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Ein Gläschen Rotwein am Abend schützt das Herz

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Glas Rotwein am Abend

Italiener, Spanier, Franzosen – sie machen es uns alle vor. In der mediterranen Küche gehört das Glas Rotwein zum Abendessen, wie die Maß Bier zur Schweinshaxe. Und Studien bestätigen: Bewohner der mediterranen Ländern leiden weniger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als beispielsweise wir Deutschen. Nun lässt sich natürlich der Schluss ziehen, dass das Gläschen Rotwein der Grund für dieses Phänomen ist. 

Das sagt die Wissenschaft dazu

Studien zeigen, dass ein moderater Alkoholkonsum positive Auswirkungen auf unser Herz haben und das Risiko für koronare Herzkrankheiten verringern kann. Alkohol steigert zu einem gewissen Anteil das „gute“ HDL-Cholesterin im Blut, wodurch sich beispielsweise die Gefahr einer Thrombose (das Verklumpen der Blutgefäße) verringern kann. Soweit, so gut. 

ABER VORSICHT: Alkohol ist ein Zellgift, das sich negativ auf unseren Körper auswirkt. Schädigungen der Leber können beispielsweise die Folge sein. Und man sollte keinesfalls vergessen, dass beständiger Alkoholgenuss zu einer Abhängigkeit führen kann. Eine genaue Mengenangabe, bis zu welcher Menge Alkohol präventiv wirkt und ab welcher Menge negativen Wirkungen überwiegen, gibt es nicht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weist auf einen Grenzwert von 10 g/d Alkohol für Frauen bzw. 20 g/d Alkohol für Männer hin. 10 g Alkohol entsprechen beispielsweise 100 ml Wein oder 250 ml Bier. 

Und was ist denn nun mit dem Rotwein? 

Rotwein enthält eine Gruppe von sekundären Pflanzenstoffen, sogenannte Polyphenole. Sie wirken antioxidativ und verbessern den Blutfluss. Zudem beugen sie der Bildung von Ablagerungen in unseren Blutgefäßen vor und können das Risiko für Gefäßverschlüsse – Schlaganfall, Herzinfarkt als Folge  – mindern. Aber Rotwein enthält nun mal auch Alkohol und darüber haben wir ja bereits gesprochen…

Was ist mit Weißwein?

Laut Wissenschaft könnte Rotwein in dem Aspekt dem Weißwein überlegen sein, dass er oben erwähnte Polyphenole enthält, jedoch fehlen hier abschließende Studien.

Aber Weiß- und Rotwein werden doch teilweise aus den gleichen Trauben gemacht! Warum unterscheiden sie sich  dann in den Inhaltsstoffen?

Die Antwort liegt in der Herstellungsweise. Die Rotweinherstellung  beinhaltet die Maischegärung, d.h. die Trauben werden für einige Stunden sozusagen vorgegärt. In dieser Zeit werden die in der Beerenschale enthaltenen Polyphenole herausgelöst. Da bei der Weißweinherstellung keine  Maischegärung stattfindet, fehlt auch das Herauslösen der Polyphenole. 

Kurz und knapp:

Rotwein enthält unter anderem Polyphenole, die das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen verringern können. Er enthält aber auch Alkohol, der eine ganze Reihe an negativen Wirkungen mit sich bringt und abhängig machen kann.

von Online-Redaktion

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