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Maronen – Tipps für die Zubereitung und Rezepte

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Unterschied Maronen und Esskastanien

Maronen

Häufig werden die Begriffe Maronen und Esskastanien synonym verwendet, jedoch unterscheiden sie sich. Beide sind zwar Sorten ihrer Größe, Maronen jedoch eine weiter gezüchtete Form. Diese zeichnen sich durch eine höhere Süße und ein intensiveres Aroma aus. Außerdem sind Esskastanien runder und kleiner als Maronen und lassen sich leichter schälen. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie mehr über Saison, Zubereitung, Lagerung sowie Tipps und Rezepte zu Maronen.

Saison der Maronen

Im Herbst vom Zeitraum Ende September bis Anfang Oktober ist die Hauptsaison der Maronen, die aufgrund ihres süßlichen Geschmacks bei Groß und Klein beliebt sind! Gegessen werden Sie ohne Schale und Haut.

Tipps beim Einkauf von Maronen

Greifen Sie beim Einkauf zu den glänzenden Maronen und vermeiden Sie matte, eingetrocknete (Maronen)  Früchte. Achten Sie außerdem darauf, dass die Maronen keine kleinen Löcher aufweisen, da dies auf einen Befall von Würmern deuten kann. Und dann gibt es ja auch noch die fertig gekochten Maronen, die es luftdicht verpackt ebenfalls im Obst und Gemüsebereich gibt. 

Leckere Maronen-Rezepte und Tipps für die Zubereitung

Nicht nur die Tüte mit heißen Maronen am Weihnachtsmarkt ist ein Gaumenschmaus – die  Nüsse lassen sich in der Herbstküche vielseitig und abwechslungsreich zubereiten. Egal ob als Füllung wie in unserem Rezept Knusprige Gans mit Maronenfüllung, als frischer Snack aus dem Ofen, Beilage Püree oder Suppe – Maronen sind wahre Allrounder in der Herbstküche.

Maronen im Ofen zubereiten

Die Zubereitung der Maronen durch das Rösten im Backofen ist nicht nur einfach und schnell, sondern zudem noch sehr schonend. Zuerst sollte mit einem scharfen Messer jede Marone an der Spitze kreuzförmig eingeritzt werden und im Backofen auf einem Blech ca. 15 Minuten bei 200 °C Ober- Unterhitze/ 175 °C Umluft gebacken werden. Ein Hinweis, wann die Maronen fertig sind, ist das Aufspringen der Außenhülle. Das anschließende Entfernen (Schälen) der Hülle und der dünnen braunen Schale darunter sollte bei den noch heißen Maronen stattfinden. Jetzt können die frischen, warmen Maronen pur oder mit Salz und Butter genossen werden. Da für das Backen im Ofen kein Fett benötigt wird stellt sich diese Methode als sehr gesund dar.

Maronen im Topf oder in der Pfanne zubereiten

Neben der Zubereitung im Backofen können die Maronen außerdem in kochendem Salzwasser im Topf zubereitet werden. Kleiner Nachteil hierbei sind die höheren Verluste an Aroma. Hierzu einfach die Maronen einschneiden und im kochenden Wasser ca. 15 Minuten garen. Die Zubereitung im Topf ist am besten  geeignet, wenn anschließend die Weiterverarbeitung zu Suppen oder Püree geplant ist.

Tipps vor und nach dem Rösten

Lassen Sie die Maronen vor dem Einritzen und Rösten circa eine Stunde im kalten Wasser liegen, dadurch lassen sie sich später leichter Schälen. Um die Maronen nach dem Backen noch stärker zum Aufspringen zu führen und damit ein leichteres Trennen von der Schale zu erreichen, empfehlen wir diese mit einem nassen Geschirrtuch zuzudecken.

Glasierte Maronen – schnell und unheimlich lecker!

Wenn Sie Ihre Maronen noch verfeinern möchten empfehlen wir Ihnen zu Pfanne zugreifen. Erhitzen Sie die geschälten Maronen in der Pfanne mit Butter und Zucker leicht und lassen Sie sie karamellisieren. Probieren Sie hierzu doch mal unsere Rezepte zu glasierten Maronen aus, beispielsweise mit unserem Endiviensalat mit Trauben und glasierten Maronen oder Rehrücken in Wacholderrahm mit Kartoffelküchlein, glasierten Maronen und Preiselbeeren und entdecken Sie den Genuss dieser Köstlichkeit.

Maronen – Die gesunde Alternative zu Nüssen

Aufgrund ihres hohen Mineral- und Nährstoffgehalts galt die Marone vor vielen Jahren als wichtiges Grundnahrungsmittel der armen Bevölkerung. Heute wird die Nuss mit ihren hohen Werten an Eisen, Phosphat, Kalium, Vitamin B und C und Betacarotinen als gesunder Snack mit großer Beliebtheit verzehrt. Außerdem zeichnen sich Maronen durch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen aus, weshalb sie sehr gut sättigen und zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen. Aufgrund ihres nussigen Geschmacks und einem geringen Kaloriengehalt mit gerade einmal 192 Kilokalorien pro 100 g und nur 2 g Fett bieten Sie sich als super Alternative zu fettreichen Nüssen.
Unser Gourmet-Tipp für Sie: Hirsch mit Maronen-Kartoffelpüree und Nussbutter

Gut zu wissen: Auf Korsika wird Bier aus Kastanien gebraut.

Manuela Vogt, Ökotrophologin, Fulda

von Online-Redaktion

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