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Der Kopfsalat

Auch Häuptelsalat und Lattich genannt (Lactuca sativa var. capitata)

Den Kopfsalat – eine Pflanze aus der Korbblütlerfamilie - gibt es in mannigfaltigen Variationen. Er schmeckt frisch am besten und ist aus heimischem Freilandanbau von Juni bis in den Herbst erhältlich.

Anbau von Kopfsalat

Kopfsalat ist eine rasch wüchsige Kultur, die sich sehr gut auch als Lückenbüßer auf freiwerdenden Beetplätzen bzw. als Vor- und Nachkultur eignet.

Der Anbau ist nicht schwer, wenn man robuste Sorten wählt. Als gute Nachbarn eignen sich Bohnen, Dill, Erbsen, Erdbeeren, Kohl, Kohlrabi, Mangold, Möhren, Porree, Radieschen, Rote Bete, Spinat, Tomaten und auch Zwiebeln.
Ab April ungeschützt ins Freiland setzten, sofern der Boden sich schon etwas erwärmt hat. Zwischen den Pflanzen sollte man einen Abstand von 25cm einhalten, dasselbe gilt für die Reihenabstände. Salat darf man nicht zu tief setzen, da er sonst dazu neigt zu faulen. Am besten, man wählt denselben Abstand zur Erde, wie er bereits im Anzuchttopf bestanden hat. Für kleinere Haushalte kann man immer zwei Salatpflanzen dicht zusammensetzen, sie bilden dann quasi einen gemeinsamen "Kopf", und man kann die eine Hälfte ernten und die andere noch stehen lassen.

Bei der Aussaat das Saatgut nicht mehr als einen Zentimeter mit Erde bedecken (Salatsamen sind Feinsämereien). Um die ganze Saison über frischen Salat im Garten zu haben, muss man regelmäßig alle zwei bis vier Wochen nachsäen und dabei die Sorte an die Jahreszeit anpassen.
Im Sommer läuft Kopfsalat bisweilen kümmerlich auf, da er bei Hitze nicht keimen mag. Ein Trick ist es, die Saatkörner zwischen feuchtem Küchenkrepp im Kühlschrank ein oder zwei Tage ankeimen zu lassen und dann abends in die Saatreihen zu legen. Auf ausreichende Feuchtigkeit muss in den Folgetagen geachtet werden.
Während der weiteren Entwicklung der Pflanzen sollte man öfter einmal hacken, um die Konkurrenz durch Unkräuter zu unterbinden.

Sorten

Es gibt eine sehr große Sortenvielfalt. Man unterscheidet Sorten für die verschiedenen Jahreszeiten sowie nach Farben, Blatt, Größe, Geschmack etc.

Schädlinge und Krankheiten

Salat wird gerne von Schnecken und Blattläusen befallen. Dagegen hilft am besten ein Schneckenzaun oder ein Schneckenkragen um die einzelnen Pflanzen.
Gegen den Befall mit Blattläusen helfen Spritzungen mit einem Auszug aus Brennnessel (1 kg Brennnessel auf 10 l Wasser einen Tag lang ansetzen) oder mit einer Mischung aus Milch, Rapsöl und Wasser (2 Liter Wasser, ½ Liter Milch, drei Esslöffel Rapsöl).

Ernte, Lagerung und Konservierung

Kopfsalat kann bereits geerntet werden, bevor er seine endgültige Größe erreicht hat. Das ist sogar empfehlenswert, da häufig alle Köpfe von einem Aussaattermin gleichzeitig erntereif sind und dann nur wenige Tage halten, bevor sie zu schießen beginnen. Am günstigsten ist es, die Erntezeit durch die regelmäßige Aussaat in kleinen Sätzen zu strecken.
Bereits geernteter Kopfsalat hält sich umwickelt mit feuchtem Küchentuch/ Küchenkrepp im Kühlschrank zwei, drei Tage, verliert aber deutlich an Qualität.

Kopfsalat Culinarisch

Vor nicht allzu langer Zeit wurde Kopfsalat – angemacht mit Zitronensaft, Zucker, Salz und etwas Öl – als eher langweilige Beilage gereicht.

Mittlerweile werden vor allem die knackigeren Sorten aufgepeppt mit Tomaten, Gurken, Paprika, Feta-Käse, gerösteten Brotwürfeln, Oliven, Thunfisch und vielen anderen Zutaten auch als sommerliches Hauptgericht serviert.
Aber auch ein schlichter Kopfsalat, zubereitet mit einer Vinaigrette aus hochwertigen Bestandteilen – z.B. Balsamessig, Olivenöl, Salz und einer Prise Zucker – und frischen Kräutern ergibt eine Gaumenfreude. Experimentierfreudige Köche verwenden einen neutralen Essig und ersetzen den Zucker durch ein Löffelchen Fruchtgelee (z.B. Himbeer, Quitte oder Johannisbeere). Diverse Pflanzenöle machen immer neue Variationen bei der Salatzubereitung möglich.

Kinder essen ihr Pausenbrot oft lieber, wenn ein knackiges Salatblatt dazwischen liegt.

Man sollte Salatblätter im Ganzen waschen und erst danach zerpflücken, damit die wasserlöslichen Vitamine nicht verloren gehen. Wird der Salat schon etwas im voraus angerichtet, sollte man Batavia oder Eisberg wählen, da bei diesen Sorten die Blätter nicht so schnell schlapp werden wie beim zarten Kopfsalat. Das Dressing immer erst direkt vor dem Servieren an den Salat geben, damit dieser nicht zusammenfällt und auch kein Wasser zieht.

Wo kommt der Kopfsalat aus den tegut... Märkten her?

50.000 Stück Kopfsalat liefert Christof Deggelmann im Jahr an tegut... - mehr Informationen zum Betrieb Reichenau, zum Anbau und zu weiteren Produkten erfahren Sie in unserem Kundenmagazin-Beitrag "Da haben Sie den Salat".

von Online-Redaktion