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Dill

Der Dill macht was er will.


Anbau: Dill ist sehr (frost)-empfindlich und kann bis Ende Juli ins Freiland ausgesät werden. Er braucht kein besonders fein vorbereitetes Freilandbeet und den Rechen kann man auch im Gartenhaus lassen. Man nimmt einfach eine Handvoll Samen und streut die Körner fein überall in Blumenbeete und Gemüsebeete. Man kann einfach die Samen da und dort fallen lassen. Jegliches Einarbeiten in die Erde kann man sich sparen - der Dill ist ein Lichtkeimer und will gar nicht tief in die Erde versenkt werden. Er macht was er will, und an den Stellen, die ihm gefallen wird er wunderbar wachsen. Karotten mögen ihn sehr. Ab einer Höhe von 20 cm sollten die großen Seitenblätter ausgebrochen werden, so kann man die Pflanze auf längere Zeit beernten. Fängt der Dill an zu blühen sind die zarten Blätter trocken und hart geworden und nicht mehr zu verwenden. Die Blütenstände können zum Gurkeneinmachen und die Samen als Gewürz Verwendung finden.


Aussaat:    Mitte März- Ende Juli ins Freiland
Ernte:        Mitte Juni- Mitte Oktober


Dill unterstützt den gesamten Verdauungsprozess, da es die Magenfunktion anregt und Klein und Groß bei Blähungen hilft.


Verarbeitung: Die Blätter werden vor der Blüte geerntet. Dill passt hervorragend zu Gurken. Auch zu Fischgerichten und als Kraut für den Kräuterquark. Suppen und Salate kann man kurz vor dem Anrichten mit Dill verfeinern.


Lagerung und Konservierung: Kräuter soll man frisch verwenden! Dill hält sich für wenige Tage in einem Glas mit frischem, lauwarmen Wasser. Er verliert getrocknet und eingefroren an Geschmack.


Saatgutgewinnung: Die Pflanze abschneiden, bevor sie ausgereift ist (wenn sie anfängt sich bräunlich zu verfärben). Man lässt sie dann in einem trockenen Raum nachreifen bis die Samen herausfallen. Die Samen können für Tee (beruhigende, schlaffördernde Wirkung) oder zum Einlegen von Gurken verwenden. Oder natürlich zum Aussäen für das kommende Jahr.


Kulinarisch: Geeiste Gurkensuppe (Zutaten für 4 Portionen):

Man braucht: 1 große Salatgurke, 1 kg Joghurt, 1 Bund frischer Dill, frisch aus dem Garten, fein geschnitten, weißer Pfeffer, Salz, Chili


1.    Gurke waschen und schälen.
2.    Gurke einmal längs halbieren und die jeweiligen Hälften einmal quer.
3.    Die Gurken-Viertel mit einem Kaffeelöffel über einer Schüssel aushöhlen. In diesem Fall ist das Äußere das Gurkenfilet, was später als Einlage in die Suppe kommt.
4.    Gurkenfleisch mit der Hälfte des Dills anrühren. Joghurt sowie Salz dazu geben, frisch gemahlenen Pfeffer und je nach Geschmack etwas Chili hinzu. Suppe gut durch rühren und im Kühlschrank für mindestens 3 Stunden kalt stellen.
5.    Gurkenfilets als Einlage mit einem (gewellten) Messer in dünne Scheiben oder kleine Würfel schneiden und ebenfalls kalt stellen.
6.    Die Suppe auf den Tellern mit den Gurkenfilets anrichten.

 

von S.Krecek