Desinfektionsspray,
  • Pfeffer und Salz, ein scharfes Messer und vor allem: Küchenrollen und ein Wasserkanister/Reinigungstücher zum Waschen fettiger Finger. Picknickprofis haben außerdem immer ein scharfes Taschenmesser und einen Korkenzieher dabei. 

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