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Marone

Was bieten uns Maronen?

Eine köstliche Nascherei für die kalte Jahreszeit! Maronenbäume gehören zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt, ursprünglich stammen sie aus dem Mittelmeerraum, heute sind sie in den wärmeren Regionen ganz Europas zu finden: Wo Wein wächst, gedeihen auch Maronenbäume, in nördlichen Regionen ist es ihnen hingegen zu kalt. 

Maronen sind die Früchte einer speziellen Züchtung der Edelkastanie, etwas größer und auch geschmacksintensiver als die der gewöhnlichen Esskastanie. Sie sollten nicht mit den Früchten der in Deutschland weit verbreiteten Rosskastanie verwechselt werden, die für den Menschen ungenießbar sind.

Zwischen Mitte September und Mitte Oktober werden die Maronen reif. Dann platzen die stacheligen Hüllen auf, die Früchte fallen auf den Boden und man kann die prallen, glänzenden Maronen sammeln. Vor allem in den Bergregionen galten sie bis Ende des 19. Jahrhunderts als Hauptnahrungsmittel. Etwa aus der Schweiz und aus Südtirol stammen viele traditionelle Rezepte für Maronen.

Wenn Maronen geröstet oder gekocht werden, wandelt sich die enthaltende Stärke in Zucker um, so erhalten sie ihren unverwechselbaren süßen und nussigen Geschmack. Nicht nur als geröstete Schmankerl auf dem Weihnachtsmarkt sind Maronen lecker, wärmen Bauch und Gemüt, es lassen sich auch zahlreiche Süßspeisen und herzhafte Gerichte aus Maronen zaubern.

Welchen gesundheitlichen Wert haben Maronen?

Maronen sind reich an Ballaststoffen, die wichtig für das Mikrobiom im Darm sind und damit auch für unsere Immunabwehr. Sie punkten zudem mit B-Vitaminen (vor allem Thiamin, Riboflavon, Pyridoxin), damit können sie unseren Energiestoffwechsel, das Nervensystem und unsere Abwehrkräfte unterstützen. 

Außerdem enthalten Maronen relativ viel Vitamin C, das sonst bei Nüssen sehr selten ist und gerade in den Wintermonaten unser Immunsystem unterstützen hilft. Und anders als Nüsse enthalten Maronen kaum Fett. 

Saison

  • Jan
  • Feb
  • Mrz
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Frisch Lager

Frische Maronen erhalten Sie zwischen Anfang Oktober und etwa Ende Dezember in den tegut… Märkten. Und ganzjährig sind vakkumverpackte, fertig gekochte Bio-Maronen ebenfalls im Obst- und Gemüsebereich bei tegut… erhältlich.

Lagerung

Luftfeuchtigkeit: trocken trocken
Lichtverhältnisse: schattig bis dunkel schattig bis dunkel
Temperatur: Kellertemperatur (16°C) Kellertemperatur (16°C)

Wie kann ich Maronen lagern, um sie möglichst lange frisch zu halten?

Frische Maronen sind leider nicht sehr lange haltbar. Sie verlieren bereits nach wenigen Tagen an Geschmack und werden zäh. Also am besten direkt frisch verarbeiten.  

Wie kann ich Maronen zubereiten?

Maronen lassen sich auf unterschiedliche Weise zubereiten. Klassisch ist das Rösten im Backofen. Vorher sollten Sie die Maronen auf der flachen Seite mit einem scharfen Messer kreuzweise einritzen, damit die Schale aufplatzen kann. Maronen mit der eingeschnittenen Seite nach oben auf einem Backblech verteilen und bei 200 bis 250 Grad etwa 20 bis 25 Minuten rösten. Dabei entsteht ein angenehmer nussiger Duft, der die Vorfreude steigert. Heiße Maronen vom Blech nehmen, etwas abkühlen lassen, Schale entfernen und genießen!

Alternativ können Sie die Maronen auch in einer Pfanne rösten, die Sie am besten abdecken, damit sich die Hitze gut um die Maronen herum verteilen kann. Auch hier die Maronen wie oben beschrieben vorher einritzen. Zum Rösten wird kein Öl benötigt. Pfanne ab und zu schwenken, damit die guten Stücke nicht anbrennen. Fertig sind sie, wenn die Schale aufgeplatzt ist.

Wenn Sie die Maronen z. B. als Füllung für einen Braten verwenden möchten, können sie auch weich gekocht werden. Dafür die kreuzweise eingeritzten Maronen in leicht gesalzenem Wasser ca. 20 Minuten kochen, abkühlen lassen und die Schale entfernen.

Maronen schmecken herrlich zu Wild und Geflügel, sind eine perfekte Füllung für die Weihnachtsgans, und sie überzeugen auch ohne Fleisch oder können dieses sogar ersetzten. Eine tolle winterliche Kombi sind Maronen mit Rosenkohl, auch Rotkohl lässt sich mit Maronen wunderbar veredeln. Ein typisches Rezept aus Südtirol ist Maronensuppe: Dafür werden die Maronen mit Zwiebeln, etwas Weißwein und Sahne püriert – eine Delikatesse!

Besonders lecker sind glasierte Maronen, die Sie in der Pfanne mit Butter und Zucker leicht karamellisieren lassen können. Sie schmecken ebenso gut zu süßen wie zu herzhaften Gerichten und machen sich besonders gut im Salat. Probieren Sie unser Rezept für Endiviensalat mit Trauben und glasierten Maronen!
Unwiderstehlich ist Vermicelles, ein Schweizer Dessert aus süßem Maronen-Püree, das mit Sahnehäubchen und Schokosauce serviert wird. Davon ist unsere Maronen-Rum-Creme mit Schlagsahne inspiriert, die sich im Handumdrehen zubereiten lässt. Gleich ausprobieren!

Entdecken Sie die kulinarischen Vorzüge der Maronen und stöbern Sie in unseren leckeren Rezepten! Viel Spaß dabei!

Sehen Sie hier, woher unsere Produkte stammen!

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