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Kerbel

Was bietet uns Kerbel?

Einen angenehm süßen, leicht pfeffrigen und feinen Geschmack, passend für Suppen, Saucen, Salate und vieles mehr. Kerbel ist verwandt mit Möhren und Petersilie und kann mit Letzterer leicht verwechselt werden. Er ist zwar nicht so berühmt und bekannt wie sie, lohnt aber die Entdeckung  als vielseitiges Gewürzkraut. Die Blättchen sind filigraner als die der Petersilie und schmecken leicht nach Anis. 

Ursprünglich stammt Kerbel aus Südosteuropa, heute ist er in ganz Europa und in Nordamerika verbreitet. Weil er in der Suppe so toll schmeckt, wird er auch als Suppenkraut bezeichnet. Insbesondere aus der französischen Küche ist Kerbel nicht wegzudenken und verleiht vielen Speisen eine frische, frühlingshafte Note.

Welchen gesundheitlichen Wert hat Kerbel?

Kerbel enthält reichlich Vitalstoffe wie Vitamin C, Riboflavin, die Vitamine E und K, Beta-Carotin, Flavonoide, Bitterstoffe, ätherische Öle sowie Ballaststoffe. Damit hilft er, unsere Abwehrkräfte zu stärken, den Stoffwechsel anzuregen und den Zellschutz ebenso wie die Blutgerinnung zu unterstützen. Außerdem gilt Kerbel als entwässernd und regt mit seinem hohen Gehalt an Ballaststoffen unsere Verdauung und Entgiftung des Körpers an. Deshalb wird Kerbel traditionell auch als Fastenkraut zum Einsatz gebracht. 

In der Naturheilkunde wird Kerbel eine vitalisierende Wirkung zugeschrieben. Er soll bei Erkältungen, Kopfschmerzen und Stress hilfreich sein. Bei Insektenstichen soll er – roh auf der Haut zerrieben – den Juckreiz lindern.

Saison

  • Jan
  • Feb
  • Mrz
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Frisch Lager

Frischer Kerbel hat von etwa März bis August Saison, getrockneter ganzjährig. Er lässt sich auch bestens im Garten oder auf dem Balkon selber ziehen.

Lagerung

Luftfeuchtigkeit: feucht feucht
Lichtverhältnisse: hell hell
Temperatur: Raumtemperatur (22°C) Raumtemperatur (22°C)

Wie kann ich Kerbel lagern, um ihn möglichst lange frisch zu halten?

Kerbel sollte möglichst frisch zum Einsatz gebracht werden. In ein feuchtes Tuch eingeschlagen lässt er sich nur ein bis zwei Tage im Gemüsefach Ihres Kühlschranks lagern. 

Wie kann ich Kerbel zubereiten?

Kerbel waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen, dann mit einem scharfen Messer hacken oder schneiden und sofort verwenden, damit die Vitalstoffe nicht verloren gehen. 
 
Kerbel hat einen ausgeprägten Eigengeschmack, harmoniert aber auch bestens mit anderen Kräutern: So ist er z. B. neben Estragon und Schnittlauch Bestandteil der beliebten französischen Kräutermischung „Fines herbes“, und unverzichtbar zusammen mit Estragon in der klassischen Sauce béarnaise. Er gehört überdies zu den sieben traditionellen Kräutern, die bei der Zubereitung der berühmten Frankfurter Grünen Soße zum Einsatz kommen.

Bouillons, Gemüsesuppen und deftige Eintöpfe lassen sich wunderbar mit Kerbel verfeinern. Solo oder zusammen mit Petersilie ist er ein perfektes Topping für Rührei und Omelette, schmeckt köstlich in der Frittata oder auf dem Frühstücksei. Kerbel kann ein klassisches Risotto prima in Szene setzen und wirkt frisch und frühlingshaft zu jeder Art von Pasta.

Teigtaschen mit Gemüsefüllung erhalten durch klein geschnittenen Kerbel eine feinwürzige Note. Auch als Würzkraut für Geflügel ebenso wie für Fisch ist er hervorragend geeignet. Probieren Sie z. B. unser Rezept für Wolfsbarsch in Salzkruste mit einer feinen Sauce béarnaise aus der tegut… Kochwerkstatt – Kerbel sorgt hier für besondere Raffinesse. 

Überhaupt ist Kerbel ein wahres Wunderkraut für zahlreiche Saucen mit einer Basis aus süßer oder saurer Sahne, Butter oder Joghurt. Eine leichte Alternative  zur klassischen Sauce hollandaise bietet unsere Orangen-Hollandaise, die sich schnell und unkompliziert herstellen lässt und dank Kerbel optisch und geschmacklich überzeugt. 

Salate mit Kerbel schmecken frisch und edel und in grünen Smoothies sorgt das Kraut für Pepp. 

Entdecken Sie die feine Würze des Kerbels und probieren Sie eines unserer raffinierten Rezepte. Guten Appetit!

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