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Obst- und Gemüsebeutel aus nachwachsenden Rohstoffen

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Der neue Knotenbeutel bei tegut… ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit

nachhaltige Obst- und Gemüsetüte vor Obstregal

„Die Erde ist zur Entwicklungsgrundlage für uns Menschen geschaffen. Deshalb setzen wir auf Nachhaltigkeit in allen Geschäftsbereichen – bei der Qualität der Produkte, den Beziehungen zu Vertragspartnern und nun auch im Bereich der kostenlosen Beutel in der Obst- und Gemüseabteilung“, berichtet Thomas Gutberlet, tegut… Geschäftsführer. „Seit 2007 gibt es bei tegut… keine Plastiktüten zu kaufen. Die Kunden finden bei tegut… seitdem die Tasche fürs Leben und Stofftaschen, auf jeden Fall wiederverwendbare Tüten“, ergänzt Lukas Sommer, Geschäftsleitung Supermarkt.

Bisherige Suche nach nachhaltigem Knotenbeutel erfolglos

Einzig die in der Obst- und Gemüseabteilung kostenlos zur Verfügung gestellten Knotenbeutel konnten noch nicht in Richtung Nachhaltigkeit optimiert werden. „Wir waren seit längerem auf der Suche nach einer sinnvollen Alternative. Die größte Herausforderung war es, den Kunden die gleiche Qualität in einer nachhaltigen Variante zu bieten“, gibt Gutberlet einen Einblick. „Was bringen uns nachhaltige Knotenbeutel, die aufgrund ihrer geringen Strapazierfähigkeit reißen und dem Kunden nicht wirklich als Transportmittel dienen können“, schildert Sommer die Herausforderung.

Anteil an nachwachsenden Rohstoffen bei 85 %

Anfang Januar wurden die neuen Knotenbeutel aus nachwachsenden Rohstoffen ausgeliefert. Die Restbestände der konventionellen Beutel werden erst aufgebraucht. „Der Anteil an nachwachsenden Rohstoffen mit 85 % ist bei den Beuteln deutlich höher als bei den meisten kompostierbaren Alternativen“, zeigt uns Rainer Würz, Qualitätsmanager bei tegut… auf. Der nachwachsende Rohstoff ist Zuckerrohr.

Keine Veränderung für Kunden

Für unsere Kunden verändert sich in der Handhabung erst einmal nichts. Das Material sieht aus wie Kunststoff und hat auch die gleichen Eigenschaften, sodass Sie auch weiterhin bewährte tegut… Qualität beim Transport Ihrer Waren erwarten können. Die Entsorgung erfolgt wie gewohnt über den gelben Sack/ die gelbe Tonne.

Knotenbeutel nahezu vollständig recyclebar

„Der Vorteil dieses Beutels ist, dass er, im Gegensatz zu kompostierbaren Alternativen, keinen höheren Rohstoffeinsatz benötigt, um strapazierbar und somit nutzbar zu sein. Zusätzlich kann der neue Obst- und Gemüsebeutel in den bestehenden Recyclingsystemen sehr gut wiederverwertet werden. Wenn dies nicht möglich ist, kann dieser auch energetisch verwertet werden. Ein Kilogramm PE ersetzt dann rund einen Liter Heizöl“, nennt Würz die Details. Ein verantwortungsvoller Umgang damit und eine Entsorgung über die Sammlung der dualen Systeme (gelbe Tonne/ gelber Sack) sind aus diesem Grund besonders wichtig, um den Stoff wieder dem vorgesehenen Verwertungskreislauf zuzuführen.

Wertvolle Energie geht nicht verloren, sondern wird von vornherein gespart

„Ein unschlagbarer Vorteil ist die 100 % Recyclebarkeit. Bei den kompostierbaren Alternativen geht neben einem höheren Rohstoffeinsatz auch noch wertvolle Energie im geschlossenen Kreislauf verloren. Wir sind gespannt, wie die Kunden unsere neue nachhaltige Alternative annehmen werden“, lässt uns Sommer zum Abschluss unseres Gespräches wissen.

von Online Redaktion

13 Kommentare

  • Ich kaufe schon seit April an der Frischetheke bei tegut mit eigenen Behältnissen ein, wurde bisher gut bedient. Nur in anderen Supermärkten klappt es noch nicht. Hoffentlich wird diese Art des Einkaufs verstärkt angenommen. Der Plastikmüll muss unbedingr reduziert werden, der Umwelt zuliebe! Danke tegut für die Initiative.

    Sigrid Krebs - 19.05.2018 um 12:17 Uhr Antworten

  • Weshalb werden keine Papiertueten angeboten statt Plastik? Und weshalb ist Bio immer eher in Plastik verpackt als das Konventionell hergestellte? Wehalb ist z.B. der Salat einzeln umhuellt?

    C. Wallisser - 27.04.2018 um 07:32 Uhr Antworten

    • tegut... tegut...

