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Der Fenchel

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Mehr als nur ein Tee...

Fenchel (Foeniculum vulgare)

Fenchel ist ein Gewächs aus der Familie der Doldenblütler, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wird bereits seit der Antike angebaut. Die Volksmedizin kennt Fenchel schon lange als wertvolle Heilpflanze. Auf dem Speiseplan steht er (in Deutschland) allerdings erst seit etwa 40 Jahren, was bei Betrachtung seiner Eigenschaften sehr verwunderlich ist: das ätherische Öl des Fenchels, durch das er auch seinen anisartigen Geschmack erhält, wirkt krampflösend, appetitanregend und verdauungsfördernd, außerdem hemmt es (schädliche) Bakterien und Pilze im Darm. Auf die Atemwege wirkt Fenchel schleimlösend, deshalb ist er in Kombination mit Honig als Hustenmittel beliebt.

Ernte und Verarbeitung

Zur Ernte trennt man zwischen Erdboden und Pflanze mit einem Messer die Knolle von der Wurzel. Grob putzen kann man das Gemüse dann direkt auf dem Feld, indem man die äußeren Schalen ablöst und das Grün entfernt (das Grün kann man auch essen, es ist aber sehr viel, deshalb ruhig etwas abschneiden). Zuhause bei der Zubereitung wird der Fenchel in der Mitte durchgeschnitten und der Strunk entfernt. Danach kann man den Fenchel und die Blattstiele in schmale Streifen schneiden und dünsten, kochen, backen oder natürlich roh essen. Ebenfalls geeignet ist Fenchel zum Grillen (auf Spießen oder in Alufolie mit Öl und Kräutern), und wer in der Küche geübt ist und gerne ausprobiert, kann die Fenchelschalen auch füllen (mit Reis, Grünkern, Polenta,…) und im Ofen überbacken. Fenchel passt sehr gut zu Reis, Nudeln, Tomaten, Fisch, Fleisch und natürlich zu anderen Gemüsen. Empfehlenswert ist die Verwendung in Salaten (roh und fein geschnitten) oder auch die Verarbeitung zu einer Suppe.

von Online-Redaktion

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