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  • Kiste mit Bio-Gemüse

    Naturland: internationaler Verband für ökologischen Anbau

    One world, one mission: ökologisch, fair, sozial

"Wir sind Öko. Wir sind Zukunft." – das schreibt Naturland sich auf die Fahne. Mit 65.000 Land- und
Fischwirten sowie Imkern in 58 Ländern der Erde hat der Verband für ökologischen Landbau e.
V. ökologisches, soziales und faires Wirtschaften weltweit zum Erfolgsprojekt gemacht.

Wie kein anderer Öko-Verband steht Naturland für die harmonische Verbindung von Regionalität
und Internationalität in einer globalisierten Welt.

Gegründet 1982 von zehn Gleichgesinnten als nationaler Verein mit Sitz in Gräfelfing bei München,
führte echter Pioniergeist schon fünf Jahre später dazu, internationales Terrain zu betreten und
den ersten Teegarten weltweit auf ökologischen Anbau umzustellen. Seither wächst die Zahl der
Mitglieder weltweit kontinuierlich und Naturland ist zusammen mit unterschiedlichen
Kooperationspartnern viele neue Wege gegangen, die weit über den ökologischen Anbau hinaus
immer das Wohl der Welt im Fokus haben: Zum Beispiel wurden 1995 zusammen mit Greenpeace,
BUND und Robin Wood Richtlinien für die ökologische Waldnutzung erarbeitet. Ein Jahr später hat
Naturland als erster Öko-Verband die Überfischung der Meere und die drastischen Zustände in
Fischfarmen zum Anlass genommen, ökologische Aquakulturen aufzubauen.

Aspekte wie Sozial und Fair wurden im Laufe der Jahre in den Richtlinien verankert. Und werden
gelebt: Für alle Mitglieder und Partner weltweit soll das ökologische Wirtschaften eine sichere
Lebensgrundlage sein, heute und in Zukunft.

Mehr über die Position, Pläne und Prinzipien von Naturland gibt's unter: www.naturland.de

Das Naturland Leitbild

 

1. Die Grundlagen
... stecken hier drin: ökologisch, zukunftsweisend und fair.

Und zwar überall – regional, national und international. Im Einklang mit der Natur treibt Naturland die Erzeugung, Verarbeitung und den Handel mit gesunden und gehaltvollen Öko-Lebensmitteln und -Produkten voran. Dabei hat  man die Zukunft immer im Blick, übernimmt Verantwortung für nachfolgende Generationen und setzt sich konsequent für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ein.

 

2. Die Leistungen
Als Organisation von Öko-Erzeugern – darunter vor allem Landwirte, aber auch Imker, Winzer, Gärtner und Eigentümer von Fischerei- und Forstbetrieben – legt Naturland Wert auf starke partnerschaftliche Bündnisse mit verarbeitenden Betrieben, Handel und Verbrauchern.

Auch mit anderen Öko- und Umweltorganisation zieht man gerne an einem Strang. Jede Verbindung ist geprägt von einem fairen, verlässlichen und vertrauensvollen Umgang miteinander. Naturland steht für hervorragende Qualität in jedem Bereich, aber nicht um jeden Preis – darauf können alle Beteiligten bauen.

 

3. Das Naturland-Zeichen
Alles, was ein Naturland-Zeichen trägt, entspricht zu 100 % den Naturland-Richtlinien, die deutlich strenger sind als die der die EG-Öko-Verordnung.

Deswegen gilt es zu Recht als starkes Qualitätszeichen im Öko-Markt, dem großes Vertrauen entgegengebracht wird. Es ist aber nicht nur ein Wert, sondern gleichzeitig auch eine Verpflichtung, im täglichen Handeln und Wirtschaften die Naturland-Prinzipien immer in den Mittelpunkt zu stellen.

 

4. Die Strukturen
Naturland ist ein eingetragener Verein, alle Entscheidungen werden demokratisch getroffen.

Die Zusammenarbeit mit Naturland-Organisationen läuft zielorientiert und transparent ab. Es wird ständig nach Wegen gesucht, Effektivität und Kosteneffizienz zu optimieren. Dazu stellt man regelmäßig alles auf den Prüfstand und führt Kosten-Nutzen-Analysen durch. Sollte dabei etwas durchfallen, wird an den entsprechenden Stellschrauben gedreht, bis alles wieder passt.

