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Kochweisheiten

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Tipps rund um Kochen, Backen, Backzubehör und Dekoration

verschiedene kleine Bilder: Blumenkohl, Schokokuchen, Kekse, Kürbis, Butter, Kräuter, Bananen

Es gibt viele Kochweisheiten denen man im Laufe des Lebens begegnet, wie zum Beispiel: "Mit einem Silberlöffel in einer geöffneten Sektflasche bleibt der Sekt frischer". Doch stimmen all diese Weisheiten? Wir haben für Sie einige praktische Tipps und Tricks rund um Backen, Kochen, Backzubehör oder Dekoration zusammengestellt. Darüberhinaus finden Sie auch Hilfestellungen falls in der Küche mal etwas schief laufen sollte.

Kochen

Allgemeines

  • Sind Pfifferlinge stark verschmutzt, legt man sie nicht in eine Schale mit Wasser – sie saugen sich voll. Am besten unter fließendem, kaltem Wasser reinigen.
  • In einer Flasche Champagner blubbern 100 Millionen Bläschen. Bleibt was übrig: Druckverschluss in die Flasche und ab in den Kühlschrank – so hält er sich mehrere Tage.
  • Wenn Sie ein Brathähnchen im Ofen zubereiten, stechen Sie ab und zu mit einer Stricknadel in die Haut – dann kann das Fett abfließen.
  • Einfache Hilfe: Salz verklumpt nicht im Streuer, wenn Sie einige Reiskörner dazugeben. Sie binden die Feuchtigkeit, das Salz rieselt locker weiter.
  • Reinigen Sie Ihren Grillrost direkt nach der Verwendung – einfach den Deckel schließen und den Grill zehn Minuten ausbrennen lassen. Dann lassen sich Verschmutzungen leicht abbürsten.
  • Sie ist die härteste Nuss der Welt: Die Schale der Macadamianuss lässt sich nur mit hochleistungsfähigen Knackern öffnen. Dafür trumpft der Kern mit buttrig-feinem Aroma auf.
  • Kaffeesatz eignet sich perfekt als Pflanzendünger. 1 – 2 Esslöffel vor dem Einpflanzen mit Blumenerde mischen. Die enthaltenen Nährstoffe (Stickstoff, Phosphor, Kalium) wirken Wunder
  • Eine Prise Zucker wirkt in herzhaften Speisen als Geschmacksträger, rundet den Geschmack ab und nimmt die Säure aus dem Essen
  • Um das Überlaufen von Milch zu verhindern, einfach ein bisschen Butter an den Topfrand streichen
  • Sie haben nicht die gesamte Kokosmilch verbraucht? Macht nix. Füllen Sie den Rest in einen Gefrierbeutel und packen Sie ihn ins Eisfach
  • Um klare anstatt trübe Eiswürfel herzustellen, das dafür genutzte Wasser vorher abkochen
  • Für das Frittieren eignen sich besonders Kokosfett, Schweineschmalz, Olivenöl und Sesamöl
  • Versalzene Suppen retten: Scheiben einer rohen Kartoffel in die Suppe geben, aufkochen und die Kartoffelscheiben anschließend wieder herausfischen
  • Wenn Einmachgläser sich nicht öffnen lassen, einfach die widerspenstigen Biester kopfüber in heißes Wasser tauchen
  • Trocken und luftdicht gelagert, gehört Reis zu den Lebensmitteln, die ewig haltbar sind. Ausnahme: Naturreis. Dieser besitzt einen erhöhten Fettgehalt und kann daher ranzig werden.
  • Eier lieber an der Innenwand als an der Kante der Schüssel aufschlagen! Denn so brechen weniger Schalenstücke ab.
  • Nudeln richtig kochen: Pasta braucht Platz und Wasser – 500 ml gesalzenes Wasser auf 100 g Nudeln. Die Nudeln kommen in den Topf, wenn das Wasser kocht – danach kann die Temperatur heruntergedreht werden. Der Topf sollte geöffnet bleiben und die Pasta ab und an umgerührt werden. Ein Holzlöffel auf dem Topf verhindert das Überkochen. Öl gehört nicht ins Wasser – es legt sich um die Nudeln und verhindert, dass sie die Sauce annehmen.
  • Extra-Tipp: Wenn Sie sich nach leichter Küche sehnen, probieren Sie doch mal Pasta aus Gemüse! Mit dem Spiralschneider dreht man festes Gemüse (Möhren, Zucchini, Süßkartoffeln) zu dünnen Spiralen und kocht sie 1-2 Minuten in Salzwasser. Fertig ist die Low-Carb-Pasta.
  • Basiswissen Eier: Sollen sie gekocht auf einer Platte serviert werden, lassen sie sich gut mit einem Faden schneiden. Für Spiegeleier besonders frische Exemplare verwenden, dann haften Eiweiß und -gelb besser aneinander. Weiß man nicht, wie frisch ein Ei ist, legt man es in Salzwasser – ältere Eier schwimmen oben, frische sinken nach unten. Sollen Frühstückseier warm bleiben, wickelt man sie in ein Küchentuch und legt sie auf die Heizung. Eischnee wird besonders steif, wenn man dem Eiweiß eine kleine Prise Salz hinzufügt.
    Extra-Tipp: Backen ohne Ei? Das geht! Nehmen Sie eine Kartoffel und reiben Sie sie, die enthaltene Stärke bindet. Ei-Ersatzpulver besteht aus Lupinen- und Maisstärke und eignet sich als Bindemittel für Kuchen. Leinsamen sind fein gemahlen super für Muffin- oder Brotteig, 1 Esslöffel mit 3 Esslöffeln Wasser mischen

