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Der Weißkohl

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Der Weißkohl wird auch Weißkraut, Weißkabis, Kappes, Kaps, Kappus, Kabis oder einfach Kraut genannt

Anbau

Bei Weißkohl unterscheidet man auf den Parzellen die Gruppen Sommer- und
Herbstkohl, die sich v.a. in der Kopfgröße unterscheiden. Der Sommerkohl gehört
zur Standardparzellenbepflanzung und als Herbstkohl kann z.B. Spitzkohl im Juni mit
ca. 30 cm Abstand in der Reihe nachgepflanzt werden. An Pflegemaßnahmen sollte
man die Kohlpflanzen regelmäßig hacken und dabei auch etwas anhäufeln, d.h. den
Kohlhals etwas mit Erde anschütten. Dadurch kann der Befall mit der Kohlfliege
etwas gesenkt werden, die bevorzugt am unteren Halsabschnitt ihre Eier ablegt. Alle
Kopfkohlsorten brauchen eine gute Wasserversorgung, um ausreichend große Köpfe
zu bilden. Erntereif ist ein Kohlkopf, wenn der Kopf geschlossen ist und beim Händedruck
fest erscheint. Dann wird der Kopf gleich unterhalb abgeschnitten. Dieser
Zeitpunkt ist beim Sommerkohl ab August und beim Herbstkohl ab September. Lässt
man die Kohlköpfe zu lange auf dem Feld stehen, platzen sie auf und fangen unter
den obersten Blättern an zu schimmeln.

Aussaat:      

Mitte März- Mitte Juni                                     

Pflanzung:    

Mitte April- Mitte Juni                       

Ernte:           

Mitte Juni- Mitte November

Verarbeitung

Die äußeren Blätter des Weißkohls werden abgeschnitten, angetrocknete Stellen
entfernt und gewaschen. Dann wird der Kopf halbiert oder geviertelt und der (weiße)
Strunk entfernt. Das typische Gewürz bei der Zubereitung von Weißkohl ist Kümmel,
der zudem seine Verdaulichkeit verbessert. Leckere Kohlgerichte gibt es hier zu finden.

Lagerung/Konservierung

Weißkohl kann im Kühlschrank 2 Wochen aufbewahrt werden. Zum Lagern können
die späten Kohlsorten, die erst ab Ende Oktober erntereif sind, mit Wurzeln ausgegraben,
an den Strünken zusammengebunden und an einem kühlen, feuchten Ort, z.B. im
Keller an Drähten oder Balken kopfunter aufgehängt werden. Die einzelnen Köpfe
sollten sich dabei nicht berühren. Lassen Sie die Außenblätter dran, wenn sie keine
Faulstellen aufweisen, weil sie den Kopf gegen Verdunstung schützen. Köpfe ohne
Wurzeln können Sie auf ein Regal im feuchten Keller legen
; sie sollten dabei ab und
zu umgedreht werden, damit sie nicht schimmeln. In sehr trockenen Kellern können
Sie die Köpfe in eine gelochte Folie einschlagen; allerdings sollte es dann nicht zu
warm sein, weil der Kohl sonst schimmelt. Eine sehr verbreitete Form zur Konservierung
des Weißkohls ist die Herstellung von Sauerkraut durch Milchsäuregärung

 

 

von Online-Redaktion

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