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Was bieten uns Pastinaken?

Eine angenehm süße Würze! Früher galten sie als Arme-Leute-Essen, heute entdecken Sterneköche die alte Gemüsesorte neu – Pastinaken (Pastinaca Sativa) feiern ein glorreiches Comeback. Kein Wunder: Das leckere Wurzelgemüse ist wunderbar vielseitig und mineralstoffreich. In England und den USA sind Pastinaken übrigens eine Delikatesse – dort stehen sie bei Gemüsefreunden regelmäßig auf dem Speiseplan!

Die Pastinake gehört zur Familie der Doldenblütler und damit zur selben Familie wie Möhren, Fenchel und Dill. Die herrlich nussig schmeckenden Rüben waren schon bei den alten Römern beliebt und zählten bei uns bis ins 18. Jahrhundert zu den wichtigsten Nahrungsmitteln, bis die Kartoffel ihnen den Rang ablief. 

Äußerlich ähneln Pastinaken der Petersilienwurzel. Bei der Petersilienwurzel ragt der Stielansatz etwas heraus und sie schmeckt ausgeprägt nach Petersilie. Bei der Pastinake ist dieser nach innen gewölbt, ihr Geschmack ist feiner, erinnert an Möhre bzw. Karotten mit einer Note Sellerie und ist doch unverwechselbar und einzigartig. Die hellen, kegelförmigen Knollen sind sehr bekömmlich und eignen sich püriert auch als Babynahrung.  

Als typisches Gemüse für Herbst und Winter lassen sich Pastinaken in der Küche höchst vielseitig einsetzen: als Rohkost im Salat oder frittiert, gedünstet, gebraten und gebacken. Als Hausmannskost ebenso geeignet wie für die Gourmetküche.

Welchen gesundheitlichen Wert haben Pastinaken?

Pastinaken sind leicht verdaulich, gut bekömmlich und äußerst vitalstoffreich. In ihnen ist mehr Vitamin C als in Möhren enthalten, dazu Vitamin A, Kalium, Eisen und Folsäure. Letzteres kann das Immunsystem unterstützen und eine wichtige Rolle spielen bei der Zellerneuerung, genauer gesagt beim Zellwachstum – gut in Schwangerschaft und Stillzeit! Das in Pastinaken enthaltene ätherische Öl Apiol kann verdauungsfördernd wirken und gilt als antimikrobiell.

Die Wurzel enthält besonders viele Kohlenhydrate und macht daher lange satt. Der hohe Eiweißgehalt sorgt für starke Muskeln, das enthaltene Kalzium für gesunde Knochen und Zähne. Kalorienarm ist es dazu.

Saison

  • Jan
  • Feb
  • Mrz
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Frisch Lager

Für die Keimung brauchen Pastinaken bis zu 3 Wochen. Damit man im Herbst schöne große Rüben ernten kann, sollten sie spätestens Anfang Mai gesät werden, denn sie benötigen 6-7 Monate Zeit zum Wachsen. 

Ab Ende September beginnt die Ernte. Sie sind ein echtes Herbst- und Wintergemüse und bis in den März hinein erhältlich. Erst nach dem ersten Frost entfalten sie die intensive, aromatische, leicht süßliche Note. Die leckersten Exemplare bekommen Sie also, wenn es richtig kalt geworden ist. Gerade im Winter sind Pastinaken eine willkommene Frischezutat. Der Geschmack erinnert ein bisschen an Möhren bzw. Karotten. Pastinaken lassen sich gut einlagern.

Wann sind Pastinaken in den tegut… Märkten erhältlich?
Sie finden bei uns frische Pastinaken in Bio-Qualität aus heimischem Anbau ungefähr von Mitte August bis Mitte Mai (vornehmlich Demeter) aus Bayern und von Mitte Mai bis Mitte August in bester konventioneller Qualität aus Rheinland-Pfalz.

Lagerung

Luftfeuchtigkeit: feucht feucht
Lichtverhältnisse: schattig bis dunkel schattig bis dunkel
Temperatur: Kühlschrank (5-7°C) Kühlschrank (5-7°C)

Wie kann ich Pastinaken lagern, um sie möglichst lange frisch zu halten?

Schlagen Sie die Pastinaken am besten in ein feuchtes Tuch ein und lagern Sie sie im Gemüsefach Ihres Kühlschranks. So bleiben sie gut zwei Wochen frisch und knackig. 

Das Wurzelgemüse lässt sich auch gut einfrieren und lagern. Dafür Wurzeln putzen, klein schneiden und in Salzwasser 1-2 Minuten blanchieren. Gut abtropfen lassen, luftdicht verpacken und einfrieren. So sind Pastinaken bis zu einem Jahr haltbar.

Pastinaken einfrieren und lagern

Wie kann ich Pastinaken zubereiten?

Pastinaken sind ganz einfach in der Zubereitung: Unter fließendem Wasser abbürsten, schälen, in Scheiben, Stifte oder Würfel schneiden und anschließend je nach Rezept kochen – braten, frittieren oder backen.

Pastinaken sind sehr verträglich und eignen sich daher auch hervorragend als Nahrung für Babys, Kleinkinder und ältere Menschen. Grundsätzlich können Pastinaken wie Möhren verwendet werden. 

Pastinake frisch zubereiten und verarbeiten – einige Anregungen:

  • Solo oder zusammen mit Kartoffeln lassen sich Pastinaken zu einem köstlichen, leicht süß schmeckenden Püree oder Stampf verarbeiten – eine tolle Beilage zu Fleisch, Fisch und Co. Tipp: Gewürze wie Kardamom, Ingwer, Muskatnuss oder Kreuzkümmel zaubern unterschiedliche Geschmacksnuancen!
  • Pastinaken-Kartoffel-Gratin: Probieren Sie Pastinaken im Auflauf oder Gratin mit Käse überbacken. Leckere Pastinaken-Reibekuchen sind raffiniert – und bei Kindern beliebt. 
  • In leckerer Cremesuppe verarbeitet wärmt sie von innen und tut uns vor allem in der kalten Jahreszeit gut. Pur oder zum Beispiel als Möhren-Pastinaken-Kürbis-Suppe. In Eintöpfen setzen Pastinaken würzige Akzente.
  • Lecker sind auch Gemüsechips aus Pastinaken. In feine Scheiben schneiden und im Ofen backen, bis sie knusprig sind. Würzen mit Salz und Kräutern.
  • Als Ofengemüse zusammen mit anderem Wurzelgemüse wie Karotten, Kartoffel, Rote Bete oder Steckrüben lassen sich Pastinaken schnell und schmackhaft zubereiten.

Pastinake roh verarbeiten:

Tipp: Wenn Sie die Rüben roh zubereiten möchten, empfiehlt es sich, sie mit Zitronensaft zu beträufeln, da sich die Wurzeln sonst unansehnlich dunkel verfärben. Geraspelt mit Möhren und Äpfeln oder auch mit Birne, im Salat mit Nüssen und Kräutern sind sie ein vitalstoffreicher Genuss. Probieren Sie einfach mal unseren Möhren-Pastinaken-Salat!

In unseren Rezepten finden Sie garantiert viele Anregungen zum einfachen Nachkochen und Genießen. Wir wünschen guten Appetit!

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