    SOS-Tipps für Käse-Fondue:
  • Sollte es klumpen, fehlt ihm bestimmt Säure! Mit etwas trockenem Weißwein oder 1 Tl Zitronensaft wird es ganz leicht wieder glatt.
  • Ist es zu flüssig, hilft Speisestärke. Von dieser können Sie z. B. 1 Tl mit etwas Kirschwasser anrühren, zum Käse geben und alles unter Rühren einmal aufkochen

Kräuter

  • Am besten immer frische Kräuter verwenden! Ausnahme: Estragon schmeckt getrocknet intensiver
  • Immer griffbereit: Schnittlauch kann sich bis zu einer Woche im Kühlschrank halten, wenn er gewaschen in angefeuchtetes Küchenpapier und anschließend in Frischhaltefolie gewickelt wird.
  • Zum Schneiden von Schnittlauch sollte eine Schere verwendet werden, das geht viel besser als mit dem Messer, der Schnittlauch kann direkt ins Essen portioniert werden und es geht nichts verloren

Obst & Gemüse

  • Harte Schale, weicher Kern: Artischocken zergehen auf der Zunge – nach etwas Arbeit in der Küche. Vor der Zubereitung sollte der Stiel abgebrochen werden. Danach werden die harten Blätter, Stacheln und die Spitze mit dem Messer abgeschnitten. Erste Artischockenkönigin war übrigens 1947 Marilyn Monroe.
  • Auberginen sollten nicht roh gegessen werden. Sie schmecken einfach besser, wenn sie gegart werden. Wenn es schnell gehen soll, kann man sie in Scheiben schneiden und in Olivenöl in der Pfanne anbraten.
  • Damit Erdbeeren richtig frisch und lecker schmecken, verzehrt man sie am besten noch am Kauftag. Achten Sie darauf, dass die Früchte vollreif, rot und duftend sind. Erdbeeren werden nicht unter der Brause abgewaschen, sondern in einer Schale mit lauwarmem Wasser.
  • Eine schöne, sattgrüne Farbe behalten Bohnen bei der Zubereitung, wenn sie blanchiert und dann mit kaltem Wasser (mit Eiswürfeln) abgeschreckt werden.
  • Ist Rhabarber zu sauer, schneiden Sie ihn in Stücke und lassen ihn drei Minuten in gesalzenem, heißem Wasser ziehen. Danach wie gewohnt weiterverarbeiten.
  • Milder Geschmack, leichter Genuss: Blumenkohl – gekocht und dann ordentlich durchpüriert – kann als Ersatz für Sahne verwendet werden, z.B. in Cremesuppen.
  • Schön gelb und appetitlich bleibt Mais bei der Zubereitung, wenn man dem Kochwasser ein paar Spritzer Zitronensaft hinzufügt.
  • Keine gute Kombi sind Kiwis und Joghurt. Das Enzym Actinidin in den Früchten macht Milchprodukte bitter. Wenn geschälte Kiwis vor der Verwendung kurz in heißem Wasser ziehen, verliert das Enzym seine Wirkung. Aber es wird auch ein Teil des Vitamin C zerstört.
  • Wer Frischhaltefolie um die Stiele von Bananen wickelt, verhindert die Luftzirkulation und damit den Reifeprozess. Ergebnis: Die Bananen bleiben länger gelb
  • Das gilt auch für Kürbisse. Diese zunächst trockenreiben, dann den kurzen Stängel mit Frischhaltefolie umwickeln und kühl und dunkel lagern
