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Kalbfleisch der Marke LandPrimus

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Erfahren Sie, was das tegut... LandPrimus Kalbfleisch so besonders macht

Landwirt Martin Russ

Viel Licht, Luft, Platz und Auslauffläche für die Kälber

Das schwarzbunte Kalb malmt ein lockeres Müsli aus Weizen und Mais. Ob es Glück fühlt, wenn es satt aus dem lichten Stall über die grünen Hügel blickt – wer weiß das schon? Man kann es aber vermuten. Denn es tritt oft ins Freie hinaus, in einen Auslauf oberhalb des Dorfes Lottstetten, das in Südbaden liegt. Dort, wo die Schweiz anfängt. Außer nach frischer Luft riecht es hier drin nach nichts. Die bis zu 250 Kälber haben viel Licht, Luft und Platz zur Verfügung, sodass sie sich nicht gegenseitig auf die Paarhufe treten und frei zwischen Stall und Auslauffläche bewegen. Einige Experten würden diesem Stall, so sagten sie, sechs Sterne geben, wenn er denn ein Hotel wäre. Der Vergleich gefällt dem Landwirt Martin Russ: „Dieser Kälberstall ist in Deutschland schon einzigartig.

Einzigartige Kälber, kontrolliert artgerechte Tierhaltung und Futter ohne Gentechnik

Die Tiere stehen nicht auf Spaltenboden, unter dem sich Gülle sammelt, sondern auf Stroh. Zwei Mal wöchentlich streue ich frisches Stroh ein, so bleibt der Boden stets trocken. Und sie haben Auslauf. Wo, bitte sehr, gibt es das schon?“ Wenn Russ solche Vorzüge aufzählt, dann ist seine Sicherheit zu spüren, ökologisch und ökonomisch das Richtige zu tun, und das mit Erfolg. Weil ja auch seine Kälber einzigartig sind. So gut, dass ihr Fleisch nun unter der Marke tegut... LandPrimus zu kaufen ist. Dafür müssen sie aus kontrolliert artgerechter Tierhaltung stammen, das Futter muss frei von Gentechnik sein und eine exzellente Qualität haben.

Heu, Stroh, dazu getoastestes Müsli aus Mais und Weizen

Derzeit liefert Russ fünf Kälber wöchentlich, und sie werden komplett verwertet. „Erst dann stimmen Ökobilanz und Nachhaltigkeit“, erklärt er. Natürlich sind seine Tiere vom „Verband Lebensmittel ohne Gentechnik“ VLOG-zertifiziert. Silage, milchsäurevergorenes Grünzeug, also so etwas wie Sauerkraut für Tiere, kommt bei Russ nicht in die Tröge. Das „ist vom Grundwert her billiges Futter“. Trocken ist außer Milch alles, was in die Kälbermägen gelangt: Heu, Stroh, dazu getoastetes Müsli aus Mais und Weizen, das nach Vollkornbrot schmeckt. Wie ein Winzer, der über Terroir und Rebsorten spricht, referiert Russ über das Futter, das er seinen Kälbern gibt. Er ist davon überzeugt: „Das Tier ist, was es frisst.“ Das ist nicht so selbstverständlich, wie es klingt. Gerade bei Kalbfleisch nicht. Weiß muss es sein, lautete jahrzehntelang das Grundgesetz der Kälbermast, die auf Milch plus ein bisschen Strohfaser setzte. Weiß in der Panade des Wiener Schnitzels und weiß als Kalbsmedaillon. Russ hingegen sagt: „Das weiße Fleisch hat keinen Eigengeschmack. Wir aber produzieren bei uns Qualität, die man schmeckt.“

Rosa Kalbfleisch, das einen fleischig-nussigen Geschmack hat

„Kalbfleisch muss rosa sein!“, setzt er deshalb geradezu revolutionär den Traditionalisten entgegen. Die Farbe kommt vom Eisen im Futter. Und mehr noch: Sein Kalbfleisch muss von hoher Qualität sein und muss „stehen“. Der Erfolg gibt ihm recht: „Jeder, der das Fleisch auf dem Teller hat, versichert, das ist was ganz anderes. Es hat im Gegensatz zum herkömmlichen Angebot einen fleischig-nussigen Geschmack.

Schweizer Model als Vorbild: Futtersystem Qualivo

“Der Ehrgeiz, sich von anderen Anbietern abzusetzen, hat Russ von Anfang an angespornt. Die Konkurrenz ist groß, und viele Betriebe sind größer als seiner. Er wusste, es bringt nichts, sich im Markt der Großen und Vielen einzureihen. Heute sagt er selbstbewusst: „Wir sind einfach besser.“ Das Rezept dafür hat sich Russ bei einem Schweizer abgeschaut. Dessen Futtersystem Qualivo („vo“ für veau = französisch: Kalb) hat ihn fasziniert. Das änderte im Jahre 1997 alles.

