Dr. Peter Hamel

aus Schwalmtal-Storndorf in Hessen

tegut... Lieferant für Milchprodukte

Milchbauer Dr. Peter Hamel stellt sich vor

Seit wann beliefern Sie tegut…?

Wir beliefern tegut… seit 2010.

Mit welchen Produkten beliefern Sie tegut…?

  • Milch     

Das ist das Besondere an Ihren Produkten:

Unsere Milch stammt aus extensiver Haltung bei grasbetonter Fütterung und täglichem Weidegang. Sie ist reich an Omega 3 Fettsäuren und sehr gut im Geschmack.

Wir haben einen weit überdurchschnittlichen Selbstversorgungsgrad in Haus und Hof (Futterzukauf an Gesamtfutteraufnahme im Bereich von nur 5 bis 7%) und bauen unseren Bauernhof zielstrebig zu einem Omega-3-Hof um. Dabei ist ein ganz besonderer Gesundheitswert (Cholesterinspiegel-senkend, vorbeugend gegen Herz-Kreislauferkrankungen) und die Geschmacksoptimierung unserer Produkte weitestgehend realisiert.

Warum kann man Ihre Produkte in Ihrer Region besonders gut anbauen?

Der sehr mineralstoffreiche Verwitterungsboden des Vogelsberges führt zu ganz hervorragenden Geschmacksausprägungen der Produkte (Kartoffel, Leinsamen, Speisegerste etc.). Allerdings birgt der Boden auch viel Arbeit, denn der sehr hohe Steinbesatz des Vogelsberger Basaltes macht das Bewirtschaften der Flächen extrem schwierig, dankt es aber mit seinen guten Geschmacksqualitäten.

Was zeichnet die Tierhaltung auf Ihrem Hof aus?

Viele Studien über die ideale Stallhaltungsform kommen zu dem Ergebnis:
Die tiergerechteste Haltungsform der Milchkühe ist Anbindehaltung mit täglichem Weidegang. Denn gerade rangschwächere Tiere haben hier auch die Möglichkeit ungestört zu ruhen und zu fressen. Fußkrankheiten wie Mortelario treten hier nicht auf und das Verletzungsrisiko durch Ausrutschen oder Bespringen ist deutlich geringer. Außerdem ist der Mensch-Tier-Kontakt hier noch ideal zu realisieren. Daher versuchen wir dieses System noch möglichst lange zu praktizieren, obgleich es erheblich arbeitsintensiver ist. Denn leider sind Laufställe nicht des Tierwohls wegen, sondern allein aus arbeitswirtschaftlichen Gründen entwickelt worden.

Geben Sie uns einen kurzen Überblick über die Entwicklung Ihres Betriebes:

1871: Der Ur-Ur-Großvater Heinrich Hamel zog als sehr marktorientierter Bauer mit einem Teil seiner Schafherde nach Paris und verkaufte diese dort. Denn Napoleon hatte bei seinen Feldzügen festgestellt, dass bestes Schaffleisch in Vogelsberg und Rhön erzeugt werden
1997: Übernahme des Betriebs
2002: Betrieb wird als gentechnikfrei ausgerufen
2002: Einsatz von effektiven Mikroorganismen und Gesteinsmehl
2003: Ausbau der hofeigenen Kreislaufwirtschaft
2004: Beginn der artenreichen Fruchtfolge, Installation der ersten größeren PV-Anlage mit 30 KW peak
2006: Erste Gentechnikfreie Region (Storndorf) eingerichtet
2007: Gründung von Zivilcourage Vogelsberg und der Einkaufsgemeinschaft für Futtermittel ohne Gentechnik
2010: Start des Fair-Milch-Konzeptes auf dem Hof
2011: Vielfältige Untersuchungen auf Glyphosat in Lebensmittel und Lebewesen mit dem Ergebnis Glyphosat aus eigenproduzierten Lebensmittel zu verbannen
2012: Begründung der „Traditionellen Landwirtschaft“ auf unserem Hof

Was charakterisiert Sie bzw. Ihren Betrieb, was die Verbraucher unbedingt wissen sollten?

Jeder auch noch so gut gebildete Mensch kann auf unserem Bauernhof immer noch etwas dazu lernen. Wir haben eine außergewöhnlich umfangreiche Fruchtfolge, derzeit mit 13 Kulturen, arbeiten sehr viel mit Homöopathie in unserem Stall, setzen Gesteinsmehle erfolgreich ein und nutzen effektive Mikroorganismen und Pflanzenkohle. Kennzeichen unserer Erzeugnisse sind hervorragender Geschmack und deutliche Zusatzleistung für die Gesundheit.

Unsere Familie zeigt großes Engagement für eine gentechnikfreie Landwirtschaft. Das heißt, keinen Einsatz gentechnisch veränderter Futtermittel und die Unterstützung in der Gesellschaft, dass der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen nicht stattfinden wird, da es für die Umwelt und uns Menschen unkalkulierbare Risiken trägt. Keine der „Versprechen“ der Gentechnikbefürworter haben sich bisher bewahrheitet. Zu diesem Thema halte ich Vorträge ebenso wie zur Glyphosatproblematik und zum Gesundheitswert unserer Lebensmittel.

Ich bin Mitglied in der Interessengemeinschaft für gesunde Lebensmittel „IG Für“ und dort ebenso im wissenschaftlichen Beirat.

 

©Fotos: Dr. Peter Hamel

 

 

Diese Produkte liefern wir an tegut...

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