tegut… Ihr Supermarkt für gute Lebensmittel
  • Bioland Paprika rot und gelb

    Komm' mit ins Bioland

    Der größte ökologische Anbauverband in Deutschland ist nicht nur durch seine Produkte erlebbar

Bioland ist ein eingetragener Verein und setzt sich aus über 7.700 Gleichgesinnten zusammen – das sind in erster Linie Landwirte, Gärtner, Imker und Winzer. Außerdem gehören mehr als 1.000 Partner aus Herstellung und Handel dazu, darunter Bäckerei, Molkereien, Metzgereien. Sie alle arbeiten nach Richtlinien, die sich Bioland selber gesteckt hat. Und die sind – wie bei allen anderen Bio-Verbänden – deutlich strenger sind als die EG-Öko-Verordnung.

Als Wertegemeinschaft setzt Bioland seit 1971 vor allem auf Regionalität und Klimaschutz, artgerechte Tierhaltung und eine lebenswerte Zukunft. Dabei orientieren sich alle Mitglieder an den 7 Bioland-Prinzipien, die die nachhaltige Erzeugung gesunder und ökologischer Lebensmittel garantieren.

Bioland bietet aber noch viel mehr als eine Fülle an Produkten, die Sie aus Bio- und Supermärkten wie beispielsweise tegut... kennen. Mit zahlreichen Angeboten und Aktionen macht die Bioland- Gemeinschaft ihren ökologisch verantwortungsvollen Umgang mit Natur, Tier und Mensch erlebbar. So gibt es Lernorte, Veranstaltungen, Hofführungen – sogar Urlaub bei Bio- Kooperationspartnern und auf Bauernhöfen ist möglich. Das wollen Sie sich mal genauer ansehen? Dann stöbern Sie doch am besten durch das bunte Angebot von Bioland: www.bioland.de

Die 7 Bioland Prinzipien ...

... stehen für eine Art von Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung, die das Ziel verfolgt, die Menschheit langfristig gut zu ernähren und dabei die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Darauf basieren die Richtlinien für Anbau, Tierhaltung und Verarbeitung, an die sich alle Bioland- Mitglieder und -Partner halten. Das ist nicht nur Ehrensache aus einer tiefen Überzeugung heraus, sondern wird auch regelmäßig kontrolliert.

1. Kreislaufwirtschaft
Wie der Begriff schon vermuten lässt, bewegt sich alles in einem Kreislauf:

Die Tiere fressen, was Wiesen und Anbauflächen des Hofes hergeben, und liefern ihrerseits den natürlichen Dünger für die Felder. Alles ist in Balance: Es werden nur so viele Tiere gehalten, wie mit hofeigenem Futter ernährt werden können. Und die wiederum liefern nur so viel Mist, wie für die Anbaufläche benötigt wird. Auf chemisch-synthetische Dünger wird komplett verzichtet.
Die Kreislaufwirtschaft wird von allen Betrieben, die sich einem Bio-Verband angeschlossen haben, praktiziert. Mehr Hintergrundwissen dazu haben wir Ihnen auf einer eigenen Seite "Kreislaufwirtschaft" zusammengestellt.

 

2. Bodenfruchtbarkeit
Kreislaufwirtschaft ist – siehe Bioland Prinzip 1 – natürlich ein wichtiger Eckpfeiler für furchtbare
Böden.

Außerdem sorgen weitere Maßnahmen wie Zwischenfruchtanbau und Kompost aus Grünschnitt und Ernterückständen dafür, den Humusgehalt zu erhöhen und die Struktur zu verbessern – ein lockerer Boden kann beispielsweise mehr C02 aus der Luft aufnehmen und bei reichlich Regen auch deutlich mehr Wasser als konventionell bewirtschaftete Flächen. Damit leistet die biologische Landwirtschaft auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und kann die Folgen von Hochwasser oder Dürreperioden viel besser puffern.

 

3. Artgerechte Tierhaltung
Die Tiere, die auf Bioland-Höfen gehalten werden, bekommen ausschließlich zertifiziertes Bio-
Futter, wenn möglich aus dem eigenen Betrieb.

