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Milch in ihrer ursprünglichsten Form, garantiert traditionell!

Biodynamische demeter Heumilch

Kuh und Kalb auf einer Weide

Demeter setzt auf Qualität und das Wohlbefinden der Tiere

Mutterkühe stehen zusammen mit ihren Kälbern auf grünen Wiesen oder im Stall, fressen den lieben langen Tag saftiges Gras oder wertvolles Heu, haben ausreichend Bewegung und werden regelmäßig gemolken. Eine romantische Vorstellung, die vielen von uns vorschwebt, wenn sie an die Herkunft der Milch denken, die sie im Handel kaufen. Die Realität sieht aber meist ganz anders aus! Da vergessen wir schnell, dass der niedrige Milchpreis dazu führt, dass die Tiere wenig Platz zur Bewegung haben, ihre Kälber nicht säugen dürfen und mehr Hochleistungskühe als Lebewesen sind.

Demeter Bauern machen vieles anders

Und auch wir wollen uns lieber an dieser Stelle dem Ideal zuwenden, nämlich der Wirtschaftsweise nach Demeter-Richtlinien, wie sie z. B. die Demeter HeuMilch Bauern aus Bad Wurzach, Baden-Württemberg tagtäglich leben! Hier stimmen Wunschvorstellung und Realität überein. Mit viel Liebe und Leidenschaft stellen sie köstliche Milchprodukte her, und legen dabei besonders großen Wert auf die wesensgemäße Haltung der Tiere. Mittlerweile arbeiten 31 Landwirte und Landwirtinnen aus den Regionen Bodensee, Allgäu, Linzgau und Oberschwaben Hand in Hand in einer Erzeugergemeinschaft – eigenverantwortlich und unabhängig von der großen Milchindustrie. Immer mit dem Ziel, dass die Arbeit von Tier und Mensch für die Produkte wieder mehr wertgeschätzt wird.

Doch, was ist so anders auf einem Demeter-Hof?

Unter anderem ist es der Ansatz, den Hof als einen geschlossenen Kreislauf zu betrachten: So leben pro Hof nur so viele Tiere, wie auch mit selbst erzeugtem Futter versorgt werden können. Der entstandene Mist wird wiederrum auf den eigenen Feldern genutzt, um Ertrag und Boden zu verbessern und anschließend für die Tiere wieder hochwertiges Futter anbauen zu können. Dieser schonende und verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen wirkt sich positiv auf die Bodenqualität, Artenvielfalt und nicht zuletzt auf die Qualität der Milch aus.

Aus Liebe zur Kuh

Insbesondere die art- und wesensgerechte Aufzucht und Haltung der Tiere ist für die Demeter HeuMilch Bauern eine Herzensangelegenheit. Dazu gehört vor allem, dass die Milchkühe ihre Hörner behalten. Diese sind nämlich ein wichtiger Bestandteil der sozialen Rangordnung und der Kommunikation innerhalb der Herde. Zusätzlich sollen sie an Stoffwechsel- und Verdauungsprozesse beteiligt sein und den Tieren bei höheren Temperaturen zur Hitzeregulation dienen – die Kühe bewahren mit den Hörnern im wahrsten Sinne des Wortes einen kühlen Kopf.

Mit dem Druck, möglichst viel Milch produzieren zu müssen, werden im konventionellen, aber teils auch im Bio-Bereich häufig mehr Tiere gehalten, als für eine wesensgemäße Tierhaltung in den Stall passen würden. Anstatt das Umfeld den Tieren anzupassen, wird versucht, sie dem Stall anzupassen. Viele Produzent*innen  halten dafür hornlose Rassen oder enthornen ihre Tiere. In einer schmerzhaften Prozedur werden die stark durchbluteten Hörner entfernt oder die Hornanlagen der Kälber verödet. Auf Demeter-Höfen passiert all das nicht – hier dürfen sie ihre Hörner mit Stolz auf den Weiden und im Stall tragen.

eine Kuh mit vier Kälbchen auf einer Weide
Drei Kaelbchen auf einer Weide
Kuh mit einem kaelbchen auf einer weide

Aus Liebe zum Kalb

Was beim Kauf von Milch häufig vergessen wird, ist dass die Kuh zum Milchgeben zunächst ein Kalb gebären muss. Bei den meisten Milchproduzenten werden Mutterkuh und Kalb direkt nach der Geburt voneinander getrennt. Um auch nichts von der kostbaren Milch an das Kalb zu verlieren. Auch hier ragen die Demeter HeuMilch Bauern mit ihrer muttergebundenen Kälberaufzucht heraus! Bei ihnen bleiben Mutter und Kalb zusammen. Das kommt beiden gleichermaßen entgegen und ist Teil der besonders wesensgemäßen Aufzucht. Zusammen mit Provieh e. V. starteten die Demeter HeuMilch Bauern hierfür das Leuchtturmprojekt „Zeit zu zweit“ und entwickelten Kriterien für die kuhgebundene Kälberaufzucht, die sie dabei auch gleich umgesetzt haben – seit Oktober 2019 gibt es dafür auch ein offizielles Siegel.

eine Packung Demeter Heumilch

Natürlich unverarbeitet!

Ursprünglich und naturverbunden – das zieht sich durch alles, was die Demeter-Bauern machen! So wird auch die Heumilch besonders schonend verarbeitet. Nur pasteurisiert, also kurz erhitzt, um Keime abzutöten, und ohne Homogenisieren rahmt sie mit der Zeit ganz natürlich auf. Damit bleiben mehr Nährstoffe erhalten und wir können ein besonders natürliches Produkt genießen. Diese traditionelle Herstellung der Heumilch ist mit dem Gütesiegel „garantiert traditionelle Spezialität (g.t.S.)“ der EU gekennzeichnet – ® ein Zeichen für Qualität und Unverfälschtheit.

 

Ist eine Heumilch nach Demeter-Richtlinien vitalstoffreicher?

Diese Frage lässt sich mit einem klaren Ja beantworten. Denn in den warmen Sommermonaten werden die Milchkühe mit viel frischem Gras und Wildkräutern und im Winter mit Heu gefüttert, anstelle von Silage oder Gärfutter. Durch die abwechslungs- und nährstoffreiche Fütterung der Tiere enthält die Demeter-Heumilch einen deutlich höheren Anteil an Omega-3-Fettsäuren als konventionelle oder herkömmliche Bio-Milch. Diese lebensnotwenigen Fettsäuren können nicht vom menschlichen Körper gebildet werden und müssen möglichst täglich über entsprechende Lebensmittel wie Rapsöl, Leinöl, Meeresfisch oder auch traditionelle hergestellte Heumilch aufgenommen werden.

Die hochwertige Vollmilch der Demeter HeuMilch Bauern finden Sie im Kühlregal unserer Märkte – gleich entdecken, von der einzigartig ursprünglichen Qualität überzeugen und zugleich die wesensgemäße Haltung unterstützen!

Mehr Informationen über den Demeter Bioverband und dessen Richtlinien erfahren Sie auf unserer Übersichtsseite zum Demeter Siegel.

von Online-Redaktion