  • So schneidet man Zwiebeln richtig: Zunächst die Zwiebel mit einem kleinen Messer schälen. Dazu nur das obere Ende abschneiden und eventuell die Schale einritzen. Als Nächstes die Zwiebel der Länge nach halbieren und dabei den Wurzelansatz stehen lassen. Dadurch hält die Zwiebel zusammen und lässt sich bequem durch senkrecht und quer geführte Schnitte würfeln. Der Abstand der Einschnitte bestimmt die Größe der Würfel.
    Extra-Tipp:
    Gegen tränende Augen hilft es, die geschälte Zwiebel vor dem Schneiden kurz unter kaltes Wasser zu halten oder einen kleinen Schluck Wasser zu nehmen und beim Schneiden im Mund zu behalten
  • Kochen von Artischocken in Aluminiumtöpfen führt zu Verfärbungen
  • Beim Kochen von Blumenkohl eine Tasse Milch ins Kochwasser zugeben, um den Geschmack zu mildern. Der Blumenkohl bleibt durch die Milch zudem schön weiß
    Zubereitung:
    Die äußeren Blätter des Blumenkohls entfernen. Dann den Stielansatz putzen, kreuzweise einschneiden* und Blumenkohl entweder im Ganzen (dauert je nach Größe 15-20 Min.) oder in einzelne Röschen geteilt (geht gut mit einem kleinen Messer) in kochendem Salzwasser garen (dauert 5-8 Min.), dann kalt abbrausen und gut abtropfen lassen. *Das kreuzweise tiefe Einschneiden des Stiels bewirkt, dass er gleichmäßig durchgart.
  • Eine nicht ganz verzehrte Avocado kann man auch einen Tag später noch essen, wenn man ein paar Spritzer Zitrone drübergibt. Die Säure verhindert, dass die Frucht oxidiert und braun wird.
  • Schön gelb und appetitlich bleibt Mais bei der Zubereitung, wenn man dem Kochwasser ein paar Spritzer Zitronensaft hinzufügt.
  • Wer nur ein paar Spritzer Zitrone braucht, muss sie nicht extra aufschneiden. Einfach mit einer Stricknadel ein Loch hinein pieksen und ein paar Tropfen herauspressen. So trocknet die Zitrone nicht aus.
  • Tipp fürs Schälen von Knoblauch: Einfach den Knoblauch vorher andrücken, denn so löst er sich leichter aus der Schale

Saucen & Dressings

  • Salatdressing selbst zuzubereiten ist meistens gesünder, da selbst entschieden werden kann, wie viel und welches Fett hinzugegeben wird. Rezepte für Salatdressings finden Sie auf unserer Rezeptseite
  • Wenn mal etwas übrig bleibt: Bratensoße nicht wegschütten, sondern einfach in einer Eiswürfelschale einfrieren und zum Verfeinern von Gemüsegerichten nutzen. Das gibt Geschmack.

Getränke

  • Die Eiswürfel für den Cocktail sollen kristallklar und ungetrübt sein? Verwenden Sie abgekochtes Wasser, dann bilden sich keine Bläschen.
  • Am frischesten bleibt übrig gebliebener Sekt, wenn er im Kühlschrank nicht verschlossen wird. Der Trick mit dem Silberlöffel im Flaschenhals bringt dagegen nichts.
  • Blitzkühlung: Wein mit einem feuchten Tuch umwickeln und für zwanzig Minuten ins Eisfach legen

Snacks

  • Sie ist die härteste Nuss der Welt: Die Schale der Macadamianuss lässt sich nur mit hochleistungsfähigen Knackern öffnen. Dafür trumpft sie innen mit fein-buttrigem Aroma auf.

