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Grünkohl zubereiten

Wissenswertes über den Klassiker.

Gruenkohl

Grünkohl ist ein Wintergemüse, das lecker schmeckt und nur so vor Vitaminen strotzt. Nebenbei ist Grünkohl ein super Schlankmacher und unser Star unter den heimischen Superfoods. In der Winterküche hat Grünkohl längst Kultstatus – als Begleiter zu Mettwurst, Pinkel & Co. Doch auch als vegetarisches oder veganes Gericht ist Grünkohl ein Genuss und enthält dabei fast so viel Eisen wie ein Steak.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie frischen Grünkohl zubereiten können und stellen leckere Rezeptideen vor.

Frischen Grünkohl kochen: Schritt für Schritt

Folgende Zutaten benötigen Sie für 2 Personen:

  • Ca. 500 g Grünkohl
  • 1-2 Zwiebeln
  • 1 EL Butterschmalz oder Pflanzenöl
  • Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 1 TL Senf

Die Vorbereitung – das A und O beim Grünkohl zubereiten.

  1. Blätter sorgfältig vom Strunk abziehen und gründlich waschen.
  2. Den Grünkohl portionsweise in kochendem Salzwasser 2-3 Minuten lang blanchieren, mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. 
  3. Restliches Wasser mit den Händen ausdrücken oder eine Salatschleuder verwenden.
  4. Je nach Verwendung grob oder fein hacken.
  5. Zwiebeln schälen und würfeln. Schmalz bzw. Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln darin andünsten. 
  6. Die zerkleinerten Blätter hinzugeben, mit Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen. 
  7. Nun auf niedriger Stufe mit geschlossenem Deckel köcheln lassen – etwa 1.5 bis 2 Stunden. Ab und zu umrühren und ggfs. heißes Wasser hinzufügen, damit nichts anbrennt. 
  8. Zum Schluss mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken. Dazu einen Teelöffel Senf.

Wie lange muss Grünkohl kochen?

Frischer als auch tiefgefrorener Grünkohl braucht seine Zeit. Nach 90 Minuten können Sie schon mal probieren, ob er Ihnen geschmacklich zusagt. Nicht länger als 2 Stunden – viele gesunde Inhaltsstoffe und Vitamine gehen verloren, wenn Grünkohl „totgekocht“ wird. Noch schonender als Dünsten und Blanchieren ist Dampfgaren. 

In unseren tegut… Märkten finden Sie frischen Grünkohl etwa von November bis April. Mit TK-Produkten sind Sie saisonunabhängig. Da der Kohl direkt nach der Ernte schockgefroren wird, kann er frisch gekochtem geschmacklich und inhaltlich durchaus auf Augenhöhe begegnen. Wenn es schnell gehen muss: fertigen Kohl aus der Dose ca. 15 Minuten lang erhitzen.

Grünkohl in vielen Variationen: lecker!

Ob klassisch als Beilage zum Fleisch oder modern als Smoothie, Salat oder Suppe: Bei unseren Grünkohl-Rezepten findet jeder das für sich passende! 

  • Grünkohl mit Pinkel, das herrlich deftige Traditionsgericht aus Norddeutschland, ist genau das Richtige für die kalten Wintermonate. Die Beilagen ganz klassisch: Kartoffeln – auch karamellisiert ein Genuss. Pinkel selbst ist eine geräucherte Grützwurst. Die genaue Rezeptur ist je nach Erzeuger ein wohl gehütetes Geheimnis. Ebenfalls deftig: Grünkohl mit Mettenden – schmeckt garantiert wie bei Oma. Grünkohl mit Kassler, Kochwurst und deftigem Speck ist ebenfalls beliebt.
  • Absolut lecker ist unser Wintertopf mit Grünkohl, Süßkartoffeln & Chorizo. Die fleischlose Option: Verwenden Sie vegetarische Würste oder gewürzten Tofu.
  • Als modernes Superfood punktet Grünkohl im Smoothie oder als Grünkohl-Salat
  • Als frisch zubereitetes Grünkohlpesto behält er weitgehend seine wertvollen Inhaltsstoffe. Zu Pasta und Gnocchi ein echter Geheimtipp! 
  • Wie wäre es mit Grünkohl-Chips mit gerösteten Kichererbsen und Dip? Würzige Chips, schön kross zum Wegknabbern – so macht frischen Grünkohl zubereiten richtig Spaß! Und anders als Kartoffelchips sind sie der perfekte Low-Carb-Snack!

