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tegut… fairbindet Bio-Bananen

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Demeter Bananen unserer Marke tegut… Bio für bessere Lebensbedingungen in der Dominikanischen Republik

tegut fairbindet Bio Bananen auf einem Teller

Seit 2006 beziehen wir von tegut... die Bananen unserer Marke tegut… Bio vom Kleinbauern-Zusammenschluss „Banelino“ aus der Dominikanischen Republik. Die Kooperation startete im Rahmen eines sogenannten „Public Private Partnership Projekt“. Dieses zielt auf Verbesserungen im ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich der Kleinbauern; gefördert vom BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und in der Durchführung unterstützt von der GTZ (Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit).

Eine runde Sache mit ganz besonderen Partnern

Rund 340 Betriebe im Nordosten der Dominikanischen Republik umfasst der Kleinbauern-Zusammenschluss Banelino. Der Name steht für „Bananos Ecológicos de la Línea Noroeste“. Etwa 15–20 Prozent ihrer Jahresproduktion gehen an uns bei tegut… – damit sind wir ein wichtiger Partner für Banelino. Im Jahr 2010 kamen die Plantaciones del Norte hinzu, die genauso wie die Kleinbauern von Banelino nicht nur 100 % kontrolliert ökologisch arbeiten, sondern seit 2017 sogar nach den deutlich anspruchsvolleren Richtlinien des Demeter Bio-Verbandes. Die Zusammenarbeit mit Banelino genauso wie die mit den Plantaciones del Norte und der Gruppe Biofrusan (Importeur) ist auf Langfristigkeit angelegt und geht über eine „nur Handelsbeziehung“ hinaus.Maßnahmen innerhalb des Public Private Partnership ProjektsIm September 2006 startete das „Public Private Partnership Projekt“, das bis Mai 2009 vom Bundes-ministerium für Internationale Zusammenarbeit mit gefördert wurde. Ziele und zentrale Arbeitsfelder waren z. B. der Test von verschiedenen Bewässerungssystemen im Bananenanbau, um dann das effektivste und ressourcen-schonendste weiter auszubauen, die Einbeziehung weiterer Kulturpflanzen in die Bananenpflanzungen, die Weiterbildung der Techniker, Landwirte und Arbeiter sowie Verbesserungen im Gesundheitsbereich. Die im Rahmen des Public Private Partnership begonnenen Arbeitsfelder werden auch nach dessen Abschluss weitergeführt.

Faire und partnerschaftliche Zusammenarbeit

Im Rahmen des Projektes haben sich die zuständigen Mitarbeitenden von tegut…, der Gruppe Biofrusan, Banelino und Plantaciones des Norte in der Dominikanischen Republik persönlich kennengelernt und wiederholt vor Ort ausgetauscht – seitdem stehen sie in engem Kontakt zueinander. Der regelmäßige Dialog per Telefon und Mail sowie mindestens ein Treffen im Jahr vor Ort tragen dazu bei, dass alle Beteiligten auf Augenhöhe kommunizieren und so zusammengewachsen sind, dass sie im Wettbewerb bestehen können, sozial wirksam sind und auch als Gesprächspartner von der lokalen Politik wahrgenommen werden.

Investitionen in eine nachhaltige Entwicklung der Zukunft

Ein tegut… fairbindet Aufschlag von 1 Euro pro Kiste Bananen (zu 18 kg) wird an Banelino und die Plantaciones del Norte zurückgeführt und im Hinblick auf nachhaltige Entwicklung in folgende Arbeitsfelder „investiert“:

  • Optimierung des Bewässerungssystems im Hinblick auf einen effizienten Umgang mit der Ressource Wasser; Ausweitung des Systems, das sich am besten bewährt.
  • Diversifizierung des Anbaus zur Risikominderung; es entstanden drei Demonstrationsparzellen, die inzwischen eine wichtige Rolle in den Weiterbildungsprogrammen der Organisation haben und auch viel Interesse darüber hinaus finden.
  • Zugang zu einer medizinischen Versorgung und Gesundheitsvorsorge: Errichtung von Behandlungszentren und Maßnahmen der Vorbeugung der am meisten verbreiteten Krankheiten durch Kurse und die Ausbildung von Gesundheits-Promotorinnen.
  • Errichtung von Schulungsräumen und Entwicklung von Weiterbildungsprogrammen im landwirtschaftlichen als auch gesellschaftlichen Bereich: z. B. gute landwirtschaftliche Praxis, Sensibilisierung für Umweltthemen (einschließlich Trennung und Recycling von Abfall)

von Online-Redaktion

26 Kommentare

  • Vielen Dank für Ihre Antwort! Habe ich Sie richtig verstanden, dass die Fairtrade-Standarts und auch die dazugehörigen Preise gezahlt werden und zusätzlich 1 Euro pro Kiste dazu kommt? Das hieße, sie können eigentlich das Fairtrade-Siegel aufkleben, aber nutzen stattdessen Ihr eigenes mit noch etwas höheren Vorteilen für die Bauern?
    Heike Heider

    Heike Heider - 03.11.2014 um 20:05 Uhr Antworten

  • tegut... tegut...

