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    Der älteste Bioverband Deutschlands: Demeter

    Strengste Richtlinien, ausgerichtet auf das Wohl von Mensch, Tier und Natur

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    Der älteste Bioverband Deutschlands: Demeter

    Strengste Richtlinien, ausgerichtet auf das Wohl von Mensch, Tier und Natur

Schon in 20er Jahren des letzten Jahrhunderts begann eine Gruppe von Landwirten damit, die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise für ihre Betriebe einzuführen und umzusetzen, die heute jeden Demeter-Hof ausmacht. Inspiriert von den landwirtschaftlichen Konzepten Rudolf Steiners, Begründer der Anthroposophie, kommen hier sogenannte biodynamische Präparate zur Boden und Pflanzenbehandlung zum Einsatz. Aber das ist nicht die einzige Besonderheit bei Demeter, es gibt noch viele andere Punkte, in denen sich der älteste Bioverband des Landes deutlich von der EG-Öko-Verordnung, aber auch von anderen Bio-Verbänden, abhebt.

Demeter wurde 1927 gegründet, der Name leitet sich übrigens von der griechischen Mutter- und Fruchtbarkeitsgöttin Demeter ab. Hohe Ansprüche, alle festgeschrieben in den Demeter- Richtlinien, garantieren einen sorgsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen und eine bewusst und nachhaltig gestaltete Landschaft. Daraus entstehen Lebensmittel – Demeter Obst und Gemüse, Getreide und Backwaren, Milch und Milchprodukte, Eier, Fleisch- und Wurstwaren, Weine, Honig, Babynahrung – die ihren authentischen Charakter behalten, ursprünglich gut schmecken.

Ein wichtiger Baustein im Demeter Verband ist die Züchtung, denn das Erbgut der Pflanzen und Tiere stellt die Basis der biodynamischen Landwirtschaft dar. Unter strengen Auflagen werden Pflanzen- und Getreidearten gezüchtet, die robust sind und unter ökologischen Bedingungen bestens wachsen – so entstehen neue, besonders bekömmliche Sorten. Aber ebenso viel Wert legt man auf das Erhalten traditioneller Kultursorten, damit die Vielfalt in unseren Gärten bestehen bleibt.

Was den über 5.000 biodynamisch wirtschaftenden Mitgliedern weltweit außerdem wichtig ist, welche Ansätze und Ziele sie verfolgen, das haben wir kurz und knapp für Sie zusammengetragen. Mehr dazu finden Sie unter: www.demeter. de

Demeter Richtlinien

Die Richtlinien des ältesten deutschen Anbauverbandes sind nicht nur die strengsten, sondern auch die umfangreichsten. Deswegen können wir an dieser Stelle – anders als bei den anderen Bio-Verbänden Naturland und Bioland, die wir auf der tegut... Website ebenfalls vorstellen – die Punkte, die darin festgehalten sind, nicht komplett darstellen. Aber wir versuchen, zumindest einen kleinen Einblick zu geben, nach welchen Werten und Vorgaben Demeter-Mitglieder handeln. Es werden Visionen, Missionen und Grundsätze formuliert, Kernwerte im Mittelpunkt sind Nachhaltigkeit, Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Ganzheitlichkeit. Alles ist ausgerichtet auf das Wohl von Mensch, Tier und Natur, ein Miteinander geprägt von Rücksichtnahme und Respekt.

Dann sind aber natürlich auch ganz praktische Dinge wie Qualitätsanspruch, Düngung, Schädlingsbekämpfung, Kennzeichnung und Kontrolle geregelt. Alles von A wie Anbau bis Z wie Züchtung. Die Produktpalette umfasst die Bereiche Lebensmittel, Naturkosmetik und Textilien. Und ganz gleich, aus welchem Bereich Sie Demeter Erzeugnisse wählen, Sie können sicher sein, dass sie eine besondere Qualität auszeichnet – natürlicher Genuss, der Körper, Geist und Seele nährt.


Demeter bei tegut...

Die tegut... Obst und Gemüse Einkäufer Alexander Auth, Andre Wagner und Guido Frölich

Alle tegut… Bio-Produkte im Bereich Obst & Gemüse sind Verbandsware. Den größten Anteil davon macht Demeter aus – besonders im deutschen Anbau. Unsere Vertragspartner in Deutschland sind zu gut 80 % Demeter-zertifiziert. Besonders stolz sind wir auf die tegut… fairbindet Bio-Bananen, die wir seit Oktober 2017 als erster Supermarkt im Lebensmitteleinzelhandel in Demeter-Qualität anbieten. "Landwirte, die nach einem Bio-Anbauverband wirtschaften, verstehen, wie wir von tegut… arbeiten, da ist der gleiche Grundherzschlag da", so Guido Fröhlich aus dem Team des Obst- & Gemüse-Einkaufs. Das ganze Interview mit dem Team lesen Sie im Beitrag "Bio-Frische mit Kopf, Herz und Hand".

Wissenswertes zu Demeter

Biodynamische Wirtschaftsweise: mehr als Bio
Die Mindestanforderungen des EU-Bio-Siegels gehen Demeter Mitgliedern nicht weit genug.

Ihre Ansprüche sind in einigen Punkten auch höher als die der anderen Bio-Verbände. Mit der
biodynamischen Wirtschaftsweise tun sie viel Gutes für Mensch, Tier und Umwelt.

Wesentliche Unterschiede zur EG-Öko-Verordnung liegen zum Beispiel in der Betriebsumstellung: Ein Hof, der das EU-Richtlinien wirtschaftet, darf nebenbei auch konventionell anbauen und produzieren, das ist bei Demeter und den anderen führenden deutschen Bio-Verbänden verboten.

