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Resteverwertung – so gelingt‘s

Lebensmittel wertschätzen und Reste lecker zubereiten.

zwei Hände decken mit Frischhaltefolie einen Auflauf zu

Was tun mit den Resten? Diese Frage stellen sich auch Gourmetköche. Denn manchmal lassen sich Reste nicht vermeiden. Vieles ist einfach zu wertvoll für die Tonne. Lebensmittel nicht wegzuschmeißen, ist gut fürs Portemonnaie und noch besser für die Umwelt. Reste und vermeintliche „Lebensmittelabfälle“ sind zudem eine wunderbare Chance, mit wenig Zeitaufwand und geringen Kosten etwas Neues zu zaubern.

10 Ideen, wie Sie Lebensmittel-Reste lecker verwerten

Werfen Sie einen schnellen Blick in den Vorrats- und Kühlschrank, was wie verwertet werden kann. Flexibilität ist in der kreativen Küche absolut erlaubt!

  1. Käsereste im Kühlschrank, die Frischeauswahl im Gemüsefach nicht mehr ganz fit und noch ein paar Eier, die aufs Mindesthaltbarkeitsdatum zusteuern. Das schreit nach einem Omelette, oder? 
  2. Obst, das erste Runzeln zeigt, können Sie in Quarkspeisen und Milchshakes verarbeiten. Oder Sie pürieren überreifes Obst zu Smoothies, kochen Kompott daraus oder verarbeiten Obststücke in Crêpes. Gemüsereste schmecken sowohl in Suppe, in Omeletts oder in einer bunten Pfanne mit Schafskäse – es gibt so viele Möglichkeiten.
  3. Braten oder Fisch ergeben am Folgetag einen köstlichen Brotbelag, machen sich gut in einem Salat oder dienen als schmackhafte Füllung für Teigtaschen. 
  4. Gemüse und Fleisch, gekocht oder gebraten, sind zum einen ideale Füllungen für Strudel, Pfannkuchen, Wraps als auch geniale Basis für Aufläufe und Pfannengerichte.
  5. Sind frische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie oder Dill übriggeblieben? Diese kommen spätestens am Folgetag klein gehackt in eine Salatsauce.
  6. Halbvolle Becher mit saurer Sahne, Creme fraîche oder anderen Milchprodukten veredeln am Folgetag jede Sauce. 
  7. Kartoffeln, Nudeln, Reis, Couscous, Bulgur – fertig gegart – lassen sich mit frischem Gemüse und ein paar Gewürzen schnell lecker zubereiten: Bratkartoffeln mit Zwiebeln beispielsweise oder ein Nudelsalat.
  8. Während frischer Spinat oder Babyspinat an Tag eins wunderbar im Salat schmeckt, eignet er sich ab Tag zwei besser in der warmen Küche: gekocht oder blanchiert, in Lasagne, Muschelnudeln, einer Lachspastete oder Spinatknödeln – als Semmelbrösel dienen die trockenen Brötchen von letzter Woche.
  9. Aus trockenem Brot wird im Handumdrehen ein köstlicher Brotsalat. In Ei gewendet und in der Pfanne gebraten, wird altbackenes Brot mit Zucker und Zimt zum berühmten „Armer Ritter“. Oder es wird zu Paniermehl zerrieben bzw. gewürfelt und in der Pfanne zu Croûtons gebraten. 
  10. Eintöpfe und Aufläufe sind die ultimativen Resteverwerter. Gemüse, Fleischbeilage, Nudeln, Reis und Co. lassen sich hier kreativ kombinieren. Das perfekte Resteessen! 

Wie vermeide ich Lebensmittelreste?

Optimal einkaufen und Lebensmittel richtig lagern – Tipps und Tricks. 

  • Den Vorrat auf verwertbare Reste überprüfen. 
  • Zu viel eingekauft? Dann gleich verwerten (zum Beispiel sofort einfrieren). Hackfleisch zählt zu den Lebensmitteln, die besonders schnell verderben. 
  • Großpackungen vermeiden – falls Sie den Inhalt nicht in nächster Zeit aufbrauchen. 
  • Lebensmittel richtig lagern. Bei leicht Verderblichem wie Fleisch oder Fisch darf die Kühlkette nicht unterbrochen werden. 
  • Optimal den Kühlschrank einräumen. So bleiben Ihre Lebensmittel länger frisch.
  • Obst oder Gemüse als lose Ware einkaufen. So bestimmen Sie die benötigte Menge selbst.
  • Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) im Blick behalten. Wichtig: Viele Lebensmittel sind nach Ablauf des MHD noch essbar. Prüfen Sie das Produkt sorgfältig. Doch Vorsicht: Bei Fleisch gibt es häufig kein MHD, sondern ein Verbrauchsdatum – besser nicht mehr nach dem angegebenen Datum verzehren. 

