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Lockerer Boden - fruchtbarer Boden

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Auf dem Bild sieht man ein verdichtetes Stück Boden. Deutlich zu erkennen auch daran, dass das Wasser keinen Weg mehr nach unten findet.

Der Mutterboden

Das Wichtigste beim Gärtnern ist der Boden. Steht man vor dem Beet, sieht man nur einen ganz kleinen Teil des Geschehens: Bis zu zwei Meter tief breitet sich ein filigranes Netz aus Wurzeln im Boden aus. Sie nehmen Wasser und Nährstoffe aus dem Boden auf und geben verschiedene Stoffe wieder ab.  

Sauerstoff für die Wurzelatmung

Da Wurzeln aus lebendigen Zellen bestehen, brauchen sie Sauerstoff für ihr Überleben. Diesen nehmen sie ebenfalls aus dem Boden auf, denn der besteht zu einem guten Anteil aus luftgefüllten Poren. Gibt es im Boden nicht ausreichend Sauerstoff, sterben die Wurzeln ab. Nur Sumpf-Pflanzen können dank spezieller Röhren Sauerstoff von oben in die Wurzeln bringen. Wird der Boden stark zusammengepresst, verschwinden die luftgefüllten Poren. Auch den Bodenlebewesen fehlt dann die Luft zum Atmen.

Wie entsteht Verdichtung?

Bei trockenem Wetter ist das Bodengefüge relativ stabil. Bei Nässe wird der Boden formbarer und kann leichter zusammengedrückt werden. Aus diesem Grund sind Landwirte immer bemüht bei möglichst trockenem Boden auf die Felder zu fahren. Mit den schweren Maschinen können sie starke Verdichtungen bis in große Tiefen verursachen. Zu Fuß kann man keine ganz so großen Schäden anrichten. Dennoch kann der Boden auch hier in den oberen Bereichen ganz gut festgetreten werden. 

Ist die Verdichtung auflösbar?

Das Pflügen bricht den Boden auf und lockert ihn. Durch Bodenbearbeitung können aber nur grobe Poren neu geschaffen werden. Die Mikroporen, die über Jahrhunderte durch die Aktivität des Bodenlebens entstanden sind, bleiben zunächst verloren. Es lohnt sich also Achtsam mit Mutter Erde umzugehen! 

Über den Acker fliegen?

Bei aller berechtigter Sorge um den Boden, muss der man natürlich pragmatisch bleiben. Will man zum Beispiel nach einem kräftigen Schauer gern ein paar Bohnen ernten, sollte das an den vier Schritten über den Acker nicht scheitern! Gerade bei Nässe sollte man sich aber bewusst sein, dass es gut ist, nur so wenige Schritte wie nötig auf dem Acker zu machen.

von Online-Redaktion

1 Kommentar

  • Ja , die Infos sind prima- das gekonnte Bearbeiten des Bodens ist das A und O erfolgreichen Garten- und Ackerbaues . Norbert Jung , Biobauer aus Hu-Villingen

    Norbert Jung - 20.11.2014 um 07:00 Uhr Antworten

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