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Paprika

Was bieten uns Paprika?

Knackig frische, bunte Vitalstoffpower mit einer Extraportion Vitamin C! Paprika gehören zur Familie der Nachtschattengewächse. Bei den Früchten der Paprikapflanze spricht man im Volksmund von Schoten, botanisch gesehen handelt es sich aber eigentlich um Beeren. Die glänzenden Früchte leuchten in Grün, Gelb, Orange und Rot und variieren auch in Form, Größe und Schärfe.

Ursprünglich stammen Paprika aus Mittel- und Südamerika, wo sie bereits 7000 vor Christus als wilde Gattung zu finden waren. Im 16. Jahrhundert brachten spanische Eroberer sie nach Europa, hier wurden sie lange Zeit allerdings nur als Zierpflanzen gehalten. Nach Ungarn gelangten Paprika erst Ende des 18. Jahrhunderts, fanden sofort großen Anklang (auch als Gemüse) und wurden intensiv gezüchtet und angebaut, die Bezeichnung „Paprika“ stammt aus der ungarischen Sprache.

In Deutschland waren Paprika als Gemüse vor dem Zweiten Weltkrieg praktisch nicht bekannt, heute sind sie sehr beliebt und verbreitet. Paprikaschoten haben einen milden Geschmack, scharf sind die wesentlich kleineren Gewürzpaprika, die getrocknet und zu Pulver zermahlen werden und sich wunderbar zum Würzen eignen.

Manche Sorten wechseln ihre Farbe je nach Reifegrad von Grün über Gelb zu Rot, andere Sorten sind von vornherein gelb, orange oder rot. Grüne Paprika befinden sich in einem früheren Reisestadium als rote oder gelbe Paprika und schmecken ein wenig herb, gelbe Paprika sind mild-würzig und rote Paprika haben einen kräftigen, leicht süßen Geschmack.

Welchen gesundheitlichen Wert haben Paprika?

Paprika bestehen zu über 90 Prozent aus Wasser und enthalten neben verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen insbesondere Vitamin C (in 100 Gramm Paprika ist so viel Vitamin C enthalten, dass der Tagesbedarf eines Erwachsenen damit mehr als gedeckt werden kann) sowie Beta-Carotin und Folsäure. Mit diesem hervorragenden Vitalstoffmix  leisten Paprika einen überaus wertvollen Beitrag für unsere Abwehrkräfte und unseren Zellschutz. 

Am meisten Vitamin C enthalten Paprika in roher Form, deshalb lohnt es sich, sie zwischendurch roh zu naschen, z. B. als Pausensnack zum Butterbrot, oder in den Salat zu mischen – ein frisches, knackiges und vitaminreiches Vergnügen!

Saison

  • Jan
  • Feb
  • Mrz
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Frisch Lager

In unseren Märkten bekommen Sie Paprika aus heimischem Anbau etwa von Mitte Juli bis Ende August in bester Bio-Qualität (vor allem Bioland). 

Lagerung

Luftfeuchtigkeit: trocken trocken
Lichtverhältnisse: schattig bis dunkel schattig bis dunkel
Temperatur: Kühlschrank (5-7°C) Kühlschrank (5-7°C)

Wie kann ich Paprika lagern, um sie möglichst lange frisch zu halten?

Im Gemüsefach Ihres Kühlschranks bleiben Paprika gut eine Woche frisch.

Wie kann ich Paprika zubereiten?

Die Kerne und weißen Häute der Paprika eignen sich nicht zum Verzehr und sollten daher entfernt werden. Dafür Paprika erst halbieren, dann vierteln und mit einem Messer Kerne, Innenhäute und Stiel entfernen, anschließend unter fließendem Wasser waschen und trocken tupfen.

Die Haut der grünen und roten Paprika ist relativ schwer verdaulich. Sie können sie vor der Zubereitung mit einem Sparschäler entfernen oder die Paprika mit der Haut nach oben im Ofen backen, dann herausholen und noch heiß mit einem feuchten Küchentuch abdecken. Dadurch bildet sich unter dem Tuch Wasserdampf und die Haut löst sich ab. Nachdem alles gut abgekühlt ist, lässt sie sich mit einem Messer leicht entfernen. Gelbe Paprika haben eine sehr dünne Haut und sind daher in der Regel sogar mit Haut gut verträglich. 

Gebraten, gebacken, gekocht, gegrillt, mariniert, frittiert und roh sind Paprika äußerst schmackhaft – es gibt viele tolle Varianten der Zubereitung. Sie machen sich gut in einer bunten Gemüsepfanne, harmonieren wunderbar mit Feta und passen hervorragend zu Fisch und Fleisch.

Reis und Pasta mit Paprika sind ein kulinarischer und optischer Genuss, auch auf der Pizza machen sie eine gute Figur, bringen Pepp in Suppen und Saucen und sorgen roh im Salat für knackige Frische. 

Aufstriche und Dips mit Paprika setzen genussvolle Akzente und gefüllte Paprika – ob vegetarisch mit Couscous bzw. Reis oder mit Hackfleisch – kommen immer sehr gut an.

Für Letscho, ein Schmorgericht aus der ungarischen Küche, sind Paprika ebenso unentbehrlich wie im Gulasch oder in der Ratatouille, einem Gemüseeintopf aus Südfrankreich. Ajvar, ein Mus aus Paprika, das kalt zu Fleischgerichten serviert wird, ist ein Klassiker der Balkanküche.

Die kleinen grünen Bratpaprika – auf Spanisch Pimientos de Padrón – erfreuen sich wachsender Beliebtheit und sind ruck, zuck zubereitet: Bratpaprika waschen und trocken tupfen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Bratpaprika in die Pfanne geben, wie sie sind, und bei mittlerer Hitze etwa 7 Minuten garen. Anschließend grobes Meersalz darüberstreuen – fertig ist ein leckeres Gericht. 

Die Kerne kann man bei Bratpaprika mitessen, an ihrem Stiel lassen sich die Pimientos gut anfassen, er wird jedoch nicht mit verspeist.

In unseren Rezepten finden Sie tolle Anregungen für leckere Paprikagerichte, viel Spaß beim Ausprobieren!

Sehen Sie hier, woher unsere Produkte stammen!

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