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Häufig gestellte Fragen zu den tegut... Saisongärten

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Das sollten Sie wissen zu den tegut... Saisongärten

Mädchen mit Petersilienwurzeln

Welchen Zeitaufwand muss ich einplanen, wenn ich eine Parzelle miete?

Erfahrungsgemäß benötigen Sie zwei- drei Stunden in der Woche, um Ihre Parzelle zu pflegen und zu beernten. In der sogenannten 1. Wachstumsphase sind regelmäßige  Besuche (1- 2x/ Woche) enorm wichtig, um einen Blick für das zarte, wachsende Gemüse zu bekommen und um das Beikraut (Unkraut) zu entfernen . Der Zeitaufwand kann je nach Witterungsverhältnissen variieren, bei Trockenheit müsste man z.B. häufiger gießen. Auch die persönlicher Gartenerfahrung spielt eine Rolle. Sinnvoll ist es, in Urlaubszeiten oder starker Trockenphasen sich mit seinem Parzellennachbarn in Puncto Gießen abzuwechseln. Richtge und zeitige Erntemomente sollen natürlich beachtet werden.

Brauche ich gärtnerische Erfahrung?

Nein. Bei Fragen können Sie sich an den durchführenden Landwirt vor Ort wenden. Dieser ist anfangs mindestens einmal wöchentlich auf dem Feld und berät Sie gerne. Hilfreich sind auch die aktuellen Gartentipps, die am Feld in einem Schaukasten ausgehängt und per Email versandt werden.

Was kostet eine Parzelle?

Die Preisgestaltung liegt in den Händen der Landwirte, sie erhalten auch den kompletten Betrag. Auf den meisten Standorten kostet eine Parzelle von ca. 40 m² 140 Euro für die ganze Saison. Eine ca. 80 m² große Parzelle kostet 250 Euro je Saison.

Kommen weitere Kosten auf mich zu?

Es kommen keine weiteren Kosten auf Sie zu, es sei denn, Sie möchten eigene Gemüsesorten ergänzen. Dafür müssen Sie die Kosten für das Saat- und Pflanzgut meist selbst tragen. Gartengeräte und Gießwasser werden vor Ort gestellt. Gartenhandschuhe sind allerdings eine sinnvolle Investition.

Gibt es einen Saisongarten in meiner Nähe?

Hier finden Sie einen Überblick über die vorhandenen tegut… Saisongarten Standorte.

Welches Gemüse wächst auf meiner Parzelle?

Auf jeder Parzelle wachsen ca 20- 25 verschiedene Gemüsearten. Eine Übersicht finden Sie hier.

Kann ich selbst Gemüse auf meiner Parzelle säen und pflanzen?

Zusätzlich zu den bepflanzten Reihen gibt es auch ein bis zwei freie Reihen zum Ausprobieren und für eigene Wünsche. Die Verwendung von ökologischem Saat- und Pflanzgut ist dabei Voraussetzung. Zudem kann der Platz durch abgeerntetes Gemüse verwendet werden, um erneut etwas anzupflanzen. Einige erfahrene Gärtner nutzen auch dort, wo niedrige Kulturen (z.B. Radieschen) stehen, den Platz für eine zusätzliche Reihe in der Mitte.

Für wie viele Leute reicht die Ernte einer Parzelle?

Eine ca. 40 m² große Parzelle reicht gut aus, um zwei bis drei Personen mit Gemüse zu versorgen. Eine ca. 80 m² große Parzelle liefert genug Gemüse für eine vier- bis fünfköpfige Familie oder eine WG. Hierbei ist natürlich zu berücksichtigen wie oft gekocht und zu Hause gegessen wird.

Kann man sich auch eine Parzelle teilen?

Eine Parzelle gemeinsam zu bewirtschaften ist sinnvoll und möglich. Gemeinsam kann es sogar noch mehr Freude machen und man kann sich abwechseln. Für uns ist dabei nur wichtig, dass eine Person der „offizielle Nutzer“ ist.

Wo bekomme ich Wasser zum Gießen?

Wasser zum Gießen wird direkt am Feld zur Verfügung gestellt. In welcher Form - ob aus einer Leitung oder einem Wasserfass - variiert von Standort zu Standort. Gießkannen stehen ebenfalls vor Ort bereit.

Wer bereitet den Saisongarten vor?

