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Der Rotkohl

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Als Gemüsezubereitung wird es auch Rotkraut oder Blaukraut beziehungsweise in der Schweiz Rotkabis oder Blaukabis genannt

Anbau
Rotkohl gehört wie Weißkohl und Wirsing zu den Kopfkohlarten. Er unterscheidet
sich vom Weißkohl nicht nur in seiner Färbung, sondern auch in seinem Wachstumstempo.
Er wächst etwas langsamer, und im Durchschnitt bleiben seine Köpfe etwas
kleiner als beim Weißkohl. In der Reihe braucht er, wie Weißkohl, einen Abstand von ca.
30 cm. Der Sommerrotkohl kann ab August geerntet werden, wenn sein
Kopf geschlossen ist und sich beim Händedruck fest anfühlt. Dann wird der Kopf mit
einem Messer vom Strunk getrennt, sowohl der Strunk als auch die älteren Umblätter
werden nicht mitgegessen.

Aussaat: Mitte März- Mitte Juni
Pflanzung: Mitte April- Mitte Juli
Ernte: Mitte Juni- Mitte November

Verarbeitung
Zunächst werden die äußeren Blätter des Rotkohls abgeschnitten und gewaschen;
angetrocknete Stellen werden dabei entfernt. Dann wird der Kopf halbiert oder
geviertelt und der (weiße) Strunk entfernt. Wenn Sie Rotkohl als Salat verwenden,
sollte dieser immer schnell mit der Vinaigrette vermischt werden, damit die schöne
rote Farbe erhalten bleibt. Außerdem braucht er einige Zeit, um die Vinaigrette aufzunehmen.
Rotkohl sollte mit nur wenig Wasser gedünstet werden, damit er seinen
vollen Geschmack erhalten kann. Geben Sie etwas Zwiebeln, einen sauren Apfel und
Nelken hinzu.

Lagerung/Konservierung
Im Kühlschrank kann er etwa 14 Tage aufbewahrt werden. Zum langfristigen
Lagern können die Kohlköpfe mit einem Stück der Wurzeln ausgegraben, an den Strünken
zusammengebunden und an einem kühlen, feuchten Ort (Keller) an Drähten oder
Balken kopfunter aufgehängt werden. Die einzelnen Köpfe sollten sich dabei nicht
berühren. Eine einfachere Variante besteht darin, die Pflanzen an die Wand gelehnt
aufzustellen. Dies ist auch in mehreren Reihen möglich. Wer will, kann noch etwas
Erde oder Sand an die Wurzeln geben. Lassen Sie in jedem Fall die Außenblätter dran,
wenn sie keine Faulstellen aufweisen, weil sie den Kopf gegen Verdunstung schützen.
Köpfe ohne Wurzeln können Sie auf ein Regal im feuchten Keller legen; dabei ab und zu umdrehen, damit sie nicht schimmeln. In sehr trockenenKellern können Sie die Köpfe in eine gelochte Folie einschlagen; allerdings sollte es dann nicht zu warm sein, weil der Kohl sonst schimmelt. Auch die Milchsäuregärung eignet sich sehr gut zur Konservierung.

Rotkohl Culinarisch
Rotkohlsalat mit Kürbis und Haselnüssen
• 1 kleiner Rotkohl • 300 g gewürfelter Kürbis
• 100 g gehackte Haselnüsse • Salz, Pfeffer
• milder Essig • Nussöl
Den Rotkohl fein raspeln, in reichlich Wasser mit Salz und Butter bissfest kochen.
Den Kürbis blanchieren; aus Haselnüssen, Salz, Pfeffer, Essig und Nussöl eine
Vinaigrette rühren; Rotkohl mit Kürbis vermengen, Vinaigrette darübergießen und
durchziehen lassen.

 

von Online-Redaktion

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