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tegut... LandPrimus Schweine erhalten Futter von eigenem Hof

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Nicht nur Vorteile für Tiere sondern auch für die Umwelt

Herr und Frau Bockmühl

Dass Landwirte das Futter für ihre Tiere selbst anbauen, ist heute längst nicht mehr die Regel. Die Arbeitsteilung schreitet auch in bäuerlichen Betrieben immer weiter voran. Bei den Landwirten im tegut... LandPrimus-Programm ist das anders: Sie bauen mindestens 70 Prozent des Futters für ihre Schweine auf eigenen Äckern an.

Nicht nur Schweinezucht sondern auch Anbau von Futtermittel

Eigener Anbau von Futtermittel hat nicht nur Vorteile für die Tiere, sondern auch für die Umwelt. Bettina und Hermann Bockmühl halten auf ihrem Hof im Fuldaer Stadtteil Bronnzell ungefähr 900 Schweine. Zusammen mit ihren drei Söhnen kümmern sie sich nicht nur um die Stallarbeit, sie bauen auch einen Großteil des benötigten Futters für ihre Tiere selbst an. Auf den 110 Hektar Ackerfläche wachsen zu rund 40 Prozent Winter- und ein klein wenig Sommergerste, zu ungefähr 40 Prozent Triticale, eine Kreuzung aus Weizen und Roggen, sowie 20 Prozent Raps, der dann im Winter verkauft wird.

Kein Zukauf von Futtergetreide

An Futtergetreide kaufen die Bockmühls gar nichts zu, „außer, es ist mal ein schlechtes Erntejahr“, sagt die Hof-Chefin. Wenn es dann doch mal sein muss, „achten wir darauf, dass es hier aus der Region kommt“. Die einzige zugekaufte Komponente für die Eiweiß-Versorgung der Jungtiere ist Soja aus Südamerika – im Rahmen des tegut... LandPrimus-Programms zertifiziert „Ohne Gentechnik“. „Das gibt es sonst eigentlich nur im Bio-Bereich“, sagt Sven Euen, Koordinator des tegut... LandPrimus-Programms.

Regionale Wertschöpfungskette soll erhalten und ausgebaut werden

Für die optimale Aufzucht von Schweinen, bei der die Tiere nicht zu schnell wachsen, braucht es eine ausgewogene Mischung aus Energie, Proteinen, Vitaminen sowie Mineralstoffen, erläutert Sven Euen. Schon lange bevor es gesetzliche Vorschrift in Deutschland war, wurde bei LandPrimus der Einsatz von Tiermehl in der Fütterung verboten. „Mit dem großen Anteil an Eigenanbau wollen wir die regionale Wertschöpfungskette erhalten und weiter ausbauen“, betont er.

Kurze Transportwege schonen die Umwelt

Große, sehr spezialisierte Tiermastbetriebe im Norden Deutschlands bauen kaum noch eigenes Futter an, das kommt größtenteils als fertige Ration per Lastwagen aus den Futtermühlen der gesamten Republik oder der Europäischen Union (EU). „Das ist für die Ökobilanz des Schweinefleischs natürlich nicht gut“, sagt Sven Euen. „Wer dagegen das Futter für seine Tiere in der Region selbst anbaut, reduziert Transportwege und hat natürlich auch mehr Einfluss auf die Qualität des Futters.“

Was ist das Vorhaben der Familie Bockmühl?

Bettina Bockmühl und ihr Mann machen schon seit rund 20 Jahren beim tegut... LandPrimus-Programm mit. Ihren Hof bewirtschaften sie seit rund 19 Jahren selbstständig. „Wir wollen unsere Tiere so gut und regional wie möglich ernähren – aus Überzeugung“, betont die studierte Biologin. Gentechnik und fertige Futtermischungen kommen ihnen deshalb nicht in den Stall. „Wir wollen die Kontrolle über unser Tierfutter behalten“, sagt sie.

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Daniel Staffen-Quandt
Journalist, Bütthard

von Online-Redaktion

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