10 hilfreiche Tipps rund um die Zubereitung

  1. Beim Kauf darauf achten, dass das Gemüse frisch ist – ohne gelbe oder welke Blätter. 
  2. Wer keine Zeit hat, den Grünkohl gleich zu kochen, lagert ihn am besten verpackt im Kühlschrank – maximal 4-5 Tage. 
  3. Das Blanchieren des Grünkohls sorgt dafür, dass er später etwas milder im Geschmack wird.
  4. Nie das Blanchierwasser zum Kochen nutzen! Darin sammeln sich die Bitterstoffe.
  5. Gewürze wie Chili, Koriander, Sojasoße und Knoblauch sorgen für eine moderne exotische Note.
  6. Noch bekömmlicher wird Grünkohl mit Kümmel.
  7. Eine Prise frisch gemahlene Muskatnuss und etwas Piment runden den Geschmack ab.
  8. Sie spüren einen bitteren Geschmack? Noch etwas Zucker wirkt Wunder. Oder: ein Schuss Sahne, ein Stückchen Butter. 
  9. Aus der Dose kann Grünkohl etwas säuerlicher im Geschmack sein. Tipp: Eine fein gewürfelte Birne mitkochen für die fruchtig-süße Note.
  10. Darauf schwören viele Grünkohl-Liebhaber: Nach dem zweiten Aufwärmen schmeckt er noch besser.

Im heimischen Nutzgarten oder in Gemeinschaftsgärten Grünkohl anbauen und ernten wird immer beliebter! Tipp: Grünkohl einfrieren. Grünkohl tiefgefroren hält sich etwa 8-10 Monate.

 

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Häufige Fragen zum Thema Grünkohl zubereiten

Wann wird Grünkohl geerntet?

Grünkohl ist ein typisches Wintergemüse und wird spät im Jahr geerntet – die Saison geht von Oktober, November bis in den März. Früher wurde nie vor dem ersten Bodenfrost mit der Ernte begonnen. Nur mit Kälte bildet Grünkohl seinen typischen mild-herben, leicht süßlichen Geschmack. Wann heute geerntet wird, ist nicht mehr entscheidend: Die meisten Bauern bevorzugen Sorten mit einem hohen Zuckergehalt, der die Bitterstoffe mildert.

Warum wird Grünkohl bitter?

Dass Grünkohl beim Kochen bitter wird, kann viele Ursachen haben! Vielleicht haben Sie eine Sorte erwischt, die erst nach dem ersten Frost hätte geerntet werden sollen oder das Gemüse wurde falsch oder zu lange gelagert. Der Geschmack verändert sich, wenn die Blätter nicht mehr knackig dunkelgrün sind. Vielleicht sind auch Teile der bitteren Stängel im Topf gelandet.

Ist Grünkohl dasselbe wie Wirsing?

Nein, Grünkohl ist nicht gleich Wirsing. Wirsing ist ein Kopfkohl mit einer kugeligen, geschlossenen Form und einer wabenähnliche Blattstruktur. Seine dunkelgrünen Außenblätter eignen sich für Krautwickel, können aber auch roh in Smoothies verarbeitet werden. Wirsing gibt es von Juli bis Oktober. Er muss vor dem ersten Frost geerntet werden. Grünkohl als Blattkohl hingegen verträgt problemlos Minusgrade und kommt damit der Urform des Kohls ganz nahe. Die Pflanze ähnelt einer kleinen Palme: Vom Hauptstängel zweigen langstielige, gekräuselte Blätter ab, die nach und nach geerntet werden.

Warum sollte man Grünkohl nicht aufwärmen?

Vorweg: Grünkohl kann ohne Probleme ein weiteres Mal aufgewärmt werden. Wir empfehlen aber nicht häufiger als zwei Mal. Denn Grünkohl enthält Nitrat. Diese Stickstoffverbindung ist an sich nicht schädlich. Sie wird jedoch beim Verdauen in Nitrit umgewandelt, das schädliche Nitrosamine bilden kann. Wer Grünkohl also häufiger erhitzt und verzehrt, nimmt daher größere Mengen Nitrit zu sich.

 

 

von Online-Redaktion