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Zitrusfrüchte aus Demeter-Anbau in Spanien

Die Kraft vieler Sonnenstunden!

Zitrusbauer Brueder Martinez

Gesund durch den Winter kommen ohne Schnupfnase, Husten und teure Medikamente? Das wäre fantastisch! Sein Immunsystem dafür zu stärken – z. B. mit einem täglichen Spaziergang (ca.30 Minuten) an der frischen Luft –, sollte sich einplanen lassen. Ein weiterer Vorschlag von uns, der ebenfalls hilfreich ist: die Obst-Schale! Während der Wintermonate hat sie einen festen Platz in Ihrer Küche, unbedingt bestückt mit  Bio-Clementinen, -Orangen und -Zitronen. In diesen Früchten aus Bio-Anbau in Spanien ist die Kraft vieler Sonnenstunden gespeichert und ihr herrliches Farbenspiel animiert einfach zum Zugreifen! Beim Schälen kurz innehalten, die Augen schließen, sich am köstlichen Zitrusduft erfreuen und dann die Frucht samt ihrem komplexen und wohltuenden Mix aus Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen genießen... Wer sich diese kleinen Auszeiten möglichst häufig gönnt, hat gute Chancen, es ohne Erkältung durch den Winter zu schaffen!

Bio-Zitrusfrüchte bei tegut... – Wo kommen sie her?

Die unter der Eigenmarke „tegut... Bio“ erhältlichen Orangen, Clementinen und Zitronen kommen aus der Provinz Almeria im südspanischen Andalusien. Seit fast 30 Jahren bewirtschaften die Brüder Francisco, Juan und Hilario Montoya Martinez den vom Vater gegründeten Familienbetrieb, die Kooperative , nach Bio-Kriterien. 2015 wurde der Betrieb im Netzwerk Demeter Internationa e. V. durch die spanische Länderorganisation „Asociación de Agricultura Biodinámica de España“ zertifiziert. Mittlerweile arbeitet auch Sohn von Francisco, der 23-jährige Brian Jesús Montoya, im Unternehmen – die dritte Generation ist also bereits mit im Team!

Heranreifen unter optimalen Bedingungen

Die Plantagen der Brüder Montoya Martinez liegen in der „Sierra Filabres“, einer Bergregion mit vielen Sonnentagen und wenigen Niederschlägen. Das mediterrane Klima ist ideal für den Anbau von Zitrusfrüchten. Hier können sie vollständig am Baum ausreifen und sich dadurch geschmacklich optimal entwickeln. Eigene Brunnen und große Regenauffangbehälter speisen ein Bewässerungssystem, das die Bäume gezielt mit Wasser versorgt. Über Mist von den auf der Plantage lebenden Ziegen sowie über Gründüngung erhalten sie wichtige Nährstoffe und zum Schutz gegen Schädlinge werden Pheromonfallen sowie Nützlinge eingesetzt.

Unbehandelte Zitrusschale verleiht Duft und Würze 

Die Bio-Früchte kann man bedenkenlos schälen, essen, ihren frischen Saft trinken oder ihre unnachahmlich duftende Schale verwenden. Diese eignet sich nämlich fein abgerieben hervorragend zum Würzen von Desserts, Gebäck, Marinaden sowie Gemüse- und Fleischgerichten. Wie wäre es, wenn Sie jetzt gleich unsere zu Anfang  erwähnte Idee der „Obst-Schale“ aufgreifen würden? Darin: frische Bio-Orangen, Bio-Clementinen und Bio-Zitronen zum Zugreifen, Schnuppern und Genießen. Kommen Sie gesund durch den Winter!

von Online-Redaktion

10 Kommentare


  1. Joseph Wong - 06.02.2021 um 12:33 Uhr

    Das ist fantastisch bei all dem organischen Hype, aber nicht einmal die Arbeitsbedingungen in einer faschistisch geprägten VOX-Provinz Almeria, in der illegale Migranten als Sklaven arbeiten ... aber organisch. Heuchler!

    | Antworten

    1. Nikolaus Gupa - 06.02.2021 um 12:39 Uhr

      Dieser Kommentar macht mich nachdenklich. Und es stimmt: Über die Arbeitsbedingungen steht nichts im Artikel von tegut

  2. Oliver Haas - 13.12.2020 um 12:20 Uhr

    Wie ich mit erstaunen feststellen musste kommen Ihre derzeitigen Paprikamix Schläuche in "Plastik" aus Almeria. Nun stellt sich für mich die Frage ob Sie mit der Plastiklandschaft dort unten Geschäfte tätigen. Denn ich habe erfahren dass dort mittlerweile auch "Bio" angebaut werden soll. Wenn ich meine Recherchen anschaue über die Jahre ist dort ein Sklavenmarkt, Unterbringungen, Billiglohn, Hygiene, Pestizide.. etc. das weltweit seinesgleichen sucht. Kaufen Sie von diesen Institutionen ein oder haben Sie Werke ausserhalb dieser Einrichtungen?

