Grüne Salatsorten

11 Salatsorten, die Sie kennen sollten

Sie schmecken nussig, mild oder scharf. Manchmal sind sie Hauptgerichte, manchmal Beilage. Einige kann man kochen, andere schmecken roh am besten. Hier ist unsere kleine Warenkunde rund um den Salat.

Sattgru?n und knackfrisch: Salate schmecken und bringen Farbe in die Ku?che | Foto: Abdobe Stock

Lange spielte er kulinarisch nur eine Nebenrolle, wurde vor allem als Beilage zu Hauptgerichten serviert und spöttisch als „Hasenfutter“ bezeichnet. Doch inzwischen hat Salat seinen festen Platz auch als Hauptgang in der Küche gefunden.

Mit gutem Grund, denn er ist vielseitig zuzubereiten, meist kalorienarm und kann zu einer gesunden Ernährungsweise beitragen. Es gibt eine Vielzahl von Sorten, die in Farbe und Form ganz unterschiedlich daherkommen – und unverwechselbar im Geschmack sind. Grundsätzlich lassen sich die bei uns gängigen Salate vor allem in zwei botanische Gruppen einteilen: die Lattich-Gruppe, zu der etwa Kopfsalate oder Batavia gehören, und die Zichorien-Gruppe (wie Chicorée, Endivien, Radicchio). Zudem gibt es andere Salate wie Feldsalat und Rucola. Diese elf Sorten sollten Sie kennen.

Mag kräftige Zutaten: Batavia

Eine Kreuzung aus Kopf- und Eisbergsalat: Vom einen hat er die Form, vom anderen den knackigen Biss. Batavia ist die richtige Wahl für alle, die es etwas würziger m gen. Geschmacklich ist er gut mit kr ftigen Dressings zu kombinieren – und auch mit Wildkr utern.

Auch gegart der Hit: Chicorée

Der helle, zarte Salat begeistert Fans mit seinem leicht bitteren Aroma. Chicorée schmeckt sowohl roh, zum Beispiel mit Orangen, wie auch gegart, etwa in Aufläufen. Seine Bitterstoffe sollen eine positive Wirkung auf Magen und Darm haben.

Nussige Note: Eichblattsalat

Diese Sorte kommt ursprünglich aus den USA und erhielt dort auch ihren Namen, weil die typischen gewellten Blätter denen der Amerikanischen Eiche ähneln. Eichblattsalat gibt es in den Farben Grün und Rot, beide zeichnen sich durch ihr leicht nussiges Aroma aus. Er enthält wichtige Nähr- und Vitalstoffe, ist besonders reich an Betacarotin und Folsäure.

Bitter und gut: Endivie

Das gelb-grüne Blattgemüse gibt es in zwei Varianten: als glatten Eskariol und als krausen Frisée. Beiden gemeinsam ist der für Endivien typische bittere Geschmack. Die im Salat enthaltenen Bitterstoffe können einen positiven Effekt auf die Verdauung haben. Vorwiegend in den unteren Blattteilen ist der Bitterstoff Lactucopikrin enthalten – wer es also lieber etwas weniger bitter mag, verzichtet auf Blattansätze.

Allroundstar: Feldsalat

Er schmeckt allein oder in Kombination mit anderen Blattsalaten. Sein mild-nussiges Aroma passt perfekt zu gebratenem Speck, Zwiebeln, Nüssen oder Pilzen und macht ihn so auch zum beliebtesten Wintersalat. Aber auch mit sommerlichen Früchten harmoniert er perfekt. Er hat einen hohen Anteil an Eisen sowie Vitamin C und enthält Folsäure für das Zellwachstum (besonders wichtig für Schwangere).

Liebling der Deutschen: Kopfsalat

Genau genommen gibt es nicht DEN Kopfsalat. Die Bezeichnung umfasst alle Salatsorten, deren Blätter sich so überlappen, dass sie eine Kopfform bilden. Die meist grünen Kopfsalate werden wegen ihrer Blätter und des milden Geschmacks geschätzt – sie sind in Deutschland die meistgekauften Salate. Schon am Hofe König Ludwigs XIV. war der Salat so beliebt, dass wegen der großen Nachfrage zusätzlich zum Freilandanbau extra Gewächshäuser angelegt wurden. Kopfsalat schmeckt eher neutral und ist mit seinem hohen Wassergehalt erfrischend.

