Brennnessel (Urtica dioica)

Das Bild zeigt Brennnessel - Wildpflanzen sammeln!

Vorkommen und Erntezeit

Die Brennnessel zählt zu den am weitesten verbreiteten Wildkräutern. Erntebereit ist sie für gewöhnlich in den Monaten April bis Oktober.

Was muss ich beim Pflücken beachten?

Wie ihr Name schon sagt, können Nesseln beim Pflücken der Blätter einen brennenden Schmerz verursachen. Daher am besten einfach Handschuhe anziehen. Die jungen Triebe direkt am Fuß abschneiden und die kleinen Stacheln mit dem Handschuh nach oben hin abstreifen.

Aussehen der Brennnessel

Sie erkennen die Brennnessel an ihren gezahnten Blättern in Eiform. Beim Pflücken kann das Berühren der Blatthärchen ein schmerzhaftes Brennen und Hautreaktionen hervorrufen.

Wirkung und Geschmack

Der geschmacklich an Spinat erinnernden Brennnessel wird nachgesagt, dass sie entzündungshemmend sowie antibakteriell wirken soll, sich positiv auf Stoffwechselprozesse auswirkt und bei Haut-, Leber- und rheumatischen Beschwerden sowie bei Harnwegsinfektionen hilfreich sein soll. Darüber hinaus fördert sie den Handdrang und die Durchblutung. Sicher ist: Sie enthält Vitamin C und reichlich Mineralstoffe wie Eisen, Kalium oder Magnesium.

Zubereitungstipps

Brennnesselblätter nach dem Pflücken kurz aufkochen, zermahlen oder pürieren. Dann werden die Brennhaare zerdrückt und die Blätter verlieren ihre brennende Wirkung. Daraus wird dann ein Tee oder eine Suppe aus Brennnesselblättern, Brennnesselsamen dienen als Gewürz oder Salatbeigabe.

Kurzrezept Brennesseltee

Die Kurzvariante: 1 Handvoll  Brennnesselblätter waschen, mit 500 ml kochendem Wasser übergießen. Sud 10 Minuten ziehen lassen und nach Belieben mit 1 TL Honig süßen.

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Ob am Wegesrand, im Gebüsch, auf der Wiese, im Wald oder in Gewässernähe: Sammeln Sie weitere Wildkräuter und Wildpflanzen. Gut zu wissen, was man dabei beachten sollte.