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Pastinaken einfrieren und lagern

Wissenswertes über Haltbarkeit und langfristige Aufbewahrung.

Pastinaken auf Brett mit Messer

So unscheinbar Pastinaken wirken: In ihnen steckt wahrlich Gutes! 2011 und 2012 wurde es sogar zum Gemüse des Jahres gekürt. Sternegourmets und Hobbyköche haben das heimische Wurzelgemüse wiederentdeckt. Wir geben viele Tipps, wie Sie Pastinaken einfrieren, haltbar machen und richtig lagern. Denn die kleine aromatische Rübe ist überaus schmackhaft und außerordentlich gesund.

Wie lange sind Pastinaken haltbar?

Ab Ende September haben Pastinaken Saison und sind so ein echtes Herbst- und Wintergemüse. Wie andere Gemüsesorten auch sind Pastinaken lange haltbar. Damit sie so lange wie möglich frisch bleiben, sollten sie am besten kühl und dunkel gelagert werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sie sich 2-3 Wochen, im Gefrierfach ungefähr 1 Jahr. Frische Pastinaken mögen es zudem feucht, kühl und dunkel – ideal, um sie im Keller zu lagern.

Woran erkennen Sie frische Qualität?

Für Püree, Brei, Eintöpfe oder Pommes sollten Sie beim Einkauf zur mittelgroßen Pastinake greifen. Die größeren Wurzeln schmecken natürlich auch, sind jedoch beim Kochen schnell faserig und holzig. Die Pastinake sollte noch fest sein – die Haut sollte nicht auf Druck nachgeben. Ist sie schlaff und runzelig, ist sie definitiv nicht erntefrisch. Eine matte Haut mit schwarzen Flecken weist auf falsche Lagerung hin.

Greifen Sie am besten zu Pastinaken im Bund mit frischem Grün. Achtung: Gelbe Blätter sind ein Indiz, das das Wurzelgemüse seine besten Tage schon hinter sich hat.

Wann sind Pastinaken schlecht?

Schlechte Pastinaken entwickeln einen unangenehmen Geruch. Sie verfärben sich und werden weich. Liegt Schimmelbefall vor, könnten sie bereits verdorben sein und sollten vorsorglich entsorgt werden.

Pastinaken lagern und überwintern – so geht’s!

Die Rübe lässt sich gut lagern und wunderbar einfrieren.

Im Kühlschrank

Wickeln Sie das Gemüse in ein sauberes, befeuchtetes Geschirrtuch und bewahren Sie es im Gemüsefach auf. Vorher das Wurzelgrün entfernen, die Schale von Erde und Dreck befreien (nicht waschen!). Das einfache Abbürsten beugt Schimmelbildung vor. Kommt Wasser an die Rübe, wird sie schnell runzelig.

Im Keller

Kühl und trocken halten sich Pastinaken bedeutend länger. Damit die Wurzeln nicht viel Feuchtigkeit verlieren, sollten Sie in einem Behälter mit leicht angefeuchteter Erde an einem dunklen Platz aufbewahrt werden. So können Sie den Winter über jederzeit einzelne Knollen ernten.

Im Gefrierfach

Um Pastinaken einzufrieren die Wurzeln putzen, klein schneiden und im kochenden Salzwasser 1-2 Minuten blanchieren. Gut abtrocknen lassen. Danach luftdicht verpacken und einfrieren. So verarbeitet sind Pastinaken bis zu 1 Jahr haltbar.

Für Hobbygärtner: Belassen Sie die Pastinaken im Boden. Die Ernte kann später erfolgen – Pastinaken sind frosthart. Durch den Frost gewinnen sie sogar an Süße und späte Sorten zeichnen sich durch bessere Haltbarkeit aus.

10 Tipps beim Zubereiten und Kochen

  1. Das breite Kopf- und das schmale Endstück der Pastinake gleich abschneiden.
  2. Junge, kleine Rüben nicht schälen, sondern nur von Erdresten und Schmutz befreien – am besten mit einer Bürste. Sonst gehen unter der hauchdünnen Schalen wichtige Nährstoffe und Vitamine verloren.
  3. Wie Kartoffeln auch werden Pastinaken nach dem Schälen schnell braun. Legen Sie daher die Wurzeln bis zur Weiterverarbeitung in kaltes Wasser.
  4. Die Schale nicht wegwerfen. Aus ihr lassen sich würzige Gemüsebrühen für das nächste Gericht zaubern. Dafür die Pastinake vor dem Schälen waschen.
  5. Große Pastinaken lassen sich am einfachsten schälen. Je größer die Wurzel, desto dicker und fester die Haut. Entfernen Sie stets nur eine dünne Schicht, um Nährstoffe zu bewahren.
  6. Dunkle Flecken besser – wie bei Kartoffeln und Karotten auch – herausschneiden. Sie schmecken fad und sind holzig.
  7. Um die helle Farbe der Pastinake zu erhalten, einfach einen Schuss Essig oder Zitronensaft ins Kochwasser geben.
  8. Kräftige Aromen wie Chili oder würzige Currypasten gleichen die Süße der Pastinaken aus. Zitronensäure unterstreicht die leicht süßliche Note. Wer die Süße noch mehr verstärken will, bringt Honig und Senf ins Spiel.
  9. Durch ihren süßen Geschmack passen sie hervorragend zu salzigen Gerichten wie dem leckeren Sonntagsbraten mit deftiger Soße.
  10. Probieren Sie eine Mischung aus Pastinaken und Kartoffeln statt reinem Kartoffelpüree – für etwas Abwechslung auf dem Tisch.