      Guten Tag C. Wallisser,
      wenn wir Papiertüten für Obst und Gemüse verwenden würden, müssten diese an der Kasse ausgeräumt werden, damit die Kassiererin die Ware erkennen und gegebenenfalls wiegen kann. Hierdurch sind Beschädigungen an empfindlicher Ware nicht auszuschließen. Zudem ist deren Tragkraft begrenzt und es besteht die Möglichkeit, dass die Tüten durch Feuchtigkeit, die sich am Obst und Gemüse befindet, aufweichen.
      Deshalb haben wir uns bewusst gegen Papiertüten und für unsere neuen Knotenbeutel, die zu 85 Prozent aus dem nachwachsenden Rohstoff Zuckerrohr bestehen, entschieden.
      Darüber hinaus sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, eine deutliche Unterscheidung zwischen konventioneller und biologischer Ware zu gewährleisten. Die Verpackung stellt eine Möglichkeit dar, dies eindeutig umzusetzen. Selbstverständlich wählen wir hier diejenige Ware, die in geringerer Menge verkauft wird, um die Gesamtverpackungsmenge zu reduzieren. Dies ist häufig die Bio-Ware.
      Außerdem dienen die Verpackungen bei Salaten häufig der Frischerhaltung. Obst und Gemüse außerhalb der Saison in Deutschland legt zum Teil weite Transportwege zurück, so dass es eines Schutzes wie der Plastikverpackung bedarf.
      Wir freuen uns, wenn Sie unsere Entscheidungen nun besser nachvollziehen können. Ein schönes Wochenende wünscht die tegut… Kundenbetreuung.

      tegut... Unternehmenskommunikation - 27.04.2018 um 13:39 Uhr

  • Ich meine, dass es im Jahr 2018 auch hier Zeit für einen nächsten Schritt ist: den Verzicht auf Verpackung.
    Mein Vorschlag: in der Obst- und Gemüseabteilung Körbchen mit einheitlichem Gewicht (wg. Tara) zur Verfügung stellen, in die z.B. Äpfel, Birnen usw. gelegt werden. Das würde den Wiegevorgang an der Kasse erheblich beschleunigen und auf die Beutel, die immer noch in den Mülleimer wandern, könnte verzichtet werden.

    S. Turlach - 24.04.2018 um 14:31 Uhr Antworten

    • tegut... tegut...

      Guten Tag S. Turlach,
      vielen Dank für Ihre Anregung. Wir bitten Sie noch um ein wenig Geduld - bald können Sie bei tegut… mit wiederverwendbaren Obst- und Gemüsebeuteln einkaufen. Darüber hinaus sind wir verstärkt dabei, Obst und Gemüse lose mit Aufklebern und Klebebändern gekennzeichnet zu verkaufen, um aufwendige Verpackungsmaterialen zu vermeiden. Viel Freude beim Einkaufen wünscht die tegut… Kundenbetreuung.

      tegut... Unternehmenskommunikation - 25.04.2018 um 11:38 Uhr

  • tegut... tegut...

    Guten Tag Herr Demus,
    danke für Ihren Kommentar.
    Sie fragen, warum wir überhaupt einen Knotenbeutel anbieten bzw. ob es eine gesetzliche Vorgabe gibt. Eine direkte gesetzliche Verpflichtung ist uns nicht bekannt.
    Für uns steht der Service am Kunden im Vordergrund. Ein weiterer Aspekt, der für den Einsatz des Knotenbeutels spricht, ist die Reduzierung von Lebensmittelverlusten. Durch die Abgabe von loser Ware können die Kunden bedarfsgerecht einkaufen. Viele Kunden nutzen für diesen Einkauf dann gern diesen Beutel. Der Kassier-Vorgang wird durch den Einsatz des Knotenbetels ebenfalls erleichtert. (Kunde kann das Obst/Gemüse gebündelt auf das Kassenband zum Wiegen legen)
    Wir geben Ihnen Recht, ein verantwortungsvoller Umgang und eine Entsorgung über die Sammlung der dualen Systeme (gelbe Tonne/ gelber Sack) sind besonders wichtig, um den Beutel wieder dem vorgesehenen Verwertungskreislauf zuzuführen
    Nochmals Danke für Ihren wertvollen Hinweis.
    Gute Grüße für ein angenehmes Wochenende aus der tegut… Online-Redaktion.

    tegut... Unternehmenskommunikation - 30.10.2015 um 15:27 Uhr Antworten

  • An sich ein guter Schritt, ich frage mich jedoch, ob es nicht eine bloße Verschönerung eines ohnehin schlechten Systems ist. Warum benötigen Kunden überhaupt diese Knotenbeutel? Werden diese von der Kundschaft selbst verlangt und erwartet oder gibt es eine entsprechende Vorschrift seitens Behörden? Ich kaufe mein Obst lose, völlig unproblematisch.
    Ich stimme cupcake zu, dass auch die I'm green-Tüten großen Schaden anrichten können, sobald sie in die freie Wildbahn gelangen. Hier ist natürlich der Kunde als Nutzer in der Verantwortung und muss ordentlich recyceln. Aber was, wenn nicht?

    Michael Demus - 28.10.2015 um 21:18 Uhr Antworten

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