Spielerisch den CO₂-Fußabdruck von Lebensmitteln entdecken
Teste dein Wissen
Wusstest du, dass Rindfleisch zu den Lebensmitteln mit den höchsten Treibhausgasemissionen gehört? Wie hoch sie genau ausfallen, hängt von Haltung, Fütterung und Berechnungsmethode ab – in dem Datensatz, den wir für unser Spiel nutzen, sind es rund 24 kg CO₂-Äquivalent je Kilogramm. Wie schneidet das im Vergleich zu anderen Lebensmitteln ab? Finde es heraus und teste dein Wissen über den CO2-Fußabdruck deiner täglichen Ernährung! Erfahre spielerisch, welche Produkte mehr oder weniger CO2-Emissionen verursachen und wie die Wahl von Lebensmitteln mit geringeren Treibhausgasemissionen den Klimafußabdruck deiner Ernährung beeinflusst. Bist du bereit für die Herausforderung? Los geht’s!
Was ist das CO2-Äquivalent?
Das CO2-Äquivalent ist eine Maßeinheit, die verwendet wird, um die Klimawirkung verschiedener Treibhausgase vergleichbar zu machen. Da verschiedene Gase unterschiedlich stark zum Treibhauseffekt beitragen, wird die Wirkung eines Gases auf das Klima in die Menge von CO2 (Kohlendioxid) umgerechnet, die die gleiche Wirkung hätte. So können zum Beispiel Methan (CH4) oder Distickstoffoxid (N2O) als CO2-Äquivalent angegeben werden, weil sie das Klima stärker beeinflussen als CO2. Diese Maßzahl hilft uns zu verstehen, wie sehr verschiedene Aktivitäten und Produkte zum Klimawandel beitragen.
► Beispiel: 1 Tonne Methan entspricht etwa 25 Tonnen CO2-Äquivalent, da Methan 25-mal stärker zur Erwärmung der Atmosphäre beiträgt als CO2.
Der Fußabdruck von Lebensmitteln
Lebensmittel hinterlassen unterschiedlich große ökologische Fußabdrücke, je nach Produktion, Verarbeitung, Transport und Lagerung.
Die erwähnten hohen Treibhausgasemissionen von Rindfleisch gründen unter anderem im Methanausstoß der Kühe. Methan ist ein klimaschädliches Treibhausgas, das bei der Verdauung von Futter und der Lagerung von Gülle entsteht.
Warum ist das wichtig?
Wer häufiger zu Lebensmitteln mit geringeren Treibhausgasemissionen greift, kann den klimabezogenen Fußabdruck seiner Ernährung spürbar verringern. Schon einzelne Mahlzeiten in der Woche machen sich in der Bilanz bemerkbar.