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Plötzlich vegan – Ein Selbstversuch

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Wie ein einzelner Gedanke meine Ernährung veränderte

Katharina Blum schaut über Melone weg

Ich bin 23 Jahre alt und bekennende Alles-Esserin. Zumindest bis zu dem jetzigen  Zeitpunkt. Das Thema Ernährung beschäftigt mich schon lange. So habe ich mich nach dem Abitur entschieden Oecotrophologie zu studieren – das Studium, das ein Leben verändern kann. So die Theorie. Hat es aber nicht! Zumindest nicht meins! Ich blieb weiterhin überzeugte Alles-Esserin, zwar mit einem starken Fokus auf ökologisch erzeugte Lebensmittel, aber sonst tat sich nichts.

Von Anfeindungen und Erleuchtungen

Die Anfeindungen der Kommilitonen bezüglich meines Fleischkonsums hielten sich in Grenzen – Schließlich gehörte ich nicht der typischen Ökobewegung unter Ihnen an. Zum Glück. Aber plötzlich gab es dann doch die Erleuchtung. Der Volksmund sagt, die besten Ideen entstehen am Schreibtisch. Ich kann euch sagen, auch das ist falsch!

Vom grauen Fußboden zu bunter Ernährung

Die Idee für meinen Selbstversuch „vegan“, entstand aus einem leeren Kühlschrank. Ich beschloss, einfach keine tierischen Produkte mehr einzukaufen. Zunächst, um ehrlich zu sein, eher aus einer Laune heraus. Wollte was Neues ausprobieren. Und wieder mehr Farbe in meine doch sehr graue Küche bringen. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich koche viel und gerne. Aber die Atmosphäre des grauen Plastikfußbodens musste dringend aufgefrischt werden!

Das Experiment vegan beginnt

Eins stand von Anfang an fest: wenn ich schon vegan lebe, dann mit allen Konsequenzen – 100% „Weltverbesser-mäßig“ eben. Für mich heißt das auch, so wenig Ersatzprodukte aus Soja wie möglich. Wenn, dann nur Soja aus europäischen Ländern in Bio-Qualität. Meine Ernährung soll auch ethisch korrekt sein – da war ich mir sicher.

Verhungert man, wenn man vegan lebt?

Jeder Veganer kennt bestimmt folgenden Dialog: „Ich lebe vegan“, „Hääh und was kannst du dann essen?“ Ich muss sagen, nach zwei Wochen habe ich diese unsinnige Frage aus meinem Umfeld einfach ignoriert – konsequent. Auch wenn das nicht immer gut ankam. Ich dachte immer die Deutschen sind ein aufgeklärtes Völkchen. Vegan ist schon lange keine Neuheit mehr. Herzlich Willkommen im dörflichen Denken deutscher Gehirne. Nun ja, weiter zu meinem Experiment.

Haben Sie Lust die vegane Ernährung auszuprobieren? Dann schauen Sie auf unserer Seite "Vegane Rezepte" vorbei und probieren Sie tolle Rezepte aus.

Gute Vorsätze: 5 Wochen vegan und dann kam der Milchkaffee

Vorsätze habe ich mir keine vorgenommen, wer kennt das nicht? Die werden doch eh nicht eingehalten. Oder haben Sie schon einmal die 5 Kilo von Weihnachten wieder abgenommen? Nein? Ich auch nicht und meine vegane Zeit sollte nicht mit einem deprimierten Ich einhergehen. Also bin ich urteilsfrei gestartet ohne zu wissen, wie lang ich vegan leben werde. Ich kann sagen, es sind fast 5 Wochen geworden und das in der Vorweihnachtszeit. Und doch rühre ich gerade in meinem Milchkaffee und frage mich, warum ich nicht konsequenter sein kann.

Katharina Blum, tegut… Kolumnistin

von Online-Redaktion

19 Kommentare

  • Weisbrot

    Josef Fritzl - 12.04.2018 um 14:24 Uhr Antworten

    • tegut... tegut...

