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Bioland-Siegel – Ihre Garantie für beste regionale Bio-Lebensmittel

Bioland hat deutliche strengere Bio-Richtlinien als gesetzlich vorgegeben sind.

Es gibt Siegel wie Sand am Meer. Auch im Bio-Umfeld wird man an allen Ecken und Enden mit Abkürzungen, Logos und Labels konfrontiert. Nicht ganz einfach, da durchzublicken. Deswegen stellen wir Ihnen hier die wichtigsten vor wie das Bioland-Siegel.

Bioland ist der größte Bio-Anbauverband Deutschlands. Dabei sind über 8.500 Betriebe aus Bio-Landwirtschaft, Bio-Imkerei und Bio-Weinanbau. Dazu kommen gut 260 Mitarbeitende im Verband, die sich um alle Belange der Mitglieder kümmern. Plus 1.300 Herstellerinnen und Hersteller, Gastronominnen und Gastronomen sowie Händlerinnen und Händler, die die Bio-Erzeugnisse weiterverarbeiten und vertreiben.

Regional statt global: Warum Bio-Fleisch aus der Umgebung besser für alle ist

Für Bioland-Bäuerinnen und -Bauern steht ein möglichst artgerechtes Leben der Nutztiere mit an erster Stelle. Neben Schweinen, Rindern, Schafen und dem Federvieh sind das tatsächlich alle, die nützlich sind – darunter beispielsweise auch Regenwürmer, Bienen und Marienkäfer. Letztere profitieren vor allem vom Verzicht auf chemische Dünge- und Spritzmittel. Sie zuhause können auch mitwirken und sich z.B. einen bienenfreundlichen Balkon einrichten. Während unsere Eier-, Milch-, Fleisch-, Fell- und Federliefernde unter anderem den Auslauf an der frischen Luft, Tageslicht in Ställen plus Bio-Futtermittel, die in der Region gewachsen sind, genießen. Sie haben viel mehr Platz als ihre Artgenossen in konventioneller Haltung, dadurch reduziert sich ihr Stresslevel. Was sich wiederum auf die Qualität von Fleisch und Molkereiprodukten auswirkt. Unterm Strich steht fest: Die artgerechte Haltung ist besser für alle – garantiert!

Wo ist Bioland?

Bioland ist überall, wo Wert auf nachhaltigen ökologischen Anbau, artgerechte Tierhaltung, Klima- und Umweltschutz, Artenvielfalt und vor allem Regionalität gelegt wird. Deswegen gibt es Bioland auch ausschließlich in Deutschland und Südtirol. 

Das Bioland-Logo finden Sie auf hochwertigen, heimischen Bio-Erzeugnissen. Dahinter stehen über 10.000 Bioland-Mitglieder, die jeden Tag ihr Bestes für die Landwirtschaft der Zukunft geben und alle nach Bioland-Richtlinien anbauen und arbeiten. Diese Richtlinien sind – wie bei anderen Bio-Anbauverbänden wie Demeter und Naturland auch – deutlich strenger als die EG-Öko-Verordnung.

Seit 1971 agiert Bioland als Wertegemeinschaft für eine lebenswerte Zukunft – alles Tun wird immer im Hinblick auf Zukunftstauglichkeit (selbst)kritisch überprüft. Dabei setzt man auf sieben Prinzipien, die als Basis für die Landwirtschaft in Zukunft definiert wurden.

Die sieben Bioland-Prinzipien

Als Fundament für die Landwirtschaft der Zukunft hat Bioland sieben Prinzipien verfasst, auf denen alles fußt. Als Antwort auf die Frage: „Wie kann man die Menschheit langfristig ernähren und dabei die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten?“ sind Maxime entstanden, die sowohl Basis für die Richtlinien des Vereins als auch Arbeitsgrundlage für alle Mitglieder sind. Hier im Einzelnen:

Kreislaufwirtschaft

Hier geht’s rund! Die Tiere fressen, was Wiesen und Anbauflächen eines Hofs hergeben, und liefern im Austausch den natürlichen Dünger für die Felder. Also alles in Balance: Es werden nur so viele Tiere gehalten, wie mit hofeigenen Futtermitteln ernährt werden können und die produzieren nur so viel Mist, wie für die Anbaufläche benötigt wird. Auf chemisch-synthetische Dünger kann so komplett verzichtet werden. Mehr erfahren Sie in unserem Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.

Bodenfruchtbarkeit

Boden der Tatsachen: Ziel ist, den nachfolgenden Generationen fruchtbaren Boden zu hinterlassen. Maßnahmen wie Kreislaufwirtschaft, Zwischenfruchtanbau, Kompost aus Grünschnitt und Ernterückständen sorgen dafür, den Humusgehalt zu erhöhen und die Struktur zu verbessern. Ein lockerer Boden kann nicht nur mehr C02 aus der Luft aufnehmen, bei reichlich Regen speichert er auch deutlich mehr Wasser als konventionell bewirtschaftete Flächen. Ein wichtiger Beitrag also zum Klima- und Hochwasserschutz.

Artgerechte Tierhaltung

Haltungsnote: 1! Tiere so zu halten, wie es der jeweiligen Art entspricht, ist bei Bioland Gesetz. Die Tiere haben mehr Platz, mehr Bewegung, bekommen mehr Zeit, sich zu entwickeln – Jungtiere bleiben länger bei den Muttertieren. Das Futter ist frei von Gentechnik, Medikamenten, Wachstumsförderern. Das stärkt die Gesundheit der Tiere. Sollte doch mal eins krank werden, behandelt man bevorzugt mit Naturheilverfahren oder Homöopathie.

