tegut… Ihr Supermarkt für gute Lebensmittel

Heimische Superfoods im Battle gegen die Exoten

5
Vielen Dank für Ihre Bewertung :-)
aktuelle Newsbeiträge

Leinsamen, heimische Beeren, Brokkoli und Spinat treten gegen Chiasamen, Gojibeeren und Co. an

heimisches Superfoood gegen exotisches Superfood

Ob Gojibeeren im Müsli, Chiasamen im Joghurt oder Weizengras im grünen Smoothie  – allerlei Exoten haben Einzug in die Küche erhalten und bereichern den Kochalltag. Die meisten dieser Nährstoffbomben sind in Form von getrockneten Beeren oder als fein vermahlene Pulver erhältlich und haben lange Transportwege hinter sich, da die Pflanzen in fernen Ländern beheimatet sind. Da stellt sich nicht nur aus Gründen der Ökobilanz die Frage: Gibt es keine regionalen Alternativen bzw. reichen lokale Lebensmittel nicht mehr aus, um eine optimale Nährstoffversorgung zu gewährleisten?

Leinsamen konkurrieren mit Chiasamen

Kaum ein Lebensmittel, das innerhalb kürzester Zeit einen so enormen Durchbruch geschafft hat, wie Chiasamen. Sie werden in Joghurt zu Chiapudding gequollen, für eine feine Konsistenz in Smoothies püriert und auch in Brotteig gemischt. Doch halt – haben Leinsamen, die bislang viele Brote geziert haben, etwa ausgedient? Ein Vergleich der Nährstoffe lässt ein klares Nein schlussfolgern. Sowohl Chiasamen als auch Leinsamen sind reich an wertvollen Omega- 3-Fettsäuren, denen entzündungshemmende Wirkungen nachgesagt werden. Der Gehalt an verdauungsfördernden Ballaststoffen und die damit verbundene Quellfähigkeit sind bei beiden Samen ebenso vergleichbar hoch. Es gibt also keinen Grund, Chiasamen zwangsläufig vorzuziehen, außer wenn Sie eine eher geschmacksneutrale Alternative suchen.

Heimische Beeren im Battle gegen Gojibeeren und Acai

Ähnlich verhält es sich bei Beeren der Saison, wenn sie mit den Nährstoffen und Eigenschaften der aus dem Amazonas stammenden Acaibeere oder der aus China stammenden Gojibeere verglichen werden. Diese werden häufig aufgrund ihres hohen Gehalts an Antioxidantien angepriesen, die u. a. vor Zellschädigungen schützen und die auch tatsächlich reichlich enthalten sind. Allerdings wird in dem Zusammenhang meist unterschlagen, dass auch Brombeeren, Heidelbeeren, (schwarze) Johannisbeeren & Co. super Lieferanten für Vitamine und Antioxidantien sind! Von den Nährwerten einmal ganz abgesehen, ist es aber vor allem auch der Genuss beim Essen, der den Ausschlag gibt. Macht es nicht viel mehr Spaß, knackig-frische Beeren zu knabbern, als schlicht ein fein vermahlenes Pulver in den Joghurt zu rühren? Wie wäre es also mit einem fruchtigen Sommerbeeren-Trifle oder einer erfrischenden Heidelbeer-Kaltschale, um bei vollem Genuss eine ordentliche Portion abwehrkräftigender Antioxidantien zu laden?

Brokkoli und Spinat gegen Weizengras & Co.

Lässt man Getreidekörner keimen, wächst daraus innerhalb weniger Tage ein zarter grüner Halm. So unscheinbar Weizengras oder Gerstengras auch aussieht, hat es doch enormes Potential, denn es gibt wenige andere Lebensmittel, die so nährstoffreich sind wie diese Gräser. Sie sollen beispielsweise etwa fünfmal so viel Eisen enthalten wie Spinat oder Brokkoli. Das ist wirklich enorm!  Allerdings ist es unrealistisch, selbst nur 50 g Getreidegräser zu verzehren – zumal sie meist nur in Pulverform angeboten werden – während eine kleine Portion Brokkoli locker 200 g wiegt und problemlos verzehrt werden kann. Bezogen auf die Nährwerte macht es in Summe daher keinen großen Unterschied, ob Sie nun frisches, grünes Gemüse essen oder zum Pulver greifen. Geschmacklich allerdings schon. Auch wenn Getreidegräser nicht als Exoten gelten, da sie durchaus hier gezogen werden können, sind Brokkoli und Spinat zumindest aus kulinarischen Gründen vorzuziehen. Schlürfen Sie also die heimischen Kraftpakete z. B. in einem grünen Smoothie oder tanken Sie grüne Power mit dem Penne-Brokkolisalat mit Nussmix.

Weitere lokale Superpflanzen

Neben den bereits genannten Lebensmitteln gibt es viele weitere Obst- und Gemüsesorten aus der Heimat, die problemlos als Superfoods gesehen werden können. Da wären Hagebutten, Pastinaken, Rote Bete, Kräuter, Radicchio, Kürbiskerne und noch so viele mehr. Wir gehen sogar so weit und behaupten, dass es zu jedem Superfood aus Übersee mindestens ein vergleichbares Lebensmittel aus der Region gibt, das mit ähnlichen Eigenschaften punkten kann. Grund genug, bei den altbewährten und lokal gewonnenen Lebensmitteln zu bleiben, die in der Regel frisch im Supermarkt gekauft werden können, zumal die heimischen Früchte preislich gesehen die Nase vorn haben.

Nutzen Sie also im Sommer die pralle Auswahl an frischem Obst und Gemüse aus. Der Winter, in dem in Deutschland saisonal bedingt deutlich weniger frische Früchte verfügbar sind, ist lange genug und dann kann immer noch auf Nährstoffbomben aus fernen Ländern zurückgegriffen werden, um den Essalltag abwechslungsreicher zu gestalten.

von Online-Redaktion

2 Kommentare

  • Johannisbeeren vs. Gojii - FIGHT!

    Mr. Battle - 12.08.2016 um 14:47 Uhr Antworten

  • Cooler Leinsamen - ess ich jeden morgen zum Frühstück. Geschrotet!

    C. Norris - 13.07.2016 um 10:06 Uhr Antworten

Jetzt Vorteile sichern...