Landwirtschaft mit Tradition

Den Betrieb der Eltern hatte Martin Russ mit seiner Frau Michaela, ländliche Hauswirtschaftsmeisterin von Beruf, sieben Jahre zuvor übernommen, einen Hof mit ein bisschen von allem: Schweine, Kühe, Kartoffeln, Obst, Beeren. Und einem Defizit. Russ, ältester von vier Jungs, musste nach der Ausbildung zum Landwirt fünf Jahre lang zusätzlich Kieslaster fahren, „sonst reichte es nicht für zwei Familien“. Nun, mit 27, fand er seine Rollen. Als Bauer – „das war immer mein Ziel“. Und als Innovator, der mit Kredit aus einem belasteten Kleinbetrieb eine solide Viehwirtschaft baute. Dann, mit Qualivo, entdeckte er, wonach er gesucht hatte: „Im Wettbewerb mit den Global Playern können wir nicht Masse machen. Wir müssen etwas Gutes produzieren, etwas, das anders ist.“

Stetiges Wachstum und kein Ende in Sicht

Heute, 20 Jahre später, blickt er auf 200 Hektar Land mit 500 Kälbern, 60 Bullen und 2500 Hühnern. Er schaut auf eine Biogasanlage, die frischen Mist in Strom und Wärme verwandelt. Was übrig bleibt, düngt die Felder. Er hat, um seine Methodik zu verbreiten, ein Schulungszentrum gebaut. Und er ist Geschäftsführer bei Qualivo Deutschland. Trotzdem ist nie etwas fertig bei Russ. „Jedes Jahr wird gebaut“, sagt er und grinst. Die Biogasanlage wird weiter modernisiert. Und wenn sich die Kooperation mit tegut... vertieft, dann soll es einen neuen Stall geben. Mit sechs Sternen.

Familienbetrieb in fünfter Generation

Trotz Expansion ist das Hofgut ein Familienbetrieb geblieben, in der fünften Generation. Bei Sohn Stefan, 27, der den praktischen Betrieb leitet, und dessen Frau Regina, die in der Verwaltung arbeitet, ist die sechste Generation schon unterwegs. Alles ist mit allem eng verknüpft und das Bekenntnis der Familie einhellig: „Wir leben Nachhaltigkeit.“

 

  • Kälber im Stall von Landwirt Russ
  • drei Kühe im Stall von Landwirt Russ
  • Biogasanlage des Landwirt Russ
  • Familie Russ steht vorm Haus mit Hund

 

von Online-Redaktion

6 Kommentare

  • Guten Tag
    Die Frage von Frau Petra St. Wurde nur zum Teil beantwortet.
    Wo werden die Tiere geschlachtet, wurde beantwortet WIE sie geschlachtet werden nicht ?
    Gibt es ein Video von Transport bis zur Schlachtung ?
    Welche Firmen mit Personen holen die Tiere ab ?
    Wie werden sie betäubt ?
    Wie viel Stress haben sie ?
    Wie werden sie behandelt bis zur Tötung?
    Vielen Dank für ihre Antwort
    Ihr neuer Kunde Claudia G.
    (Suche auf neues Fleisch mit artgerechter Haltung und ruhiger Schlachtung)

    Claudia ger. - 06.01.2019 um 09:51 Uhr Antworten

    • tegut... tegut...

      Guten Tag Claudia ger.,
      vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Interesse am Fleisch der Marke LandPrimus.
      Die Schlachtung unserer LandPrimus-Tiere findet ausschließlich an zertifizierten, deutschen Schlachthöfen unter den gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben statt. Unsere LandPrimus-Tiere werden aktuell an folgenden Schlachthöfen geschlachtet:

      Schwein: Schlachthof Fulda & Schlachthof Bayreuth
      Rind: Danish Crown Teterower Fleisch GmbH, Teterow
      Kalb: Hans Adler OHG, Bonndorf im Schwarzwald (ca. 40km vom Hof entfernt)
      Huhn: Schlachthof Ertingen

      In welchen Regionen die Tiere erzeugt werden, können Sie auf unserer Homepage unter https://www.tegut.com/landprimus.html einsehen.

      Für unsere LandPrimus-Tiere gilt ein schonender Transport mit kurzen Transportwegen bis max. 4 Stunden zum Schlachthof. Neben einer artgerechten Haltung können wir durch unser durchgängiges Qualitätsmanagement die Qualität, Sicherheit und das Tierwohl vom Landwirt bis in unsere Theken gewährleisten. Die Schlachthöfe werden regelmäßig kontrolliert, auch auf die Einhaltung der tiefen Betäubung.

      Sofern noch Fragen offen sind, melden Sie sich gerne wieder bei uns.
      Wir freuen uns, wenn wir Sie mit dem LandPrimus Programm überzeugen können.
      Ein gesundes und glückliches 2019 wünscht Ihnen herzlich Ihre
      tegut… Unternehmenskommunikation.

      tegut... Kundenbetreuung - 07.01.2019 um 10:14 Uhr

    • Wow vielen dank für die ausführliche Beschreibung.
      Ich komme gerne wieder

      Claudia ger. - 14.02.2019 um 01:14 Uhr

  • Guten Tag, mich würde interessieren wie und wo die Tiere geschlachtet werden.

    Petra St. - 20.02.2018 um 16:19 Uhr Antworten

    • tegut... tegut...

      Guten Tag Frau Petra St., für die verzögerte Antwort entschuldigen wir uns herzlich.
      Die Land Primus Kälber vom Landwirt Martin Russ werden im ca. 40 km entfernten Bonndorf geschlachtet.
      Gute Grüße aus der tegut... Online-Redaktion.

      tegut... Kundenbetreuung - 05.03.2018 um 10:03 Uhr

  • Ich kenne diesen Betrieb echt super macht bestes Fleisch in der Region

    Norbert Lippert - 28.11.2017 um 16:42 Uhr Antworten

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