Wertvolle Lebensmittel

Purer Genuss: Lebensmittel ganz ohne Zusatzstoffe – Pestizidrückstände, Spuren synthetischen Düngers, Wachstumshormone und Gentechnik kommen hier nicht auf den Tisch: Bioland-Bäuerinnen und -Bauern halten sich zu 100 % an die strengen Vorschriften, die für alle Mitglieder verbindlich vorgegeben werden. So kommen Sie in den Genuss des natürlichen Geschmacks und mehr wertvoller Inhaltsstoffe.

Biologische Vielfalt

Artenreichtum: Der Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tierarten wird immer knapper. Bioland hat es sich zum Ziel gesetzt, hier gegenzusteuern. Beispielsweise durch Blütenstreifen, Streuobstwiesen, Nisthilfen. Insgesamt setzen Bioland-Bäuerinnen und -Bauern eine ganze Bandbreite an Maßnahmen um, die dazu beitragen, unsere Artenvielfalt zu schützen, Biodiversität im Anbau zu fördern und die Ökosysteme zu stabilisieren.

Natürliche Lebensgrundlagen

Drei Dinge braucht der Mensch: Wasser, Boden, Luft! Alle Bio-Verbände haben sehr strikte Auflagen, um Luft, Wasser und Boden zu schützen. Verantwortungsvoll mit den natürlichen Ressourcen umzugehen ist erklärtes Ziel. Darunter fällt der Verzicht auf Pestizide, Hormone und synthetische Düngemittel. Nitratauswaschung ins Grundwasser ist Tabu. Angesagt ist dafür die Nutzung erneuerbarer Energien und das Pflanzen von Hecken, um Erosion zu verhindern und auch dadurch den Boden zu schützen.

Lebenswerte Zukunft

Sichere Sache: Nichts weniger als die Zukunft der Landwirtschaft und damit die Versorgung der Gesellschaft steht hier im Fokus. Dazu ist neben dem bewussten und nachhaltigen Umgang mit der Natur und ihren Früchten auch die wirtschaftliche Sicherheit ein zentrales Element. Deswegen unterstützt Bioland seine Mitglieder in ihrer Unabhängigkeit, Entwicklung und Rentabilität. Daraus resultieren zum einen mehr Arbeitsplätze für die ländliche Region und zum anderen die Versorgung aller mit hochwertigen Lebensmitteln.

Katastrophe fürs Klima

Laut dem Umweltbundesamt produziert die konventionelle Massentierhaltung satte 14% der weltweiten Emissionen, was vergleichbar ist mit dem Ausstoß aller Autos, Lastwagen, Flugzeuge, Züge und Schiffe zusammen! Hinzu kommt die hohe Im- und Exportrate von Fleisch, das aus aller Welt in alle Welt transportiert wird – noch mehr CO2 Emissionen, noch schlechter fürs Klima. 

tegut Bio Produkte

Die unterschiedlichen Bio-Siegel verstehen: Wo sind die Unterschiede?

Bio Siegel Vergleich

rote demeter Äpfel

Der älteste Bio-Verband Deutschlands – was macht ihn so besonders?

Demeter Siegel

tegut Bio Produkte

Welche Bio-Zertifikate gibt es? EU-Bio-Siegel, deutsche Bio-Siegel ... Was steckt dahinter?

Bio Siegel

Mann kniet auf Kohlfeld

Der internationale Verband für ökologischen Anbau – was macht ihn aus?

Naturland Siegel

Wo tegut… Bio draufsteht, steckt Bioland, Demeter und Naturland drin

Im tegut… Sortiment finden Sie insgesamt gut 4.600 Bio-Lebensmittel, darunter auch eine große Auswahl hochwertiger Bioland-Erzeugnisse, die ausschließlich von zertifizierten Betrieben aus Deutschland und Südtirol stammen.

Mit unserer Eigenmarke tegut Bio… bieten wir Ihnen ausschließlich Produkte, die nach den Richtlinien der führenden Bio-Verbände wie Bioland, Demeter, Naturland und Biokreis angebaut und erzeugt werden. Damit landen nicht nur wirklich wertvolle Lebensmittel, mit denen Sie bestens versorgt sind, auf dem Teller – auch Lebensräume, Artenvielfalt, Klima und Umwelt profitieren. tegut… Bio liefert alle Zutaten für einen nachhaltigen Lebensstil – probieren Sie doch mal, wie der so schmeckt.

 

Häufige Fragen zum Thema Bioland-Siegel.

Wer darf das Bioland-Siegel verwenden?

Das Bioland-Siegel tragen alle Mitglieder des Vereins, die sich als treibende Kraft für die Landwirtschaft der Zukunft sehen. Gut 10.000 Gleichgesinnte in Deutschland und Südtirol setzen sich innerhalb dieser Wertegemeinschaft konsequent dafür ein, wertvolle Bio-Erzeugnisse zu produzieren, zu verarbeiten und zu vertreiben. Mit dem Ziel: 100 % Bio für alle!

Wer vergibt das Bioland-Siegel?

Der Verein selber. Betriebe, die sich als Bioland-Mitglied qualifizieren möchten und die entsprechende Kennzeichnung ihrer Produkte anstreben, durchlaufen eine Zertifizierung. Um erfolgreich zu sein, müssen sie alle Kriterien und Richtlinien erfüllen, die der Verein vorgibt. Eine unabhängige Kontrollstelle garantiert die Einhaltung.

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