    Guten Tag Heike Heider,
    Danke für Ihren Kommentar. Schade, dass Sie noch nicht hundertprozentiges Vertrauen zu den tegut… FAIRbindet Bio-Bananen haben. Die Erzeuger der Bio Bananen bekommen natürlich einen Fairen Preis.
    Der eine Euro pro Kiste ist zusätzlich zum fairen Preis, und wird direkt für vorbesprochene Projekte verwendet. Dieser 1,00 € kommt zu 100 % dort an. Die Projekte werden von unseren Mitarbeitern vor Ort begleitet.
    Mit unseren Kooperationen im Rahmen von tegut... FAIRbindet setzen wir bei einigen Lebensmitteln ein Zeichen und bringen uns viel intensiver ein im Vergleich zum „Durchhandeln" von Lebensmitteln mit entsprechendem Label. Es kennzeichnet nicht nur Partnerschaften in Ländern des Südens sondern auch „hier bei uns". Wir kennen in diesen Kooperationen Ansprechpartner persönlich und kommunizieren mit ihnen. Damit gestalten wir stärker mit, was ansonsten relativ anonym geschieht.
    Fairness im Handel ist uns ein wichtiges Anliegen – deshalb gingen wir einige tegut… FAIRbindet Kooperationen ein – unter anderem mit Banelino.
    gute Grüße

    tegut... Kundenbetreuung - 22.10.2014 um 20:57 Uhr Antworten

  • Super, was Tegut schon tut, aber ich vertraue dem Fairtrade-Siegel mehr. Sie schreiben hier nichts von höheren Preisen für die Bauern außer 1 Euro pro Kiste für Gemeinschaftsaufgaben - das erscheint mir auf den ersten Blick wenig. Wie ist der Vergleich konkret zu Fairtrade im Blick auf den Preis für die Bauern? Heike Heider

    Heike Heider - 15.10.2014 um 18:42 Uhr Antworten

  • Hi "tegut"!
    Ich finde es super dass ihr FairTrade Bananen anbietet. Es gab vor 2 Tagen eine Dokumentation( im TSV hieß Station.dokumentaton) über das Thema "Bananen" und welche schlimmen Arbeitsbedingungen in der Dom. Republik herrschen. Richtig schlimm sowas! Die haben gesagt dass die deutschen großen Supermärkte (Lidl, Rewe, Edeka, Aldi und Netto) die Preise bestimmen und so etwas darf doch echt nicht sein! Da werden Bananen für 70,60 Cent verkauft... Kein wunder dass die Arbeiter daran nichts verdienen. In Österreich oder in einem anderen Land gibt es die Supermarktkette "plus" und die haben vor Jahren damit angefangen nur FairTrade Bananen zu verkaufen. Ist doch klar... Wenn man 2 bananensorten zur Auswahl hat, greift man leider automatisch zur günstigeren. So was müsste es auch in Deutschland geben. :)
    Liebe Grüße
    Sara

    Sara Engel - 06.07.2014 um 03:42 Uhr Antworten

  • tegut... tegut...

    Hallo Günther Hejl,
    danke für Ihren Kommentar. Wir teilen Ihre Anerkennung für Banafair und den Beitrag dieser und anderer Organsiationen, den Fairtrade Gedanken ins öffentliche Bewusstsein zu tragen und Wege seiner Umsetzung voran zu bringen. Wir unterstützen diese Bewegung durch die Listung von über 60 Lebensmitteln mit einem „Fair-Siegel" und bringen dadurch auch die Bedeutung zum Ausdruck, die wir der Bewegung zumessen.
    Mit unseren Kooperationen im Rahmen von tegut... FAIRbindet setzen wir bei einigen Lebensmitteln ein Zeichen und bringen uns viel intensiver ein im Vergleich zum „Durchhandeln" von Lebensmitteln mit entsprechendem Label. Es kennzeichnet nicht nur Partnerschaften in Ländern des Südens sondern auch „hier bei uns". Wir kennen in diesen Kooperationen Ansprechpartner persönlich und kommunizieren mit ihnen. Damit gestalten wir stärker mit, was ansonsten relativ anonym geschieht. Internationale Standards haben als Stärke die Vergleichbarkeit, andererseits lassen sie weniger Spielraum, sich auf konkrete Konstellationen beim Partner einzustellen. Auch anomysieren sie ein Stückweit: die Partner vor Ort wie auch der Kontrolleur werden den weiteren Gliedern des Wertschöpfungsnetzwerkes nicht bekannt. Diese Distanz kann von Vorteil sein, sozusagen dem Risiko der „Filzbildung" vorbeugen, verstärkt andererseits aber auch die Möglichkeit sich hinter den Buchstaben des Standards zu verstecken und eben „weniger Gesicht zu zeigen".
    Dies wollen wir in unseren tegut…FAIRbindet Kooperationen: „Über den Standard" hinausgehen, Gesicht zeigen – und deshalb bringen wir auch unseren Namen mit ein.
    Können Sie diesen Aspekt auch sehen, Günther? Anders gefragt: Womit begründen Die Ihre Aussage „Wer etwas eigenes ins Leben ruft setzt sich dem Verdacht des Betrugs aus!" im Hinblick auf die tegut… FAIRbindet Bananen von Banelino? Begrenzt diese Sicht „im Prinzip" nicht auch alle Möglichkeit, etwas weiter zu entwickeln?
    Gerne bringen wir Sie auch in Kontakt z.B. mit Marike de Pena, die den Zusammenschluss von Kleinproduzenten – Banelino – koordiniert und unterstützen gegebenenfalls die Kommunikation; die tegut…FAIRbindet Kooperation „dauert" seit 2006. Banelino vermarktet in mehrere Länder und über verschiedene Fair-Label, aus unserer Sicht deshalb ein guter Ansprechpartner für Erfahrungen aus erster Hand zu den komplexen Zusammenhängen. Viele Grüße!

    tegut... Kundenbetreuung - 21.11.2013 um 09:31 Uhr Antworten

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