Stressfreies Kochen an Weihnachten

  • Rezepte auswählen, die am Vortag vorbereitet werden können z. B. Rotkohl und Kloßteig am Vortag vorbereiten (Rotkohl schmeckt sogar noch besser, wenn man ihn über Nacht durchziehen lässt)
  • Statt Klöße Kartoffeln kochen und statt Rotkohl anderes Gemüse, das weniger zeitintensiv ist (z.B. Blumenkohl, Brokkoli)
  • Und wenn es doch Klöße sein sollen: es gibt im Kühlregal fertigen Kloßteig, der nur noch geformt und gekocht werden muss oder auch Pulver zum Anrühren und Formen
  • Genauen Zeitplan erstellen

Backen

Allgemeines

  • Geriebener Mozzarella ist ideal zum Überbacken – doch wie reibt man ihn? In Frischhaltefolie wickeln und für 50–60 Minuten tiefkühlen, dann klappt es.
  • Sahne lässt sich besser schlagen, wenn sie gut durchgekühlt ist und Rührschüssel sowie Quirle vom Rührgerät vorher für zehn Minuten in den Kühlschrank kommen.
  • Echte Vanilleschoten sind teuer und deutlich aromatischer als künstliches Vanillin.
  • Ausgeschabte Vanilleschoten sind noch längst nichts für die Tonne… Gibt man sie in ein Glas mit Zucker, nimmt dieser wunderbar das Aroma an.
  • Gemahlene Nüsse verlieren schnell an Aroma, deshalb ist es ratsam, ganze frische Nüsse zu kaufen und sie selbst zu mahlen. Um den Geschmack zu intensivieren, die Nüsse vor dem Mahlen rösten

Teig & Plätzchen

  • Frischer Obstkuchen ist köstlich. Damit der Biskuitteig schön fluffig wird, sollten alle Zutaten Zimmertemperatur haben.
    Dran denken: Eier früh aus dem Kühlschrank nehmen!
  • Haben Sie zu viel Pfannkuchenteig? 
    Kein Problem: Backen Sie ihn aus und frieren Sie die Pfannkuchen ein – zum Trennen Butterbrotpapier dazwischenlegen.
  • Für den Osterzopf: Hefeteig wird besonders locker und feinporig, wenn man die Hefe mit lauwarmer Buttermilch anrührt.
  • Beim Mürbteig sollten alle Zutaten Zimmertemperatur haben, damit sie sich besser verbinden und keine Butterstückchen zurückbleiben, die beim Backen schmelzen und im Teig Löcher entstehen lassen
  • Prise Salz: Eine Prise Salz sorgt als natürlicher Geschmacksverstärker dafür, dass die Süße des Gebäcks besser wahrgenommen wird
  • Eine Prise Zucker in den Hefeteig geben, denn Hefe braucht Zucker, damit Teig aufgeht
  • Damit der Teig nicht so trocken wird, sollte zu viel Mehl auf der Arbeitsplatte vermieden werden. Falls er trotzdem zu sehr klebt, den Teig einfach zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen 
  • Wenn nach dem Backen noch Teig übrig bleibt, nicht wegwerfen! Er kann problemlos zwei bis drei Tage im Kühlschrank gelagert werden. Dazu wird er am besten in Frischhaltefolie eingewickelt. Notfalls den Plätzchenteig sogar einfrieren.
  • Das Geheimnis perfekter Vanillekipferl: vor dem Backen Kipferl ca. 30 Minuten gut kühlen
  • Da jeder Ofen anders heizt, ist die Backzeit nur ein Richtwert. Zwischendrin am besten immer mal wieder kontrollieren, ob die Plätzchen vielleicht schon fertig sind. Bei ungleichmäßiger Bräunung eventuell einfach das Blech nach Hälfte der Backzeit drehen
  • Plätzchen goldgelb aus dem Ofen holen. Damit sie nicht nachbacken und hart werden, sollten sie sofort vom Backblech genommen werden
  • Gebäck vorm Verpacken immer auskühlen lassen. Wenn die Plätzchen verziert wurden, sollten auch Schokoladenüberzüge oder Zuckerguss vor dem Verpacken ganz trocknen, da sie sonst Feuchtigkeit an das Gebäck abgeben könnten.