    | Antworten

    1. tegut... tegut...

      tegut... Kundenbetreuung - 23.12.2020 um 11:30 Uhr

      Guten Tag Herr Haas, danke für Ihre Zeilen.
      Zum Anbaugebiet Almeria sind unsere Kollegen vom Obst und Gemüse-Einkauf informiert..
      Die in der Sendung "Europas dreckige Ernte" angesprochenen Anbaugebiete sind klimatisch besonders gut zum Anbau von Produkten von Tomaten, Gurken, Zitrusfrüchten und Steinfrüchten geeignet. In der deutschen Erntesaison bieten wir Tomaten und Gurken auch aus heimischen Anbau an und bauen diesen Anteil durch verbesserte Lager- und Gewächshaustechnik ständig aus.
      Weder aus unseren Besuchen vor Ort, noch aus dem von uns geforderten GRASP-Bericht zur Bewertung der Arbeitsbedingungen durch eine unabhängige Prüfstelle, gehen die aufgezeigten Zustände hervor.
      Bislang gibt es nur einen journalistischen Bericht, der vielleicht in seiner Gesamtthematik Probleme der spanischen Landwirtschaft anspricht, der aber den Aussagen, die wir direkt über Bio Sabor, auch in Bezug auf die Interviewpartner erhalten haben, widerspricht. Unser Information nach geht Bio Sabor auch juristisch gegen den Fernsehbericht vor.
      Zudem hat sich unser Importeur, der enge Beziehungen nach Spanien hat, eindeutig für die Glaubwürdigkeit des Betriebes als mustergültiges soziales und ökologisches Unternehmen ausgesprochen. Solange wir keine weiterreichenden Informationen haben, möchten wir das Grundvertrauen, das wir in unsere Lieferanten haben, nicht einfach entziehen.
      Mit diesem Link können Sie unsere Beschaffungsgrundsätze nachlesen: https://static.tegut.com/fileadmin/tegut_upload/Dokumente/Impressum/Beschaffungsgrundsatze_und_Politiken_V2_20160531-ohne-Tierwohl.pdf
      In unserer CSR-Politik sind die Anforderungen an Lieferanten, hier insbesondere die Sozialstandards in der Produktion, klar geregelt und für jeden Lieferanten verbindlich. Zusammen mit unseren Produzenten wollen wir soziale und ökologische Mindeststandards umsetzen bzw. wo möglich auch übertreffen.
      Wir hoffen, Sie können der der tegut... Qualitätsarbeit vertrauen und senden beste Grüße für gesunde und genussvolle Weihnachtsfesttage.
      Ihre tegut... Kundenbetreuung, B. Heinrichs.

  3. Tanja - 03.05.2020 um 16:01 Uhr

    Kommen die Zitronenpflanzen aus einer Hybridzüchtung?

    | Antworten

    1. tegut... tegut...

      tegut... Kundenbetreuung - 04.06.2020 um 14:28 Uhr

      Guten Tag Tanja, für die arg verzögerte Antwort entschuldigen wir uns herzlich.
      Wir haben Kontakt zu unserem Lieferanten aufgenommen und es gab leider einige sprachliche Barrieren, die etwas Zeit in Anspruch genommen haben. Danke für Ihr Verständnis.
      Zitrusfrüchte gehören zu den Rautengewächsen, die vor allem in tropischen und subtropischen Zonen anzutreffen sind. Ursprünglich aus China und Indien stammend, wurden einige Sorten schon im Mittelalter nach Europa eingeführt. Viele der heute erhältlichen Zitrusfrüchte sind Hybriden, also durch Kreuzungen aus älteren Sorten entstanden und nicht wild vorkommend. Diese Verfahren wurden bereits vor vielen Jahrhunderten entwickelt.
      So entstand die heutige Vielfalt aus zufälligen Hybriden, spontanen Mutationen oder auch aus gezielten Züchtungen. Diese Pflanzen sind also NaturHybriden.
      Die Zitrusfrüchte aus Demeter-Anbau sind keine moderne Hybridzüchtung.
      Als erster und einziger ökologischer Anbauverband hat Demeter den Anbau von Hybridsorten zum Beispiel im Getreidebau (mit Ausnahme von Mais) untersagt. Ziel der Demeter-Bewegung ist die Entwicklung von Saatgut der „grünen Kategorie“ – die Pflege altbewährter, schon beinahe vergessener Sorten sowie die Züchtung möglichst vieler ökologischer Sorten von Anfang an. Gerne können Sie sich für tiefer gehende Fragen auch direkt an info@tegut.com wenden.
      Gute Grüße aus der tegut… Kundenbetreuung von B. Heinrichs.