Der Saisongarten wird von den Landwirten bzw. Betreibern vor Ort vorbereitet. D.h. die Bodenbearbeitung, die Aussaat und die Bepflanzung sind bereits erfolgt, wenn die Übergabe der Parzellen bei Saisonstart stattfindet.

Sind alle tegut…Saisongartenstandorte biozertifiziert?
Umgestellte zertifizierte Flächen bzw. Kooperationen mit Öko- Landwirten bevorzugen wir.
Von unseren 22 Standorten in 2017 sind 15 Standorte biozertifiziert, die einem der drei großen Verbände angegliedert sind. Es gilt aber bei allen Standorten: Mit Beginn eines Saisongartens wird die Saisongartenfläche des Landwirts bzw. des Betreibers gemäß den (EU) Bio- Richtlinien bewirtschaftet, ohne dass wir es als Voraussetzung betrachten, dass sie ökologisch zertifiziert sind bzw. ihre Umstellungszeit abgeschlossen haben. D.h. wir bestehen nicht auf „zertifiziert ökologische Flächen“, sondern auf der „de facto biologischen Bewirtschaftung“ auf den Flächen der Saisongärten.
Z.B. arbeitet der Landwirt vom LebensGut Cobstädt e.V. in Thüringen ohne Anbauverband nach EU- Ökorichtlinie und biologisch- dynamisch. Er ist Mitglied im Arbeitskreis biologisch- dynamische Landwirtschaft Thüringen und nicht bei Demeter; ist aber nach QAL zertifiziert.

In welchem Zeitraum kann ich den Garten nutzen?

Die Parzellenübergabe erfolgt  je nach Standort und Witterung zwischen Ende April und Anfang Mai. Die Saison endet in der Regel Anfang- Mitte November, damit noch im gleichen Jahr der Boden bearbeitet und für das nächste Jahr vorbereitet werden kann. 

von Online-Redaktion

3 Kommentare

  • Ich habe vor einiger Zeit von den Saisongärten gelesen, die von Tegut initiiert werden. Diese Idee finde ich großartig.
    Heute habe ich mich näher mit dem Thema befasst und möchte es selbst ausprobieren.

    Gabi Marquardt - 11.11.2015 um 10:53 Uhr Antworten

  • tegut... tegut...

    Hallo Frau Bernhardt, vielen Dank für Ihren Beitrag. Der Einsatz von EM steht natürlich allen Saisongärtnern frei. Entsprechende Informationen sind im Netz leicht verfügbar und von Ihnen ja auch bereits aufgezeigt

    tegut... Online-Redaktion - 08.05.2012 um 18:14 Uhr Antworten

  • Hallo an die Saison-Gärtner, ich bin von der Idee begeistert und freue mich einmal mehr darüber, wie kreativ tegut ist. Ich habe mir nun die Fragen durchgelesen und möchte feststellen, dass es toll wäre, wenn den Saisongärten durch den Einsatz von EM- Effektiven Mikroorganismen (für Bodendüngung, Ertragssteigerung, Pflanzenschutz etc) ein noch fehlender Aspekt zugefügt wird. Natürlich ist es den meisten Hobbygärtnern wichtig, dass BioSaaten verwandt werden, aber ebenso ist die effektive und verträgliche Bodenaufbereitung wichtig. Bitte informieren Sie sich bei Emiko Deutschland eV. über den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen! Es lohnt sich. Bokashi-Herstellung ist kinderleicht und jeder von den Hobbygärtnern hat auch Bio-Abfälle zu Hause, die dann wieder zur Kompostierung herangezogen werden können. Die Verbreitung des Wissens über EM ist wichtig und aus diesem Grund schreibe ich diese Zeilen. Die Gutberlet Stiftung hat einen sehr guten Leumund und hervorragende Möglichkeiten, die breite Masse auf bestimmte Dinge aufmerksam zu machen. Ich würde mich (als langjährige, zufriedene tegut-Kundin) riesig freuen, in einem Magazin oder per Gutscheinbrief die Mitteilung über den Einsatz von EM zu erfahren. Selbst kann ich die Gärten leider nicht nutzen, denn in Thüringen gibt es keine Projekte. Nutzen Sie meinen Ratschlag und ich freue mich über ein feedback von Ihnen. EM-Berater gibt es auch in Ihrer Nähe. Viel Spaß weiterhin und bis bald. Antje Bernhardt (01525.3834015, antjebernhardt@gmx.de, facebook: antjebernhardt)

    Antje Bernhardt - 03.05.2012 um 14:55 Uhr Antworten

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