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Zuckermais

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Der leckerer Snack direkt vom Feld

Biologie

Mais (Zea mays) ist botanisch gesehen ein Gras. Ein sehr großes Gras, das ursprünglich aus Mexiko stammt. In Mittel- und Südamerika lebt bis heute eine große Vielfalt an Farben, Formen und Geschmacksrichtungen. Ursprünglich war Mais eine Futterpflanze, erst Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden die ersten Zuckermaissorten für den menschlichen Verzehr.

 

Ernte

Die Reife der Kolben kündigt sich an, wenn der „Bart“, der  oben aus den Kolbenblättern herausragt, von weiß nach braun wechselt. Dann lohnt es sich nachzuschauen ob unter den Blättern schon satt-gelbe, runde Maiskörner leuchten. Drückt man mit dem Nagel hinein, sollte weißer Saft herauslaufen. Werden die Körner schon fest oder sogar hart, ist der optimale Erntezeitpunkt überschritten und der Zucker wird zunehmend in Stärke umgebaut.

Lagerung

Am besten hält sich der Zuckermais in den eigenen Blättern im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort. Je länger er liegt, desto mehr nimmt die Süße ab (weil der enthaltene Zucker in Stärke umgebaut wird). Am leckersten ist der Mais, wenn man ihn am gleichen Tag  zubereitet. Für eine längere Lagerung kann Mais auch gekocht und eingefroren werden. Vor dem Einfrieren sollten die Körner nach dem Kochen vom Kolben gelöst werden. Dies ist manchmal etwas mühselig, wer keine Geduld hat, kann die Körner auch mit einem scharfen Messer so abschneiden, dass sie möglichst „vollständig“ bleiben.

 

Culinarisch

Den Mais in ungesalzenem Wasser etwa 10 Minuten (maximal 15 Minuten) kochen. Der Mais ist gar, wenn sich die Körner gut vom Kolben lösen. Traditionell wird Zuckermais mit Butter und Salz serviert. Spezielle kleine Mais-Spieße, die von beiden Seiten in den Kolben gesteckt werden, vereinfachen das Anfassen und das Wenden in der Butter. Alternativ können Zahnstocher verwendet werden. Vor allem für Kinder ist so eine Mahlzeit ein großes Vergnügen! Vorgegarter Mais kann auch auf den Grill gelegt werden. Zu Mais passt auch Knoblauch sehr gut – einfach eine Zehe halbieren und den warmen Kolben mit der Schnittfläche einreiben.

Für „Naschkatzen“

Mais kann direkt auf dem Feld roh verzehrt werden. Einfach die äußeren Blätter abschälen und reinbeißen… lecker…

Sortenwahl

In den meisten Saisongarten steht eine frühe und eine späte reifende Sorte mit hohem Wuchs.


Warum Zuckermaissorten neu züchten?

Der Grund ist, dass bei den traditionellen Zuckermaissorten, wie „Golden Bantam“ oder „Rainbow Inka“, der Zucker nach der Ernte sehr schnell abgebaut wird. Daher werden im Erwerbsanbau fast ausschließlich Hybridsorten eingesetzt. Dies gilt leider auch für den Biobereich. Solche Hybridsorten lassen sich vom Landwirt nicht mehr selbst nachbauen (man kann die Samen zwar wieder aussäen, aber der Ertrag ist dann wesentlich schlechter). Wir wollen im Saisongarten die Entwicklung neuer Sorten unterstützen, die nach traditionellen Methoden gezüchtet werden und daher „samenfest“ sind (d.h., die Samen aus einer Pflanze können ausgesät werden und die sich entwickelnde Pflanze hat dann dieselben Eigenschaften wie die Mutterpflanze). Daher greifen wir beim Saatgut auf solches aus traditioneller Züchtung zurück.

von Online-Redaktion

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