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Omelette Rezepte

schnell & einfach

Preiswert und fix zubereitet, außerdem locker, saftig und goldbraun gebraten – ja, so sollte ein Omelette sein! Im Unterschied zum Rührei darf dieses Gericht ganz in Ruhe in der Pfanne stocken, d. h. ohne Wenden und Rühren (!), bevor es – locker zusammengeklappt, in einer charakteristischen Halbmondform auf den vorgewärmten Teller gleitet. Übrigens schmeckt ein Omelette sowohl mit als auch ohne Füllung – je nach Appetit und vorhandenen Zutaten.

Omelette – das Grundrezept

Zutaten für 2 Portionen:
4-6 Eier (M), 2 Messerspitzen Salz, 2–3 El Wasser oder Milch, 1 El Butter
Außerdem: 2 kleine beschichtete Pfannen, damit die Omelettes gleichzeitig garen können.

Zubereitung:

  1. Eier, Salz und Wasser oder Milch mit einem Schneebesen gut verquirlen. Butter in den Pfannen schmelzen lassen.
  2. Jeweils die Hälfte der Eiermasse in die Pfannen geben und bei kleiner Hitze 8–10 Min. stocken lassen. Sobald die Oberseiten glänzen und gerade beginnen, fest zu werden, Omelettes mit einem Pfannenwender zusammenklappen, auf vorgewärmte Teller gleiten lassen und servieren.
    Schmeckt gut dazu: ein frischer grüner Salat!

Tipps:

  • Eier lassen sich auch super mit einer Gabel verquirlen.
  • Eiweiß separat aufschlagen, dann mit Eigelb, Salz, Milch/Wasser verrühren, Masse stocken lassen – fertig ist ein luftiges „Schaumomelette“!
  • Wer nur eine Pfanne hat, kann das fertige Omelette im Backofen (bei 50 Grad) warm halten, während das zweite Omelette stockt.
  • Eiermasse mit Muskat, Curry, Paprikapulver oder italienischen Kräutern verfeinern. 

Omelette im Ofen garen

Geht prima, wenn man eine backofenfeste Pfanne hat. Ansonsten Eiermasse in eine flache Backform füllen. Backzeit: bei 180 Grad je nach Dicke 12-15 Minuten.

Welche Füllungen eignen sich für Omelettes?

Gemüse: Tomaten, Paprika, Zucchini, Mais, Spargel, Pilze, Spinat oder Mangold
Wurst und Fleisch: Schinkenspeck, Salami, Roastbeef, Pulled Pork, Hühnerragout, gebratenes Hackfleisch
Fisch und Meeresfrüchte: Räucherlachs oder -forelle, Krabben, Muscheln
Käse: geriebener Hartkäse (z. B. Bergkäse, Edamer, Gouda, Cheddar), Schafskäse, Ziegenkäse, Quark- und Frischkäse
Außerdem: Oliven, halbgetrocknete Tomaten, Peperoni

Lieblings-Omelettes – die besten Rezepte unserer Online-Redakteure

Saisonal ausgerichtet und schön kräftig – das sind die Favoriten unserer Rezeptauswahl. Da wäre zum einen das Paprika-Omelette mit knusprigen Mandelblättchen, zum anderen das Omelette mit Schmorgurken und Speck. Raffiniert und köstlich sind das Spargel-Tomaten-Omelette, das würzige Pfifferling-Omelette mit Petersilie und das rustikale Alm-Omelette mit Bauernschinken. Etwas mehr „de Luxe“ bei der Auswahl der Zutaten verlangt das Kräuter-Omelette mit weißem Spargel und Roastbeef. Aber warum sollte man sich in Sachen Omelette nicht auch mal was gönnen!?!

Omelette – das geniale Resteessen!

Ist noch gegartes Gemüse oder etwas Bolognese-Sauce vom Vortag übrig? Dann nichts wie rein damit in die Omelette-Füllung! Auch Käseecken, Fleisch-, Wurst- und Schinkenstückchen oder Reste von Pfannengerichten und Currys eignen sich perfekt!

Omelette, Frittata, Tortilla – wie unterscheiden sie sich?

Die Frittata kommt aus Italien. Sie besteht aus einer verquirlten Eiermilch, die mit Gemüse, wie Zucchini, Paprika, Tomaten, Zwiebeln, Pilzen, Rucola und Kräutern bestückt in der Pfanne gart. Varianten mit Garnelen, Meeresfrüchten, Wurst oder Schinken sind ebenfalls sehr beliebt. Die Frittata wird entweder in kleine Stücke geschnitten als Vorspeise (Antipasti) zum Aperitif oder als Hauptgericht serviert. Die Tortilla ist ein Omelette spanischer Herkunft, das aus Eiern, Zwiebeln und Kartoffeln zubereitet wird, also dem bei uns bekannten „Bauernfrühstück“ (mit Schinkenspeck und Gewürzgurken) gleicht.

Omelette – ist „klappen“ Pflicht?

Nein – heute gleichen viele moderne Rezepte eher der italienischen Frittata: Das Omelette wird nicht geklappt – die „Füllung“ bleibt sichtbar – das macht die ganze Sache natürlich besonders appetitlich!
Wie geht das? Klein geschnittene Zutaten (z. B. Zwiebeln, Knoblauch und Gemüse) in etwas Öl dünsten, dann mit der verquirlten Eiermasse übergießen und bei kleiner Hitze mit aufgelegtem Pfannendeckel stocken lassen. Alternativ: Zutaten gleich mit den verquirlten Eiern verrühren oder über die in der Pfanne stockende Eiermasse streuen und alles geschlossen garen lassen. Omelette in Stücke schneiden und warm oder kalt servieren.


Ines Teitge-Blaha
Foodjournalistin und Ökotrophologin, Weimar (Lahn)

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