Beim Thema Zusatzstoffe schneidet Demeter am besten ab: Nach der EG-Öko-Verordnung sind 53 Zusatzstoffe zugelassen, bei Bioland sind es 24, bei Naturland noch 22 und Demeter hat mit 18 zugelassenen Zusatzstoffen die geringste Anzahl. Alles nichts gegen die konventionelle Landwirtschaft, in der über 300 Zusatzstoffe erlaubt sind, darunter viele, die Geschmack und Farbe intensivieren – das kommt bei keinem Bio-Verband in die Tüte.

Zur Tierhaltung: Das Futter für die Tiere muss auf Demeter-Höfen zu 100 % Bio-Futter sein, zwei Drittel davon sogar in Demeter Qualität, bei den Wiederkäuern muss der Demeter Anteil bei 80 % liegen. Und: Demeter ist einzige Verband, der Kühen ihre Hörner lässt.

Die Tabelle, die wir für Sie zusammengestellt haben, gibt Ihnen einen kompletten Überblick über die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbauverbänden und dem EU-Bio-Siegel.

 

Alle Kühe haben Hörner
Und zwar von Natur aus.

Während die große Mehrheit der Viehbetriebe wegen der Verletzungsgefahr auf das Enthornen der Kühe setzt oder hornlos gezüchtete Tiere hält, dürfen Demeter Kühe ihre Hörner behalten.

Hörner sind Erkenntnissen zufolge aus vielerlei Hinsicht wichtig für die Tiere. Zum Beispiel als eine Art Klimaanlage, weil über die Hörner die Körperwärme an die Umgebung abgegeben werden kann. Im Sommer ein Segen. Aber es wird auch angenommen, dass die Hörner einen Einfluss auf die Qualität der Milch haben: Viele Menschen mit Milchunverträglichkeit berichten, dass sie die Milch von Kühen mit Hörnern besser vertragen – Studien dazu stehen allerdings noch aus. Die Kühe brauchen die Hörner für die Körpersprache und auch zum Kratzen dort, wo die lange Zunge nicht hinkommt.

Um die Haltung horntragender Kühe populärer zu machen, hat Demeter zusammen mit Bioland, 39 Praxisbetrieben und der Uni Kassel über vier Jahre eine Studie durchgeführt, die zeigt, dass die Haltung mit Horn im Laufstall sehr wohl möglich ist. Im Rahmen der Studie entstand ein Werkzeugkasten, der Landwirten umfangreiche Informationen und Tipps zur Verfügung stellt, wie die Haltung gelingt. Ein wichtiger Beitrag, die Population der Tiere zu erhalten, denn die Hornkuh könnte schon bald auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten stehen.

  • Summ, summ, summ – wie Demeter dazu beiträgt, die Bienen zu schützen

    eine Biene auf einer Blume

    Ohne Bienen kein Leben, das ist inzwischen jedem klar. Und wie es um die Bienen steht, auch. Honigbienen ackern zusammen mit anderen Insekten den ganzen Tag, um Wild- und Kulturpflanzen zu befruchten. Deshalb sind die sie für die Natur und auch für unser Überleben unentbehrlich. Demeter Imkern geht es um viel mehr als um den Honig: Es soll den Bienen vor allem gut gehen! Daher ist eine wesensgemäße Bienenhaltung selbstverständlich, das ganze Bienenvolk wird als Einheit verstanden und das Flügelbeschneiden der Bienen ist verboten. Platziert werden die Bienenstöcke bevorzugt an biodynamisch bewirtschafteten Flächen. Wenn den Bienen etwas fehlt, werden sie mit natürlichen Bestandteilen der Honigs behandelt: Honig hat antibakterielle, antimykotischen und antioxidativen Eigenschaften und ist generell ein großartiges Heilmittel. Der Honig wird beim Schleudern und Abfüllen besonders schonend behandelt, damit die wertvollen Inhaltsstoffe und der aromatische Geschmack vollständig erhalten bleibt.

  • Demeter. Ein Anbauverband schafft Fakten

    Feld wird gedüngt mit Mist

    Demeter hat 20 Fakten formuliert, die aufklären, was die Mitglieder bei Demeter antreibt und was ihnen für ihre Lebensmittel besonders wichtig ist. Darunter entdeckt man – um nur ein paar Punkte zu nennen – fruchtbaren Boden, Verzicht auf Gentechnik, Respekt vor Tieren, Zeit zum Reifen und Handwerkskunst. Der Boden bekommt Kuhmist statt Chemie, Gentechnik ist tabu.

    Respekt vor Tieren zieht sich durch – von der Biene bis zum Bullen: Für Demeter Landwirte ist es selbstverständlich, sich Tieren empathisch gegenüberzustellen und eine Beziehung zu pflegen. Zeit zum Reifen spielt nicht nur bei der Käse- und Brotherstellung eine zentrale Rolle und Handwerkskunst im Umgang mit der Lebensmittels sorgt dafür, dass beispielsweise Vitamine bei der Verarbeitung weitestgehend erhalten bleiben und Sie in den Genuss des vollen, ursprünglichen Geschmacks kommen.

1 Kommentar

  • Für Bio, aber gerne ohne esoterischen Einschlag... Deshalb bin ich nur dort bereit einen Aufpreis zu zahlen, wo es wirklich einen Unterschied zu den anderen Siegeln gibt... Bei den Eiern und Hühnern... Ansonsten ist das unsinnige Geisterlehre... Kosmische Strahlungen aus Kuhhörnern... Come on...

    Für die Aufklärung - 03.08.2020 um 19:17 Uhr Antworten

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