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Wolfgang Gutberlet tegut..., Gerloser Weg 72, 36039 Fulda oder per E-Mail unter: guteLebensmittel@tegut.com
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ÜBER UNS
Fit sein bedeutet mehr als nur körperliche Fitness!
Fit sein ist nicht nur im Frühling, sondern überhaupt in unserer Zeit das große Thema und die durch Medien, Arbeitgeber und Partner an uns herangetragene Anforderung.
Die Herkunft des Wortes ist nicht klar. Es wird im Englischen im Sinne von angepasst, passend, tauglich verwendet. Seine Bedeutung bezogen auf den Menschen ist am besten zusammenzufassen mit dem Prädikat: „der Aufgabe gewachsen“. Davon ausgehend möchte ich zwei Überlegungen anbieten, die den Fitnesskult stützen, indem sie ihm auch seine Grenzen aufzeigen: 1. Ich soll meinen Aufgaben gewachsen sein und mit ihnen wachsen. Der Maßstab für mich ist also nicht irgendein Ideal, sondern meine individuellen Gegebenheiten und Möglichkeiten. Alle ehrgeizigen Vergleiche mit anderen Menschen fördern nur Neid oder Niedergeschlagenheit und nicht die Initiative. 2. Zwar sagt Mephisto im „... Doktor Faustus“ von Christopher Marlowe (engl. Dramatiker, 1564 - 1593), es käme nicht darauf an, die Welt zu verstehen, die Hauptsache wäre, man sei ihr gewachsen. Aber das sagt der Teufel, der nur ganz auf die irdische Seite zielen will. Dagegen beweisen die Untersuchungen von Aaron Antonovsky (amerik. Soziologieprofessor, 1923-1994), dem Begründer der Salutogenese, dass Gesundheit die gleichzeitige Anwesenheit von Sinnhaftigkeit, Verstehbarkeit und Handhabbarkeit erfordert.
Also körperliche Fitness allein reicht nicht. Und, dass in einem gesunden Körper automatisch ein gesunder Geist wohne, mit dem Hinweis auf das lateinische Sprichwort: „Mens sana in corpore sano“, fußt auf einer falschen und verkürzten Wiedergabe des römischen Dichters Juvenal (röm. Satiriker, 60-128 n. Ch.), der das als wünschenswert bezeichnet hat, weil es schon damals nicht so war, was wir mit Blick auf unsere Sportidole in einigen Fällen auch heute noch beobachten können.
Man kann über Ulrich Strunz, den Fitnesspapst, sicher unterschiedlicher Meinung sein, aber eine Aussage von ihm finde ich sehr beachtenswert: „Gesundheit ist das Produkt von Denken, Ernährung und Bewegung, wobei der Einfluss des richtigen Denkens mit 80 %, der angemessenen Ernährung mit 15 % und der Bewegung mit 5% zu bewerten ist. Aber ohne Bewegung geht es nicht. Denn wenn ein Faktor eines Produktes Null ist, ist das ganze Ergebnis Null, lehrt uns die Mathematik.“
Deshalb ist auch der Brainwalk (früher hätte man Spaziergang gesagt) genauso wichtig, wie der Power- bzw. Nordicwalk. Wir bei tegut... berücksichtigen dies bei unseren Bemühungen um Salutogenese und wollen Bewegung, Ernährung und Bewusstsein fördern, weil Bewegung unerlässlich, Ernährung unser Spezialgebiet und Bewusstsein die Herausforderung unserer heutigen Zeit ist. In unserer Aus- und Weiterbildung beschäftigen wir uns deshalb in verschiedenster Form mit der Gestaltung unseres Denkraums, unseres Beziehungsraums und unseres Initiativraums. tegut... trägt im Namen drei Punkte, um uns zu erinnern, dass wir mit Kopf, Herz und Hand auszubilden haben. Davon berichte ich ein bisschen mehr im nächsten Editorial, in der Mai-Ausgabe.
Ein gutes Leben wünscht Ihnen Ihr Ihr Wolfgang Gutberlet
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