Pastinaken einfrieren. So einfach geht’s!

Pastinaken können Sie einfrieren – im Ganzen als auch in kleinen, mundgerechten Stücken. Wichtig ist das Blanchieren kurz zuvor in kochendem Salzwasser, 1-2 Minuten lang. Dafür die Wurzeln waschen und schälen und alle dunklen oder fauligen Stellen großzügig herausschneiden.

Nach dem Blanchieren alles in einem Sieb gut abtropfen lassen. Abgekühlt in geeignete Gefrierbeutel oder Gefrierdosen geben. Wichtig: Es soll möglichst wenig Luft eingeschlossen werden. So kann man Pastinaken bis zu einem Jahr im Gefrierfach aufbewahren. Tipp: Rohes wie auch blanchiertes Gemüse immer besser ungewürzt einfrieren, da Salz Lebensmitteln Wasser entzieht.

Pastinaken auftauen: Um das Wurzelgemüse wieder aus dem Winterschlaf zu holen, wird es entweder über Nacht im Kühlschrank aufgetaut oder gleich im Kochtopf, in der Pfanne oder auf dem Ofenblech zugegeben.

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Pastinaken

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Häufige Fragen zum Thema Pastinaken lagern, haltbar machen, zubereiten.

Wie lange halten sich Pastinaken im Kühlschrank?

Frisch gekauft oder geerntet können Sie Pastinaken im Kühlschrank etwa 1-2 Wochen lagern. Entfernen Sie noch vorhandenes Grün und wickeln Sie die Knollen in ein feuchtes Küchentuch, bevor Sie sie ins Gemüsefach geben. Die Wurzeln werden vorher weder gewaschen, noch geschält. Entfernen Sie groben Dreck mit einer Gemüsebürste – das reicht vollkommen aus, um Pastinaken aufzubewahren. Erst wenn sie weiterverarbeitet werden, dürfen Pastinaken mit Wasser und Schälmesser in Berührung kommen. 

Kann man Pastinaken einfrieren?

Ja, Pastinaken kann man bedenkenlos tiefgekühlt aufbewahren – auch auf Vorrat. Im Gefrierfach sind sie ungefähr ein Jahr lang haltbar. Dafür die Wurzel von der Schale befreien, die Enden abschneiden. Dann die Pastinaken in Stücke schneiden und 1-2 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Im Sieb gut abtropfen lassen und in geeigneten luftdichten Behältern oder Gefrierdosen umfüllen, um sie anschließend einzufrieren.

Warum sind Pastinaken gut für Babynahrung?

Püriert können Pastinaken gut für Breis und Babykost verwendet werden – sie haben nur einen geringen Nitratgehalt. Gleichzeitig sind Pastinaken herrlich süß im Geschmack, etwas, das sich in Pürees oder Suppen prima entfalten kann. Deshalb ist das Gemüse schon bei den Babys und Kleinkindern beliebt, auch als Brei.

Sind Pastinake und Petersilienwurzel das Gleiche?

Nein! Es sind Doppelgänger, die sich ähnlich sehen. So erkennen Sie den Unterschied: Bei der süßeren, im Vergleich weniger würzigen Pastinake ist der Stielansatz nach innen gewölbt mit einem eingesunkenen Blattansatz und einem dickeren Kopfteil. Der obere Teil von Petersilienwurzeln ist dagegen schmaler als bei Pastinaken. Außerdem wölbt sich der Blattansatz nach oben heraus.

Wie werden Pastinaken auch genannt?

Pastinaken haben im Volksmund viele weitere Namen: Balsternak, Hammelmöhren, Hirschmöhren, Moorwurzeln oder Germanenwurzeln. Bereits Menschen in der Bronze- und Jungsteinzeit verzehrten sie. Kultiviert wurden sie von den Germanen. In Rom wurde der Saft der Rübe sogar gegen die Pest eingesetzt. Daher auch der Beiname Pestnacke.

Kann man Pastinaken roh essen?

Klares Ja! Ähnlich wie Möhren und Karotten eignen sich Pastinaken hervorragend, um sie roh zu verzehren. Ungeschält und geraspelt enthalten sie zudem noch mehr Vitamine. Wir empfehlen vor allem die kleinen, jungen Wurzeln für Salate und Co. Sie sind milder und besitzen eine dünnere Schale.

von Online-Redaktion