 

5. Die internationale Ausrichtung und Regionalität
Biologische Öko-Anbau und -Erzeugung nach Naturland-Richtlinien weltweit fördern – das steht ganz oben für den Öko-Verband.

Auch wenn das Engagement global ist, bevorzugt man bei Naturland kurze, klima- und ressourcenschonende Warenflüsse und Wege und setzt auf das Prinzip "aus der Region, für die Region", ohne dabei Konkurrenzsituationen zu schaffen. Das trägt zum Klimaschutz bei und verbessert die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort.

 

6. Die Richtlinien und Zertifizierung
Die Richtlinien, nach denen Naturland-Mitglieder Öko-Landwirtschaft betreiben und Öko-Produkte erzeugen, sind deutlich strenger als die der EG-Öko-Verordnung (siehe auch Punkt 3).

So dürfen zum Beispiel Betriebe, die Produkte mit dem EU-Bio-Siegel vertreiben, im Jahr ganze 58 kg Stickstoff pro Hektar mehr verwenden als Mitglieder der führenden Öko-Verbände, zu denen Naturland gehört. Warum es wichtig ist, den Stickstoff zu begrenzen? Weil zu viel davon das Grundwasser belastet.

Wenn Sie sich die Unterschiede im Einzelnen ansehen wollen: Diese Tabelle hält die wichtigsten Punkte bereit.

 

7. Der Kernbereich und neue Gebiete
Der Kernbereich sind bei Naturland Öko-Lebensmittel.

Aber auch ausgewählte ökologische Non-Food-Bereiche sind interessant für den Öko-Verband, sofern sie Erfolgsaussichten haben und nicht zu viel Energie binden, die dann im Kerngeschäft fehlt.

 

8. Die Mitarbeiter/innen und Führungskultur
Ehrenamtliche und Angestellte arbeiten bei Naturland Hand in Hand.

Alle tragen zu einem fairen und angenehmen Arbeitsklima bei. Die Kommunikation ist zielorientiert, offen und wertschätzend. Ein ausgeglichenes Miteinander, das von allen gepflegt wird. Der kooperative Führungsstil fördert die Eigenverantwortung der Mitglieder, belebt den Innovationsgeist und stärkt die Motivation.

 

  • Ferne Partner, fairer Umgang

    Kartoffeln stecken im Boden eines Feldes

    Viele Kleinbauerngenossenschaften in Entwicklungsländern sind Mitglieder bei Naturland und werden vom Verband in allen Anbau- und Zertifizierungsfragen umfassend unterstützt. Naturland Mitarbeiter sind regelmäßig vor Ort und stehen für alle Fragen zur Verfügung. Sie bieten auch Seminare und Schulungen zu relevanten Themen an – darunter Umstellung auf ökologische Wirtschaftsweise, Organisationsentwicklung und Vermarktung im Ökolandbau. Bei Naturland sind Öko- und Sozialstandards nur im Paket zu haben. Das gilt für alle Naturland-Erzeuger und -Verarbeiter weltweit. Neben den Öko-Aspekten müssen auch der Umgang mit Mitarbeitern, die soziale Absicherung und die Arbeitsbedingungen passen, unter denen ökologische Lebensmittel, aber auch Textilien und Kosmetikartikel produziert werden. Besonders streng werden die Sicherheitsvorkehrungen am Arbeitsplatz unter die Lupe genommen – es muss alles zu 100 % den Naturland-Sozialrichtlinien entsprechen, bevor der Betrieb die Öko-Zertifizierung erhält.

  • Urlaub im Naturland

    ein Pferd auf einer Wiese

    Es gibt jede Menge Naturland-Bauernhöfe, die auch Urlaubsunterkünfte anbieten. Da können Sie herrlich ins Landleben eintauchen und alles entdecken, was einen Naturland-Hof ausmacht. Viele eignen sich besonders für Ferien mit Kindern, es warten Tiere, die gestreichelt werden wollen, man kann reiten, beim Melken zusehen und bestimmt auch ganz frische Milch probieren. Andere sind eher Genusshöfe mit Weinverkostung, Wellness, bieten Seminarräume oder Erlebnisgastronomie. Klicken Sie sich durch, was Ihnen liegt, und entdecken Sie den Spaßfaktor an Urlaub auf dem Öko-Hof: www.naturland.de Und wenn Sie erst mal nur einen Tagesausflug planen wollen: Ganz viele Veranstaltungen und Hofläden laden ein, Naturland vor Ort zu kennenzulernen.

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