Salate zubereiten
Vielseitig: Bei der Zubereitung von Salaten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – es gibt kaum etwas, das nicht passt

Farbenfroh: Lollo rosso

Er bringt Farbe in die Salatschüssel und eine kräftige Würze: Wie der Name „rosso“ (übersetzt: rot) schon sagt, sind seine Blätter kräftig rot bis violett. Mit seinem nussigen Geschmack mit mild-bitteren Noten harmoniert er gut mit würzigeren Dressings. Sein hellerer „Bruder“, der Lollo bionda, hat zartgrüne Blätter, die im Geschmack aber ähnlich sind. Beide Sorten enthalten Bitterstoffe, die die Verdauung fördern können.

Wiederentdeckt: Portulak

Schon im Mittelalter wurde er in Europa angebaut, das vitalstoffreiche Küchenkraut galt damals als Heilpflanze – und geriet dann vorübergehend in Vergessenheit. Jetzt wird das würzige Gemüse mit den langen saftigen Blättern und fleischigen Stängeln wiederentdeckt. Portulak schmeckt roh sehr gut, lässt sich aber auch blanchieren oder in Öl einlegen. Im Geschmack ist er leicht säuerlich und nussig.

Ideal zum Mixen: Radicchio

Mit seinem bitter-herben Geschmack und der kräftigen roten Farbe lässt sich das aus Italien stammende Blattgemüse gut mit anderen Pflücksalaten mischen. Die enthaltenen Bitterstoffe sollen sich positiv auf Magen und Darm auswirken. Raffiniert: gedünsteter oder karamellisierter Radicchio als Zutat für Risottos oder Pastagerichte.

Leckeres Grillgut: Romanasalat

Ohne ihn gäbe es keinen Caesar Salad: Doch Romanasalat kann noch viel mehr. Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, eignet er sich sehr gut zum Dünsten, Braten und Grillen (siehe Rezept) – und auch zum Dippen sind die kräftigen Blätter ideal.

Passt zu Pizza und Pasta: Rucola

Als Rauke bei uns aus der Mode gekommen, erlebte Rucola durch die mediterrane Küche seine Renaissance. Das in ihm enthaltene Senföl verleiht Rucola einen scharfen und herben Geschmack. Er lässt sich sehr gut mit anderen Salaten kombinieren, schmeckt aber auch als würzige Zutat zu Pasta, Pizza oder Reis hervorragend.

Gegrillter Romasalat mit Mango-Dressing

Gegrillter Romasalat Rezept
tegut... Kochwerkstatt

Einfach & Vegan, für ca. 4 Portionen

  • 1/2 Orange
  • 1 Mango 
  • 6 El Olivenöl 
  • 3 El süße Chilisauce
  • 1 El Weißweinessig
  • Salz
  • 40 g Pistazienkerne (gehackt)
  • 1 rote Peperonischote
  • 2 Romanasalatherzen
  1. Pfeffer Saft der Orange auspressen. Mango schälen, Frucht vom Stein schneiden und klein würfeln. Hälfte der Mango mit Orangensaft fein pürieren, mit 3 El Oliven l, 2 El Chilisauce und Essig verrühren. Mangosauce mit Salz abschmecken.
  2. Pistazienkerne grob hacken. Peperoni waschen, trocknen, entkernen, in feine Ringe schneiden. Salatherzen längs halbieren, waschen und trocken tupfen. Übriges Oliven l (3 El) mit restlicher Chilisauce (1 El) verrühren, Salathälften damit bestreichen und auf dem Grill auf jeder Seite bei mittlerer Hitze ca. 2 Min. grillen, mit Salz, Pfeffer würzen. Roma-Salat mit gewürfelter Mango und Peperoni anrichten und mit Mangosauce servieren.

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

Grillzeit ca. 4 Minuten