Wie lange sind Lebensmittel haltbar? 

 

 

Schakschuka in Pfanne

Ob schnelle Gerichte für den Feierabend, unkomplizierte Nudelsalate, Fingerfood für die Party oder leckere Desserts: Bei unseren Rezepten finden Sie garantiert viele Ideen für die kreative Resteküche. Guten Appetit!

Schnelle Rezepte zum Reste kochen

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Essen für die Arbeit

Schaubild Kühlschrank richtig einräumen

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Resteverwertung ist Nachhaltigkeit pur

Allein in Deutschland werfen wir jährlich tonnenweise Lebensmittel in den Müll. Für deren Herstellung wurden unnötig Ressourcen verbraucht – schade, oder? Daher ist es nachhaltig, Lebensmittel für eine neue Mahlzeit zu verwerten. Das Schöne ist, dass jeder Mensch etwas dazu beitragen kann, dass wir weniger Lebensmittel wegwerfen müssen. 

Mit Resten zu kochen ist mehr als sinnvoll. Wer möglichst alles aufbraucht, lernt tolle neue Reste-Rezepte kennen und kauft gezielter ein. Das spart Zeit, ist gut für den eigenen Geldbeutel und die Umwelt.

Tipp: Probieren Sie einmal in der Woche einen „Reste-Tag“ einzulegen. Statt einzukaufen, verbrauchen Sie alles, was aktuell verwertet werden muss. 

 

Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung

Wir bei tegut… wissen, dass jeder Schritt beim Vermeiden von Lebensmittelverschwendung wichtig ist. Artikel, die sich dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) nähern, reduzieren wir in unseren tegut… Märkten erst um 30, dann 50, schließlich um 75 Prozent. Was trotzdem nicht verkauft wird, spenden wir u.a. an die Tafeln.

Lebensmittelverschwendung vermeiden ist für uns auch immer eine Frage des Respekts. In unserer Nachhaltigkeitsbroschüre „Weniger wegwerfen“, die Sie downloaden können, finden Sie jede Menge mehr Informationen zu diesem Thema. 

Nachhaltig einkaufen – so geht’s!

Häufige Fragen zum Thema Reste von Lebensmitteln verwerten.

Was ist Resteverwertung?

Resteverwertung meint, übrig gebliebene Lebensmittel so zu verwerten, dass Sie am Tag darauf oder noch später gegessen werden – anstatt sie wegzuwerfen und so Lebensmittel zu verschwenden. Reste kochen ist nachhaltig: So werden aus gekochten Kartoffeln krosse Bratkartoffeln, aus Nudeln ein unkomplizierter Nudelsalat, aus den Obstresten ein erfrischender Smoothie. Hier bei tegut... finden Sie viele Reste-Rezepte.

Welche Lebensmittel eignen sich für die Resteverwertung?

Eigentlich fast alles! Dazu gehören: Brot und Brötchen, Nudeln, Kartoffeln und Reis, Klöße Cornflakes, Salatblätter, Fleisch- und Fischreste, Obst, Reste vom Ei. Insbesondere Gemüsereste bzw. vermeintlicher Gemüseabfall sind geeignet – zum Beispiel der Strunk vom Brokkoli oder die Blätter von den Möhren. Nicht alles, was nicht mehr taufrisch ist, muss im Müll landen: Aus schrumpeligen Tomaten wird beispielsweise eine leckere Tomatensauce. Was sich definitiv nicht für die Resteverwertung eignet: angeschimmeltes Brot, Marmelade mit Pilzbefall, „matschige“ Gemüseblätter sowie Fisch, Fleisch, Milchprodukte – wenn es nicht mehr gut riecht oder die Kühlkette zu lange unterbrochen wurde.

Wie bewahre ich Lebensmittelreste auf?

Kleine Reste halten sich gut verschlossen mehrere Tage im Kühlschrank. Das gilt auch für Essensreste aus dem Restaurant. Das schützt die Reste vorm Austrocknen und vor Geschmacksveränderungen. Oder Sie frieren Essensreste ein, um sie später aufzuwärmen – perfekt an Tagen mit nur wenig Zeit fürs Kochen.

Tipp: Damit übrig gebliebene Lebensmittel nicht „vergessen“ werden, gehören sie im Kühlschrank und in der Vorratskammer immer nach vorne.

 

 

von Online-Redaktion