Für Wiederkäuer gibt es so genanntes Raufutter – Gras, Heu, Silage. Das Futter ist frei von Gentechnik, es stecken auch keine Medikamente drin, die Krankheiten vorbeugen sollen. Wenn die Tiere mal krank sind, werden sie bevorzugt homöopathisch oder mit Mitteln aus der Pflanze heilkunde behandelt. Ferkel und Kälber bleiben länger bei der Mutter, für alle Tiere ist Auslauf draußen ein Muss und auch im Stall haben sie deutlich mehr Platz als in der konventionellen Haltung.

 

4. Wertvolle Lebensmittel
Weniger Rückstände und hohe Verarbeitungsqualität, darauf setzen Bioland-Mitglieder.

Bedeutet: keine synthetischen Dünger, keinen chemischen Spritzmittel, keine Wachstumshormone, keine Gentechnik. Aber nicht nur Bioland-Bauern halten sich zu 100 % an die strengen Vorschriften, auch weiterverarbeitende Bioland-Betriebe setzen ausschließlich zertifizierte Bio-Zutaten ein und verzichten auf unnötige Hilfs- und Zusatzstoffe.
In der Tabelle stellen wir verschiedene Vorgaben von Bioland, anderen Bio-Anbauverbänden und Betrieben, die nach der EG-Öko-Verordnung produzieren, gegenüber. Sehen Sie sich einfach mal an, wie groß der Unterschied ist.

 

5. Biologische Vielfalt
Biologische Vielfalt erhalten – für Bioland-Mitglieder eine der wichtigsten Voraussetzungen, um die Zukunft der Erde zu sichern.

Dafür wird Lebensraum für eine Vielzahl an Pflanzen und Tierarten geschaffen, beispielsweise durch Blütenstreifen, Streuobstwiesen, Nisthilfen. Insgesamt setzen Bioland-Bauern eine ganze Bandbreite an Maßnahmen um, die dazu beitragen, unsere Artenvielfalt zu schützen, Biodiversität im Anbau zu fördern und die Ökosysteme zu stabilisieren.

 

6. Natürliche Lebensgrundlagen
Ohne natürliche Lebensgrundlagen – Wasser, Boden, Luft – kein Leben.

Deswegen muss alles unternommen werden, sie zu bewahren. Soweit sind sich wohl alle einig. In der Realität sieht es aber so aus, dass die einen mehr dafür tun, dazu gehört die Bio-Fraktion, und andere eher weniger ...   

Alle Bio-Verbände haben sehr strikte Statuten, um Klima, Wasser und Boden zu schützen – darunter fallen bereits genannten Prinzipien wie der Verzicht auf Pestizide und synthetische Düngemittel. Aber auch die Nutzung erneuerbarer Energien, die Vermeidung von Nitratauswaschung ins Grundwasser und das Pflanzen von u.a. Hecken, um Erosion zu verhindern, gehören zusammen mit etlichen anderen Maßnahmen dazu.

 

7. Lebenswerte Zukunft
Zu nachhaltiger und bewusster Landwirtschaft gehört für Bioland auch, die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Verbandshöfe zu sichern.

Der Verein hilft deshalb bei Betriebsgründungen und setzt sich dafür ein, gute Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen. Das gilt ebenfalls für Arbeitsplätze in der Region: Insgesamt soll das Leben auf dem Land durch Bioland wieder attraktiver werden. Und ein Genuss für alle – auch darum das breite Angebot an Erlebnishöfen und Veranstaltungen.

 

Regional statt global: Warum Bio-Fleisch aus der Umgebung besser für alle ist

Für Bioland-Bauern steht ein möglichst artgerechtes Leben ihrer Nutztiere an erster Stelle – zu den
Nutztieren zählt übrigens alles, von Regenwurm, Biene, Marienkäfer bis hin zu Kuh, Schwein, Schaf,
Ziege, Wild, Gans, Ente und Huhn. Erstere profitieren vor allem vom Verzicht auf chemische
Dünge- und Spritzmittel. Und die Tiere, die uns Eier, Milch, Fleisch, Fell und Federn liefern,
genießen unter anderem Auslauf an der frischen Luft, Tageslicht in Ställen, Bio-Futtermittel, die in
der Region gewachsen sind. Sie haben viel mehr Platz als ihre Artgenossen, die konventionell
gemästet werden und damit weniger Stress. Das gilt auch für die Schlachtung: Kurze
Transportwege sind Vorschrift. In Summe ist die artgerechte Haltung besser für die Tiere, das
Klima und den Geschmack – garantiert!

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