  4. Julia M. - 18.02.2019 um 10:17 Uhr

    Was bedeutet denn "angemessene Bezahlung"? Wie sehen die sozialen Standards konkret aus?

    | Antworten

    1. tegut... tegut...

      tegut... Kundenbetreuung - 18.02.2019 um 15:06 Uhr

      Guten Tag Julia M.,
      tegut… setzt sich sehr umfangreich dafür ein gute Lebensmittel zu fairen Preisen anzubieten, die unter optimalen Arbeits- und Anbaubedingungen hergestellt werden. Gerade bei unseren konventionellen und biologischen Eigenmarken kennen wir unserer Lieferanten überwiegend persönlich. Wir sichern unseren Erzeugern feste Abnahmemengen und feste Preise zu. Die Anbauer befinden sich somit in wirtschaftlicher Sicherheit und können unter fairen Arbeitsbedingungen produzieren.

      Nachfolgend finden Sie auch einen Link zu den tegut…Beschaffungsgrundsätzen:
      https://static.tegut.com/fileadmin/tegut_upload/Dokumente/Impressum/Beschaffungsgrunds%C3%A4tze_und_Politiken_V2_20160531.pdf

      In unserer CSR-Politik sind die Anforderungen an Lieferanten, hier insbesondere die Sozialstandards in der Produktion, klar geregelt und für jeden Lieferanten verbindlich. Zusammen mit unseren Produzenten wollen wir soziale und ökologische Mindeststandards umsetzen bzw. wo möglich auch übertreffen.

      Sie können versichert sein, dass wir unsere Grundsätze weiterhin verfolgen und uns bei unseren Eigenmarken, wo wir Einfluss nehmen können, nicht mit dem gesetzlichen Mindeststandard zufrieden geben.

      Wir freuen uns, wenn Sie weiterhin in unsere Qualitätsarbeit vertrauen und sind für Fragen oder Anmerkungen gerne für Sie da.
      Gute Grüße aus der tegut… Unternehmenskommunikation.

  5. Peter Beck-Moretti - 21.01.2018 um 22:38 Uhr

    Das demeter Obst bei Tegut ist wirklich meistens sehr gut!
    Mich würde aber auch interessieren: Wie sieht es mit der Behandlung und Bezahlung der Erntearbeiter aus? Die ist nämlich in (Süd)Spanien oft alles andere als fair!

    Danke für Ihre Antwort,
    Peter Beck-Moretti

    | Antworten

    1. tegut... tegut...

      tegut... Kundenbetreuung - 22.01.2018 um 11:04 Uhr

      Sehr geehrter Herr Beck-Moretti,
      danke für Ihre Frage und Ihr Lob.
      Neben den ganzheitlichen Produktionsansätzen garantiert der Demeter Anbau auch hohe Sozialstandards, die bei der jährlichen Prüfung abgefragt werden.
      In der Kurzfassung lauten die Demeter Sozialstandards:
      Das Demeter Siegel wird vom Demeter-Bund e.V. vergeben, wenn ein Betrieb entsprechend den vorgegebenen Richtlinien wirtschaftet. Die Demeterrichtlinien setzen auf eine biologisch-dynamische Landwirtschaft, angeregt durch Rudolf Steiners „Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft“, der auch Einflüsse von Mond und Planeten mit einbezieht. Die Verarbeitungsrichtlinien gehen über die EG-Bio-Verordnung hinaus. Sie erfordern den Verzicht auf synthetischen Dünger, chemische Pflanzenschutzmittel und künstliche Zusatzstoffe. Gänzlich verboten ist die Verwendung von gentechnisch veränderten Substanzen und Lebewesen. Das Tierfutter muss zu 100 Prozent biologisch sein und zur Hälfte vom eigenen Hof stammen. Ebenso gelten hohe Sozialstandards, wie eine angemessene Bezahlung aller Mitarbieter.
      Die Einhaltung der Kriterien wird von einem Anerkennungs-Gremium sowie von sogenannten Demeter-Betriebspaten überprüft. Zudem finden einmal jährlich Kontrollen durch eine staatlich anerkannte, unabhängige EG-Kontrollstelle statt.
      Wir hoffen, wir konnten Ihnen Ihre Bedenken etwas nehmen und sind bei Fragen gerne für Sie da. Gute Grüße aus der tegut… Online-Redaktion.