      Guten Tag Herr Fritzl, leider können wir Ihren Hinweis nicht deuten. Was möchten Sie uns mit dem Kommentar mitteilen? Viele Grüße aus der tegut.. Kundenbetreuung

      tegut... Online-Redaktion - 13.04.2018 um 12:47 Uhr

  • Hallo Katharina, ein interessanter Gedanke als "Alles-Esserin" mal vegan zu versuchen. Bestimmt hast du einiges erlebt. Auf jeden Fall finde ich es mutig, eingefahrene Wege zu verlassen und was neues zu probieren. Du solltest dir deine Neugier bewahren und weiter offen für neue Wege bleiben. Ich warte jedenfalls neugierig auf eine Fortsetzung deiner Kolumne.

    Elfriede - 12.04.2018 um 14:22 Uhr Antworten

  • Super beitrag, esse bereits seit gut 3 Jahren vegan.

    Franz Neubach - 12.04.2018 um 14:19 Uhr Antworten

    • tegut... tegut...

      Guten Tag Herr Neubach, das Lob von einem erfahrenen Veganer freut uns besonders. Die tegut… Kundenbetreuung wünscht Ihnen ein schönes Wochenende.

      tegut... Online-Redaktion - 13.04.2018 um 12:50 Uhr

  • Hi, bin 58 und seit 52 Jahren bekennender Vegetarier, da mein Papa Förster in der Rhön war und ich es schon als Kind nicht mit ansehen konnte was mit Tieren gemacht wird. Leute, stellt euch nicht so an, es funktioniert prima. Ich sehe blendend aus und achte auf genug Vitaminchen und Mineralstoffe aus diversen guten Nahrungsergänzungsquellen. Vitamin B12 gibt es nicht nur in Fleisch/Fisch sondern sehr gut in Bananenschalen. Google das mal. Da greife ich bei Tegut zur Demeterbanane! Allen angehenden Vegetarieren einen schönen Gruß!

    Wolfgang Bielke - 15.03.2018 um 16:31 Uhr Antworten

    • tegut... tegut...

      Guten Tag Herr Bielke, danke für Ihre wertschätzenden Worte und auch herzlich Danke für Ihre tegut… Treue. Es freut uns sehr, dass die demeter Bio Bananen eine wichtigen Beitrag für Ihre gesunde Ernährung leisten können.
      Weiterhin gute und gesunde tegut... Einkaufserlebnisse wünscht Ihnen herzlich die
      tegut… Online-Redaktion.

      tegut... Online-Redaktion - 16.03.2018 um 16:32 Uhr

  • Ich war zwei Jahrzehnte lang ein strikter Vegetarier und finde es auch gesellschaftlich immer noch wichtig, die Massentierhaltung durch keinen bis geringen Konsum von Fleisch / Fisch zu reduzieren. Dennoch bin ich heute wieder ein „normaler“ Fleischesser und möchte auch mal betonen, wie viel Gesundheit mir das Vegetarier-Dasein gekostet hat! Als ich beobachten musste wie meine Nichte mit weniger als 8 Jahren sich dazu entschloss vegan zu leben und mich als Ihr Vorbild nahm – nur noch eine Stufe härter (vegan vs. vegetarisch) – wurde mir klar, dass das nicht gut sein kann. In der Tat gesellt sich diese Lebensweise durch die nicht ehrliche Einsetzung gerne zu einer Essstörung. Dem Druck „schlank zu sein“ und diverseste Trends heutiger Kinder… Das eigentliche Ziel hat nichts mehr damit gemein und ein neuer Markt hat sich offensichtlich etabliert. Gleichzeitig wird so viel Natur zerstört für Massenhaftes Palmöl und ähnliches. Das ist doch schrecklich? Wollten wir nicht den Planten ein wenig besser gestalten, indem man nicht Fleisch/Fisch isst? Und heute brauchen wir live-style-Produkte, ganz egal wie viel Regenwald abgefackelt werde musste für die Palm-Plantagen. Raw-Food, Super-Food, etc. warum nicht einfach mal Normal-Food und einen Fokus auf die Ressourcen, welche bei der Herstellung meines Essens verbraucht werden? Leider scheint eine vegane oder vegetarische Ernährung heute sich aus derartig exotischen Zutaten zusammensetzen zu müssen, dass ich dies mit einem UR-vegetarischem Gedanken nicht mehr vereinbaren kann. Daher die Bitte: bleibt achtsam – das schließt „aus Prinzip“ aus!

    Sandra W. - 23.02.2018 um 14:00 Uhr Antworten

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