Dekorationstipps

  • Marmelade, die zum Füllen von Keksen und Kuchen verwendet werden soll, sollte unbedingt durch ein Sieb passiert werden, da sie an Glanz verliert, wenn sie im Mixer fein püriert wird
  • Um besonders weißen Zuckerguss zu erhalten, einfach etwas Milch unter den Puderzucker geben
  • Um eine besonders glänzende Zuckerglasur zu erhalten, die Plätzchen vorher „aprikotieren“: Dafür Aprikosenmarmelade mit Wasser aufkochen, die Oberfläche der Plätzchen bestreichen und kurz antrocknen lassen. Dadurch werden die Poren im Mürbteig geschlossen und die Glasur wird schön glatt und glänzend
  • Um den Plätzchen eine schöne und gleichmäßige Zuckerglasur zu verpassen und Pinselspuren zu vermeiden, die Plätzchen nicht bepinseln, sondern einfach in die flüssige Glasur eintauchen, kurz abtropfen und dann auf einem feinen Gitter trocknen lassen.
  • Um einen knackigen und glänzenden Schokoüberzug zu bekommen, sind ein Thermometer und ein bisschen Arbeit notwendig: Schokolade im ca. 50 Grad heißen Wasserbad schmelzen und dann auf 28 Grad abkühlen. Dabei wird die Kuvertüre „tabliert“, also auf einer Fläche aus Marmor verstrichen, bis sie fest ist. Danach wieder vorsichtig auf ca. 32 Grad erwärmen
  • Generell ist wichtig: Schokolade nicht zu heiß schmelzen, nicht zu viel rühren, kein Wasser zugeben, da sich sonst Klumpen bilden. Falls doch Wasser dran kommen sollte, Kokosfett hinzugeben
  • Um seine Backwerke ganz ohne Chemie zu färben, auf natürliche Mittel zurückgreifen (Rot: Rote-Bete-Pulver. Grün: Spirulina-Pulver. Gelb: Kurkuma. Dabei ist zu beachten, dass die Backwerke den Geschmack der jeweiligen Pulver annimmt

Tipps, wenn etwas schiefgeht

Teig zu bröselig oder zu weich:

  • Um zu vermeiden, dass Mürbeteig brüchig wird, Butter, Zucker und Ei vermischen, bis sich der Zucker aufgelöst hat, dann Mehl unterkneten. Wenn der Teig krümelt, einfach einen Schuss Milch, etwas Butter oder ein zusätzliches Eigelb hinzugeben, um ein Zuviel an Mehl auszugleichen
  • Ein zu trockener Kuchen ist auch nach dem Backen noch zu retten: In den Rührteigkuchen mit einem Schaschlikspieß einige Löcher hineinstechen und ihn dann mit frisch gepresstem Zitronen-, Orangensaft oder Likör/Rum beträufeln
  • Rühr- und Biskuitkuchen werden saftiger, wenn sie aprikotiert (den warmen Kuchen mit heißer, durchpassierter Aprikosenkonfitüre bestreichen) werden

Klumpige Kuvertüre:

  • Wenn beim Schmelzen Wasserspritzer an die Kuvertüre kommen, wird diese klumpig. Um sie wieder glatt zu bekommen, einfach einen EL Kokosfett zugeben und über dem Wasserbad unterrühren
  • Wenn etwas Kokosfett hinzugegeben wird, erhält die Kuvertüre außerdem einen leichten Glanz, der Kuchen lässt sich später gut schneiden und die Glasur springt nicht

Klümpchen im Zuckerguss oder zu dickflüssiger Zuckerguss:

  • Ist der Zuckerguss zu dickflüssig, einfach vorsichtig und in kleinen Mengen weitere Flüssigkeit unterrühren
  • Um Klumpen zu entfernen, einfach den Zuckerguss durch ein Sieb streichen
  • Zerbrochene Plätzchen können beispielsweise als Dekoration für Desserts verwendet werden

Tipps rund um Backzubehör

  • Backzubehör, dessen Anschaffung es sich lohnt: Messlöffel, mit denen auch ein halber oder ein Drittel Esslöffel genau abgemessen werden kann. Hier ist zu beachten: Diese Erfindung kommt aus Amerika, deshalb gibt es als Angabe oft noch die Abkürzungen tsp (Teaspoon = Teelöffel) oder tbsp / tbs (Tablespoon = Esslöffel) Es gibt auch Messlöffel mit „Cup“-Angabe, zum Nachbacken von amerikanischen Rezepten
  • Damit der Teig nicht daran kleben bleibt, Ausstechformen vor der Benutzung kurz in Mehl tauchen
  • Mit der Palette lassen sich nicht nur die Cremes und Glasuren auf dem Gebäck verstreichen, sondern auch die ausgestochenen Plätzchen sicher auf’s Backblech befördern
  • Plätzchen am besten in einer Metalldose lagern. Dabei die verschiedenen Sorten immer getrennt aufbewahren, sonst ziehen zum Beispiel Vanillekipferl Wasser aus der Marmelade der Spitzbuben und werden weich. Sind die Plätzchen doch mal hart geworden, einfach einen (ganzen) ungeschälten Apfel mit in die Dose legen – so werden sie wieder weich.

von Online-Redaktion

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